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8 ultimative Tricks um deine Google Rankings zu verbessern

Du möchtest dein Google Ranking verbessern? Mit diesen 8 unverzichtbaren SEO-Tipps wird Google deine Webseite lieben! Denn auch in der Suchmaschinenoptimierung gilt das Paretoprinzip: mit 20 % Aufwand 80 % Wirkung! Mit diesen schnellen Tricks kannst du dein Google Ranking nachhaltig verbessern.

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Mit Geld allein kann man keine Google Rankings kaufen, aber mit ein wenig Zeit und Strategie kannst du deine Position auf der Suchmaschinenergebnisseite (SERP) verbessern, ohne einen Cent auszugeben. Hier sind acht kostenlose Möglichkeiten, dein Google-Ranking zu verbessern.

Verbessere das Nutzererlebnis auf deiner Website

Laut einer Studie von SEMrush über Ranking-Faktoren sind die vier wichtigsten Ranking-Faktoren Website-Besuche, Verweildauer auf der Seite, Seiten pro Sitzung und Absprungrate.

Alle vier Faktoren stehen in direktem Zusammenhang mit der Erfahrung, die deine Website deinen Nutzern bietet, was Google vor Kurzem mit dem Page Experience Update betont hat.

Es ist ganz einfach: Wenn deine Seite einfach und angenehm zu bedienen ist und wertvolle Informationen bietet, bekommst du mehr Besucher, die länger auf deiner Seite bleiben und mehr Seiten besuchen, was wiederum dein Google Ranking verbessert.

Inhalte, die das Nutzererlebnis verbessern

Heute liegt der Schwerpunkt nicht mehr auf der Erstellung von Inhalten für Keywords, sondern auf der Erstellung von Inhalten für Nutzer.

Dies ist ein Beispiel dafür, wie man den Prozess der Inhaltserstellung auf das Nutzererlebnis ausrichtet.

Du solltest dich fragen:

„Was will der Website-Besucher von meiner Webseite? Was will er erreichen? Was möchte er tun?“

Konzentriere dich auf diese Fragen und die Antworten werden zu deinem Inhalt. Genauso wird die Suchmaschine deine Inhalte scannen und lesen.

Natürlich ist es wichtig, dass du dir zuerst die ersten ein bis drei Positionen in den Suchergebnissen ansiehst. Google kennt natürlich die Nutzerintention hinter Suchanfragen. Deshalb bitten dir die ersten Plätze der Suchmaschine zu einem bestimmten Keyword sehr gute Einblicke. Hier erfährst du, was die Nutzer wirklich wollen und erhältst sinnvolle Inspiration für deinen Content.

Sobald du ein Muster gefunden hast, kannst du die Nutzer besser verstehen. Sobald du das weißt, schreibe deine Inhalte!

Versuche nicht, die Wörter in den Suchergebnissen zu imitieren. Denke daran, dass Google nur das Beste von dem in die Rangliste aufnimmt, was seiner Meinung nach eine Suchanfrage erfüllt.

Wenn du die Keywords einer top-platzierten Webseite kopierst, wirst du nie besser als deine Konkurrenz sein. Versuche deshalb etwas Neues zu kreieren.

So machen es die Gestrigen:
Recherchiere auf den bestplatzierten Seiten, um Keywords herauszufinden, und schreibe Inhalte mit diesen Keywords.

So machen es smarte SEOs:
Recherchiere auf den bestplatzierten Websites, um die Frage hinter der Suchanfrage zu verstehen. Sobald du die Frage (Suchintention) hast, gib eine bessere Antwort!

Was ist eine bessere Antwort?

Die bessere Antwort beschäftigt sich mit den 4 Ws: Wie, Warum, Was und Wann sucht der Nutzer.

Nutze deine Fantasie und frage dich: Wie kann ich diese Botschaft für die Besucher meiner Website noch deutlicher machen?

So erstellst du Inhalte, die das Nutzererlebnis verbessern.

