Newsletter Tool Vergleich: Top 7 E-Mail Marketing Anbieter 2026

Du suchst den besten Anbieter für deinen Newsletter, aber bei der Flut der vielen Newsletter Tools fehlt dir der Durchblick?

In diesem Artikel möchte ich dir die 7 besten Newsletter Tools für erfolgreiches E-Mail Marketing im Vergleich vorstellen.

Zudem zeige ich dir, welcher E-Mail Marketing Dienst sich für dein Budget eignet und was du bei der Software Auswahl beachten solltest.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Brevo ist für die meisten die richtige Wahl. Dauerhaft kostenlos mit 300 Mails am Tag, Automationen bis 2.000 Kontakte sind schon im Gratis-Tarif dabei. Server in der EU, bezahlte Tarife ab 7 Euro im Monat.
  • ActiveCampaign ist das Schweizer Taschenmesser. Die besten Automationen am Markt mit Wenn-Dann-Verzweigungen – unbegrenzt allerdings erst ab 49 Euro im Monat.
  • Für WordPress: MailPoet. Sitzt direkt in deinem Dashboard und ist bis 500 Abonnenten kostenlos.
  • Den größten Gratis-Tarif hat Kit – bis 10.000 Abonnenten. Dafür bekommst du nur eine einzige Automation, und alles läuft auf Englisch.
  • Deutscher Anbieter, deutscher Support: CleverReach oder rapidmail. Beide starten bei 15 Euro im Monat, CleverReach hat zusätzlich einen Gratis-Tarif für 250 Empfänger.


Solltest du gerade dabei sein deinen ersten Newsletter zu erstellen gibt es sogar einige kostenlosen Anbieter für kleine E-Mail Listen.

Was ist ein Newsletter/E-Mail Marketing?

Newsletter sind regelmäßige E-Mails, welche sich an viele Empfänger richten. Dazu wird ein E-Mail Verteiler (E-Mail Marketing Anbieter) verwendet. So kann ein Unternehmen seine Kunden regelmäßig über Neuigkeiten und Angebote informieren.

Diese Werbe-Mails genossen in der Vergangenheit keinen guten Ruf. Meist rutschte man ungefragt in solche E-Mail Verteiler. Die Folge waren täglich unpassende/unrelevante Newsletter von Firmen, von denen man noch nie etwas gehört hatte.

Newsletter tools opt in

Durch die Opt-In Pflicht der DSGVO wurde das unterbunden. Mittlerweile erlebt damit das E-Mail Marketing eine Renaissance. So kannst du mit einem Newsletter deine Kunden an dein Unternehmen binden und bist unabhängig von Social Media Kanälen.

Der Vorteil von E-Mail Newslettern ist zudem, dass es kostengünstig möglich ist, seine perfekte Zielgruppe einfach zu erreichen.

Warum du ein Newsletter Tool nutzen solltest

Newsletter mit einer normalen E-Mail Software (wie Outlook oder Thunderbird) versenden, kann nur schiefgehen.

E-Mail Marketing Systeme wie Rapidmail, Mailchimp oder MailPoet machen das Versenden von Rundmails komfortabel.

Zusätzlich bieten solche E-Mail Marketing Anbieter noch weitere tolle Features um deinen Newsletter zu optimieren und zu professionalisieren:

  • Ansprachen (aber auch Inhalte) personalisieren: Damit sprichst du deine Abonnenten möglichst individuell an und erzeugst so eine höhere Kundenbindung
  • Drag-and-Drop Erstellung von Newslettern: Deine Mails braucht ein professionelles Design? Viele Versandlösungen bieten dir sogenannte Drag-and-Drop Editoren für das einfache Gestalten deines Newsletters
  • E-Mail Templates: keine Lust deinen Newsletter von Grund auf neu zu gestalten? Viele Anbieter kommen bereits mit einer großen Design Bibliothek von responsiven Newsletter Layouts
  • Automationen: versende E-Mails, wenn deine Abonnenten eine bestimmte Aktion ausgeführt haben (einen Link in der E-Mail anklicken, eine Unterseite deiner Website besuchen, etc.)
  • Optimierte Kontaktverwaltung und Segmentierung: damit kannst du genau dokumentieren, wer wann welchen Link angeklickt hat und/oder ob der Abonnent die Mail überhaupt geöffnet hat. Je nach Aktion kannst du deine E-Mail Liste mit Informationen anreichern und Tags vergeben
  • DSGVO-konform: durch einen automatisierten Double opt-in schützt du dich vor Abmahnungen und wahrst die Datenschutz Grundverordnung
  • Analytics: die meisten Newsletter Tools bieten dir die Möglichkeit, genau zu tracken, wer deine Mails geöffnet hat, wer auf Links in deinen E-Mails geklickt hat und wer daraufhin eine Website besucht hat. Damit erhöhst du die Konversion deines Newsletters

