Die drei Suchphasen

Die 3 Suchphasen, die Besucher zu Kunden machen

Nutzer durchlaufen drei Suchphasen, bevor Sie ein Produkt kaufen oder aber Kontakt aufnehmen um eine Dienstleistung zu buchen. Wenn du Besucher zu Kunden machen möchtest, ist es wichtig dir diese drei Suchphasen bewusst zu machen.

Die verschiedenen Suchintentionen der Suchenden haben wir bereits unter dem Artikel Keyword Arten besprochen. Wir unterscheiden also bei den Suchintentionen inzwischen unter:

  • Navigation
  • Information
  • Transaktion

Diese Suchintentionen finden wir in den Long Tail Keywords wieder. Wenn ich bspw. etwas im Internet über einen Onlineshop verkaufen möchte, muss ich also auf transaktionale Keywords (Keywords mit einer Kaufabsicht) abzielen. Sollten diese transaktionalen Keywords nicht ausreichen, um genügend Traffic und somit auch Kunden anzulocken, kann ich eine Content Marketing Maßnahme durchführen und versuchen auf informationale Keywords zu ranken. Mit diesen Keywords generiere ich mehr Traffic, allerdings sind die Besucher, die über diese Keywords kommen, noch nicht bereit etwas zu kaufen.

Suchphasen, die Benutzer zu Kunden machen

Die drei Suchphasen

In den Suchintentionen kann man auch erkennen, in welchem Suchstadium sich der Suchende befindet. Normalerweise spricht man hier von drei Stadien oder auch Suchphasen:

Die erste Suchphase

Der Suchende will sich erst einmal allgemein über ein Themenfeld informieren, welches mit dem ausgewählten Produkt zu tun hat. Angenommen ich suche einen neuen Fernseher: als erstes informiere ich mich im Internet eventuell über die verschiedenen Typen von Fernsehern.

Die zweite Suchphase

Nach meiner Recherche über Fernseher habe ich mich entschieden, dass ich einen OLED Fernseher kaufen möchte. Nun recherchiere ich, welche Produkte es hier gibt. Ich bin also auf noch keinen Anbieter oder eine Marke festgelegt. Während meiner Produktrecherche begegne ich bspw. dem Fernseher „Samsung X3 XY“. Nun entscheide ich mich für diesen Fernseher und recherchiere im dritten Stadium, welche Anbieter mir dieses Produkt liefern könnten.

Die dritte Suchphase

Ich habe nun ein konkretes Produkt im Kopf und suche bspw. nach „Samsung X3 XY kaufen“. In diesem Stadium habe ich bereits eine Kaufabsicht und wer hier gut rankt, der braucht nur noch den Traffic abschöpfen der zu größten Teilen aus potentiellen Kunden besteht.

Infografik zu den drei Suchphasen

Das Fazit der Suchphasen

Mit diesen drei Stadien im Hinterkopf sollte man sich zu dem Gedanken über die Strategie seiner Website bzw. über das Ziel seiner Website machen. An dieser Stelle ist es wichtig, sich ein gutes SEO Konzept passend zum Inhalt der Website bereit zu legen. Denn um Besucher aus dem ersten und zweiten Stadium zu erreichen, muss ich relevanten Content bereit stellen. Dieser sollte die Nutzer informieren, im ersten Stadium allgemein, im zweiten Stadium dann konkreter. Hier spielt Content Marketing eine wichtige Rolle. Denn nur, wenn meine Inhalte auch zu den Keywords passen, werde ich dafür gut ranken.

Man sollte jedoch nie den Nutzer vergessen. Denn bei der ganzen Suchmaschinenoptimierung optimiert man zwar auch ein stückweit für die Suchmaschine, jedoch möchten wir dem Benutzer ein optimales Ergebnis liefern. Er muss sich auf der Website wohl und verstanden fühlen. Eine „überoptimierte“ Seite wirkt auf den Nutzer schnell unseriös. Deshalb ist es wichtig, hier auch immer die Balance zwischen der Optimierung für die Suchmaschine und der Optimierung für den Nutzer zu halten.

[Gesamt:3    Durchschnitt: 5/5]
1 Antwort
  1. Alexander Liebrecht
    Alexander Liebrecht says:

    Hallo Rafael,
    nun hast du mich heute mit diesem Blog wieder interessiert, da ich schon seit einer ganzen Weile keine Kommentare-Runden mehr machte, aber heute ist es höchste Zeit dafür. Ich bin vor kurzem auch in die eCommerce mit zwei Onlineshops eingestiegen und möchte schon noch mehr darüber erfahren. Es ist sehr interessant, wie die Suchenden sich auf Produktsuche so verhalten.

    Also muss ich unbedingt relevanten Content auf meinem Blog anbieten. Mein hier verlinktes Blog hat viel mit OpenSource CMS zu tun und das biete ich auch über den Shop an. Ich arbeite noch sehr am Traffic und muss noch regelmässiger bloggen, um mehr Stammleser zu haben. Auch ist es mir bewusst, dass einen CMS-Installation-Service Hunderte anderer Anbieter im Internet anbieten. Also wie herausstechen??

    Fakt ist es aber, dass ich über jahrelange CMS-Erfahrungen verfüge und das Wissen möchte ich meiner Leserschaft vermitteln. Vielleicht kann ich damit punkten, da die praktischen Erfahrungen vorliegen.

    Nicht so sehr einfach das Ganze, ich denke, ich werde meinen eCommerce-Weg finden.

    Antworten

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