Weitere Möglichkeiten das Nutzererlebnis zu verbessern

Wenn deine Website den Core Web Vitals Test besteht, wird dich Google auch mit besseren Rankings belohnen. Die Core Web Vitals (CWV) messen die Geschwindigkeit und das Nutzererlebnis deiner Website.

Um ein schnelles Nutzererlebnis zu bieten, braucht es mehr als nur schnelles WordPress-Hosting. Das Nadelöhr der Seitengeschwindigkeit liegt beim Besucher der Website, der deine Seite aus dem 4G-Mobilfunknetz mit begrenzter Bandbreite herunterlädt.

Eine Website mit schnellem Download ist gut für die Nutzer und besser für dich als Webmaster. Mehr Konversionen, mehr Seitenaufrufe und höhere Einnahmen sind die Folge, wenn deine Website auf Geschwindigkeit optimiert ist.

Was kannst du tun, um ein besseres Nutzererlebnis auf der Seite zu schaffen?

Als Erstes solltest du deine eigene Website besuchen und deine Artikel in einem Zug ganz durchlesen.

Frag dich dann, ob du Lust hast, dich durchzuklicken, um noch mehr zu lesen. Wenn du ein Gefühl der Ermüdung verspürst, gibt es dafür Gründe, die alle mit dem Nutzererlebnis zu tun haben.

Schreibe gute Inhalte, die für SEO optimiert sind

Qualitativ hochwertige Inhalte auf deiner Website sind eine der besten Methoden, um die Besucherzahlen zu erhöhen und deinen Suchrang zu verbessern.

Google schrieb in einem Blogbeitrag zum Thema Seitenerfahrung, dass gute und relevante Inhalte auf einer Seite für das Ranking wichtiger sind als die Page Experience (Seitenerfahrung).

Achte darauf, dass deine Inhalte fehlerfrei sind, Keywords enthalten und mobiloptimiert sind, dass sie auf die spezifischen Bedürfnisse deiner Zielgruppe zugeschnitten sind und wertvolle Links zu weiteren internen und externen Inhalten enthalten.

Achte auch auf die Struktur der Texte. Hier sind einige Tipps, wie du deine Texte noch besser strukturieren kannst:

  • gliedere deinen Inhalt in kleinere Absätze
  • verwende aussagekräftige Überschriften (beschreibe den folgenden Inhalt genau)
  • verwende Aufzählungspunkte und geordnete Listen
  • verwende mehr Bilder, die veranschaulichen, was du sagen willst
  • wähle Bilder, die von Natur aus leicht sind (helle Farbtöne, weniger Farben, weniger Mikrodetails wie Kies oder Blätter)
  • optimiere deine Bilder
  • ersetze Bilder, die sich nicht auf weniger als 50 Kilobyte verkleinern lassen (oder zumindest nicht mehr als 100 KB)
  • nutze keine Mindestwortzahl
  • schreibe Inhalte, die nützliche Antworten liefern
  • verwende Diagramme und Infografiken
  • teste deine Seiten auf verschiedenen mobilen Geräten
  • minimiere CSS und JavaScript, insbesondere Skripte von Drittanbietern
  • entferne CSS und JavaScript, die Funktionen für Dinge wie Schieberegler und Kontaktformulare bereitstellen, wenn diese Funktionen nicht auf der Seite vorhanden sind
  • wenn möglich, überdenke die Verwendung von Schiebereglern
  • erwäge die Verwendung von Schriftarten, die bereits auf den Computern der Besucher vorhanden sind, oder aktualisiere einfach deine Schriftart auf serifenlos
  • lasse deine URLs durch das Google PageSpeed Tool laufen und befolge die Anweisungen für Verbesserungen.

Erhalte mehr Backlinks

Leichter gesagt als getan – Backlinks sind jedoch der Schlüssel zum Erfolg, wenn es darum geht deine Google Rankings zu verbessern.

Backlinks, Links von anderen Websites zu deiner, sind einer der am stärksten gewichteten Google-Rankingfaktoren.