Newsletter marketing

Die 7 besten Newsletter Tools im Vergleich

BrevoEmpfehlung

Der Allrounder: Automationen schon im Gratis-Tarif, Server in der EU, viel Funktion fürs Geld.

Kostenlos
300 Mails/Tag
Ab
7 €/Monat
Automation
gratis bis 2.000
Abrechnung
nach Mails
Server
EU
Brevo testen
ActiveCampaignFür Profis

Das Schweizer Taschenmesser: Automationen mit Wenn-Dann-Logik, wie es sonst keiner baut.

Kostenlos
nur 14 Tage
Ab
15 €/Monat
Automation
Beste am Markt
Abrechnung
nach Kontakten
Server
USA oder EU
ActiveCampaign testen
Kit

Früher ConvertKit. Der großzügigste Gratis-Tarif am Markt – gemacht für Blogger und Creator.

Kostenlos
bis 10.000 Kontakte
Ab
39 $/Monat
Automation
sehr gut
Abrechnung
nach Kontakten
Server
USA
Kit testen
CleverReach

Deutscher Anbieter mit deutschem Support und ordentlichem Automations-Center.

Kostenlos
250 Empfänger
Ab
15 €/Monat
Automation
gut (THEA)
Abrechnung
nach Empfängern
Server
Deutschland
CleverReach testen
MailPoet

Newsletter direkt aus dem WordPress-Dashboard. Für kleine Listen die kürzeste Strecke.

Kostenlos
bis 500 Kontakte
Ab
10 €/Monat
Automation
nur einfach
Abrechnung
nach Kontakten
Server
eigener Server
MailPoet testen
rapidmail

Aufgeräumt, deutsch, ohne Schnickschnack. Wenig Funktionen, dafür sofort verstanden.

Kostenlos
nur 1. Mailing
Ab
15 €/Monat
Automation
1 im Basis-Tarif
Abrechnung
nach Kontakten
Server
Deutschland
rapidmail testen
Mailchimp

Der bekannte Klassiker mit den meisten Schnittstellen – und dem schnellsten Preisanstieg.

Kostenlos
unter 250 Kontakte
Ab
11,35 €/Monat
Automation
umfangreich
Abrechnung
nach Kontakten
Server
USA
Mailchimp ansehen

Preise: Stand August 2026, monatliche Zahlung, kleinste Tarifstufe. Bei jährlicher Zahlung wird es bei allen Anbietern günstiger.


MailChimp, Rapidmail oder doch lieber CleverReach? Es gibt mittlerweile unzählige Anbieter – die Auswahl ist riesig. Auch ich habe mich einst durch unzählige Newsletter Tool Vergleiche gekämpft und dabei dutzende Anbieter recherchiert.

Zudem sind viele dieser Newsletter Tool Vergleiche nicht vom besten Anbieter inspiriert, sondern von der Höhe der Provisionszahlung des jeweiligen Newsletteranbieters.

Deshalb möchte ich dir an dieser Stelle nicht die 413 besten Newsletter Tools vorstellen, sondern nur eine handvoll Anbieter.

Dabei habe ich natürlich darauf geachtet, dass jeder sein Fett weg bekommt. Das bedeutet, egal ob du nur einen einfachen Newsletter versenden willst, oder komplexe Marketing Automation erstellen möchtest.

Brevo Logo

Brevo (ehemals SendinBlue) – Bester Anbieter für viele

Brevo ist ein französisches Unternehmen mit einem großen Standort in Berlin – daher der deutsch-französische Bezug. Bis 2023 lief der Anbieter noch unter dem Namen Sendinblue. Und weil das gerne mal durcheinandergeht: Newsletter2Go war ein eigenständiges Berliner Unternehmen, das Sendinblue 2019 übernommen hat. Aus Sendinblue plus Newsletter2Go wurde also irgendwann das, was du heute als Brevo kennst.

Für dich viel wichtiger als die Namensgeschichte ist aber das hier: Brevo bietet dir bereits im kostenlosen Tarif richtige Marketing-Automation – bis 2.000 Kontakte. Damit versendest du kostenlos Autoresponder und E-Mail Folgen an deine Abonnenten. Das musst du erst mal woanders finden!

Natürlich kommt dieses Newsletter Tool mit allen Features, die du für ausgeklügelte E-Mail Marketing Kampagnen brauchst. E-Mails kannst du einfach per Drag-and-Drop Editor zusammen klicken und auch die Anmeldeformulare lassen sich gut anpassen. Hier hast du beispielsweise die Möglichkeit, auch neue Datenfelder anzulegen und von deinen E-Mail Abonnenten zu erfassen.

Auch die Verwaltung deiner E-Mail Kontakte wird durch das integrierte CRM System von Brevo kinderleicht und übersichtlich. Generell bietet das Newsletter Tool Brevo sehr gute Analysemöglichkeiten und Echtzeit-Reports. So kannst du unter anderem die Öffnungs- und Klickrate in Echtzeit verfolgen, oder aber auch deine Zielgruppe in verschiedene Cluster aufteilen, um diese dann miteinander zu vergleichen. Dies ist besonders für A/B Testing interessant.

Besonders interessant für Anfänger des E-Mail Marketings sind die Automationen, die Brevo dir schon im kostenlosen Tarif schenkt. Bereits hier kannst du mit dem Workflow-Editor tolle Automationen erstellen und dich in Ruhe ausprobieren – die Grenze liegt bei 2.000 Kontakten. Ab dem Standard-Tarif für 15 Euro im Monat sind die Automationen dann unbegrenzt.

Und weil man das erst im Vergleich richtig einordnen kann: Bei ActiveCampaign bekommst du unbegrenzte Automationen erst ab 49 Euro im Monat, im 15-Euro-Starter sind es gerade mal 5 Automations-Aktionen. Kit erlaubt dir im Gratis-Tarif genau eine einzige einfache Automation. Brevo ist an dieser Stelle also wirklich großzügig – gerade wenn du gerade erst anfängst und noch kein Budget verbrennen willst.

Bei Brevo geht es um die Anzahl der versendeten E-Mails pro Monat. In der kostenlosen Variante kannst du bis zu 300 E-Mails täglich senden. Im kostenlosen Tarif gibt es aber einige Einschränkungen: Statistiken sind nicht komplett verfügbar und ein Anbieterlogo wird in deine Mails eingebaut (außer du zahlst 8,10 € extra).

Vorteile:

  • Erweiterte E-Mail Automation (sogar Surfverhalten können Automationen auslösen)
  • Mit dem neuen Landing Page Editor erstellst du spezielle Seiten für deine Newsletter Kampagnen
  • Sehr großzügige Kontaktlimits (kostenlos bis 100.000 Kontakte, Starter und Standard bis 500.000), da Brevo nur nach tatsächlich versendeten E-Mails berechnet
  • SMS & Whatsapp Kommunikation ist möglich
  • Vollständig DSGVO konform
  • Für kleinere Newsletter kostenlos (mit Anbieter Logo im Newsletter)
  • Umfangreiche Statistik Funktionen

Nachteile:

  • Umfangreiche Statistik Funktionen fehlen im kostenlosen Tarif
  • Keine Flatrate Tarife nach E-Mail Kontakten (falls du sehr oft Newsletter versendest kann es teuer werden)
  • Keine Tagging Funktion (Kontakte werden immer noch in altmodischen Listen sortiert)
  • Das WordPress Plugin von Brevo ist etwas holprig integriert
  • Das Layout des Interface ist etwas fade

Für kleine Maillisten ist Brevo kostenlos. Daher eignet sich dieser Anbieter für unregelmäßig versendete Newsletter und bietet tolle Automatisierungsfunktionen.