Eingehende Links von Domains mit hoher Autorität auf deine Website zeigen die Autorität deiner Website, bringen mehr Besucher und verbessern dein Google Ranking.

Hier noch ein paar Tipps wie du mehr Backlinks bekommst, um deine Google Rankings zu verbessern:

  • füge Links zu deiner Seite auf deinen Social Media Profilen hinzu
  • mach eine Google-Suche nach einem Beitrag, der bereits gut rankt, und verbessere und erweitere ihn
  • erstelle Listenbeiträge, „How-to“-Beiträge, „Warum“-Beiträge, Infografiken oder Beiträge mit eingebetteten Videos; diese Formate bringen in der Regel mehr Backlinks als normale Beiträge
  • schreibe die ultimativen Ratgeber-Posts; das sind sehr lange Beiträge mit mehreren tausend Wörtern, die jeden Winkel des Themas abdecken
  • schreibe Gastbeiträge auf anderen Blogs und Websites
  • kontaktiere Influencer in deiner Nische oder Branche und erzähle ihnen von einem Artikel auf deiner Seite, den sie vielleicht verlinken wollen
  • interviewe Influencer in deiner Branche und schick ihnen einen Link, dann werden sie sicher auf deine Seite verlinken

Kümmere dich um defekte Links

Qualitativ hochwertige Links auf deiner Website sind eine der besten Methoden, um den Traffic zu erhöhen und die Autorität deiner Website zu stärken.

Aber Links, die einen 404-Fehler anzeigen, schaden sowohl deinem Nutzererlebnis als auch deinem Suchranking.

Nutze ein Tool wie BrokenLinkCheck oder Dead Link Checker, um defekte Links zu finden.

Google gibt zwar an, dass 404-Fehler nicht unbedingt deiner Suchmaschinenoptimierung schaden, aber sie können das Nutzererlebnis beeinträchtigen, was zu einer schlechten Performance und höheren Absprungraten führen kann.

Suchmaschinen versuchen ständig, das Nutzererlebnis zu verbessern. Eine gute Faustregel lautet also:

Was für den Nutzer schlecht ist, ist wahrscheinlich auch nicht gut für die Suchmaschinenoptimierung.

Optimiere deine Bilder

Die Optimierung deiner Bilder ist wichtig, um die Geschwindigkeit deiner Website zu erhöhen und es für Google zu erleichtern, die Bilder auf deinen Webseiten zu identifizieren.

Achte darauf, dass alle Bilder auf deiner Website komprimiert sind, aussagekräftige Dateinamen haben und einen Alt-Text enthalten.

Google wird zwar immer besser, was das Scannen von Bildern angeht – du solltest trotzdem die Alt-Tags und Titel-Tags deiner Bilder ausfüllen. Das ist zwar manchmal mühsam, aber kann dir im Zweifel die fehlenden Ranking-Punkte bringen.

Mittlerweile gibt es viele tolle Plugins für WordPress, die dir dabei helfen, deine Bilder zu optimieren.

Achte auch auf die Verwendung von WebP-Bildern. Wie das genau geht, habe ich bereits in einem 📺 Video Tutorial gezeigt.

Aber bevor du mit dem Einfügen von Bildern in deine Website beginnen kannst, solltest du sicherstellen, dass du den besten Dateityp gewählt hast.

Es gibt zwar viele verschiedene Bildformate, aber PNG und JPEG sind die gängigsten für das Internet.

  • PNG: Erzeugt Bilder in besserer Qualität, hat aber auch eine größere Dateigröße.
  • JPEG: Es kann sein, dass du an Bildqualität verlierst, aber du kannst die Qualitätsstufe anpassen, um ein gutes Gleichgewicht zu finden.
  • WebP: Wähle zwischen verlustfreier und verlustbehafteter Komprimierung. Dies ist das einzige Bildformat, das sowohl von Chrome als auch von Firefox unterstützt wird.

Verwende H1- und H2-Überschriften

Überschriften machen deine Inhalte nicht nur lesbarer und leichter verständlich für Menschen und Suchmaschinen, sondern es gibt auch einen starken Zusammenhang zwischen dem Google-Suchranking und der Verwendung von Überschriften-Tags im Hauptteil deiner Inhalte.

Deine Überschriften geben deinem Artikel Struktur und Kontext. Jede Überschrift sollte dem Leser Informationen geben, die den nachfolgenden Absatz beschreiben.

Eine hilfreiche Art, sich die Überschriften-Tags vorzustellen, ist der Vergleich mit dem Inhaltsverzeichnis eines Sachbuchs:

  • Dein H1-Tag führt in das Thema deiner Seite ein, so wie ein Titel dem Leser sagt, worum es in einem Buch geht.
  • Die H2-Überschriften sind so etwas wie Buchkapitel, die die Hauptthemen beschreiben, die du in den einzelnen Abschnitten des Artikels behandelst.
  • Die nachfolgenden Überschriften, H3 bis H6, dienen als zusätzliche Unterüberschriften innerhalb jedes Abschnitts, so wie ein Buchkapitel in mehrere Unterthemen aufgeteilt werden kann.

Wenn du einen Blogartikel oder eine Landing-Page schreibst, überlege dir schon vorab, wie du deine Infos gliedern willst.

Optimiere für die lokale Suche

Immer mehr Menschen nutzen ihr Smartphone, um nach Geschäften in ihrer Nähe zu suchen.

Local SEO steht für „lokale Suchmaschinenoptimierung“. Local SEO kann die Gewinnung lokaler Kunden katalysieren und der Schlüssel zum Erfolg oder Misserfolg sein:

  • du erreichst deine Kunden leichter (und damit auch billiger)
  • durch den regionalen Bezug sind deine Kunden loyaler
  • die Weiterempfehlung an andere lokale Kunden ist wahrscheinlicher

Um die Chancen zu erhöhen, dass dein Unternehmen bei relevanten lokalen Suchanfragen auftaucht, solltest du deinen Google My Business-Eintrag beantragen, relevante Inhalte in Google Posts bereitstellen, dein Unternehmen in lokale Verzeichnisse eintragen lassen und deinen Online-Ruf durch gute Online-Bewertungen verbessern.

Optimiere für die Sprachsuche

Laut einer Studie von Perficient wächst die Sprachsuche nicht mehr. Dennoch gaben mehr als 60 % der Befragten an, dass die Sprachsuche ihre bevorzugte Methode ist, um Fragen auf ihrem Smartphone zu stellen.

Sorge dafür, dass diese Suchanfragen dein Unternehmen finden, indem du die für die Sprachsuche relevanten Begriffe in deine Website einbaust – achte darauf, dass du ganze Sätze in einer natürlichen Sprache und nicht nur einzelne Keywords verwendest.

Strebe die „Position Null“ an. Wenn ein Nutzer eine Frage in der Google-Suche stellt, zieht Google manchmal Inhalte von einer relevanten Website und zeigt sie in einem speziellen Featured Snippet oder Antwortfeld über dem Suchergebnis Nr. 1 an.

Die Aufnahme von Inhalten in ein Featured Snippet ist eine vielversprechende Möglichkeit, den Traffic zu erhöhen (Snippets enthalten einen Link zu der Seite, von der der Inhalt stammt) und die Glaubwürdigkeit und Sichtbarkeit deiner Marke zu steigern.

Um deine Chancen zu erhöhen, dass deine Inhalte von Google als Featured Snippet ausgewählt werden, solltest du dir mögliche Suchanfragen zu deinem Unternehmen überlegen und deine Website mit klaren, aussagekräftigen Antworten versehen.

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Rafael Luge
Rafael Luge
Intermedialer Designer (MA) & Gründer von Kopf & Stift Meine Leidenschaft sind Design und Wordpress. Und erfolgreiche Websites. Auf meinem Blog gebe ich dir Tipps, wie auch du deine Website erfolgreicher machst.

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