Brevo ausprobieren

Mailchimp Logo

Mailchimp – Vielseitiges Newsletter-Tool

Mailchimp bietet viele nützliche Funktionen für dein E-Mail-Marketing. Mit über 110 Vorlagen und einem benutzerfreundlichen Drag-and-Drop-Editor kannst du kinderleicht professionelle Newsletter erstellen. Automatisierungen, wie zeitgesteuerte Geburtstags- und Follow-up-E-Mails, machen die Kundenbindung effizienter. Zudem integriert sich Mailchimp nahtlos in Systeme wie Salesforce und Shopify.

Der kostenlose Mailchimp-Tarif gilt inzwischen nur noch unter 250 Kontakten – als echte Option kannst du den also kaum noch rechnen. Danach wird es zügig teuer: Essentials kostet 11,35 Euro bei 500 Kontakten, 39,27 Euro bei 2.500 Kontakten und 81 Euro bei 10.000 Kontakten.

Zum Einordnen: Kit ist bis 10.000 Abonnenten kostenlos, und Brevo lässt dich dauerhaft gratis mit 300 Mails am Tag arbeiten. Wenn dein Budget knapp ist, ist Mailchimp also nicht der Anbieter, bei dem du landen solltest.

Beachte jedoch, dass es bei größeren Listen kostenintensiv werden kann und datenschutzrechtliche Überlegungen durch den US-Sitz bestehen.


Vorteile:
  • Einfacher Drag-and-Drop-Editor mit vielen Vorlagen
  • Umfassende Automatisierungsfunktionen
  • Breite Integrationsmöglichkeiten


Nachteile:
  • Kosten können bei großen Listen schnell ansteigen
  • Datenschutzbedenken durch US-amerikanischen Hauptsitz

Mailchimp eignet sich für Unternehmen, die ein flexibles und wachsendes E-Mail-Marketing suchen. Achte auf die Datenschutzaspekte oder ziehe europäische Alternativen wie Rapidmail in Betracht.

Mailchimp ausprobieren

MailPoet Logo

MailPoet – Newsletter für WordPress (bis 500 Kontakte kostenlos)

Falls du WordPress auf deiner Website verwendest und einen einfachen Newsletter versenden möchtest, solltest du dir unbedingt Mail Poet anschauen. Damit kannst du Newsletter direkt aus deinem WordPress heraus versenden.

MailPoet gehört seit 2021 zum amerikanischen Software-Anbieter Automattic – also zu der Firma, die auch hinter WordPress.com und WooCommerce steckt. Das wirft natürlich die Frage auf, ob MailPoet noch DSGVO konform ist. Immerhin willst du wissen, wo die E-Mail Adressen deiner Abonnenten am Ende landen.

Deine Liste, deine Anmeldeformulare und deine Newsletter verwaltest du dabei immer direkt in deinem WordPress-Backend. Die Kontakte liegen also in deiner eigenen Datenbank. Entscheidend für den Datenschutz ist aber nicht die Verwaltung, sondern der Versand – und da hast du bei MailPoet die Wahl zwischen zwei Wegen.

Wichtig zu wissen: MailPoet kann auf zwei ganz unterschiedlichen Wegen versenden – und die haben jeweils ihren Preis.

Weg 1: über deinen eigenen Webserver. Dann verlassen die E-Mail Adressen deines Hostings nie deinen Server. Datenschutztechnisch ist das die sauberste Lösung. Der Haken: Die Zustellbarkeit ist schlecht, deine Mails landen also schneller im Spam. Und ab ein paar hundert Empfängern macht das kein Hoster mehr mit.

Weg 2: über den MailPoet Sending Service. Der ist im kostenlosen Tarif (bis 500 Abonnenten und 5.000 Mails im Monat) sogar Pflicht. Dann laufen deine Daten über MailPoet beziehungsweise Automattic – das „alles bleibt auf meinem Server“-Argument fällt damit weg, dafür kommen deine Mails deutlich zuverlässiger an.

Du musst dich also entscheiden, was dir wichtiger ist. Willst du beides – volle Kontrolle über die Daten und gute Zustellraten – bist du bei einem anderen Anbieter besser aufgehoben.

Für kleinere Newsletter eignet sich MailPoet jedoch hervorragend. Zudem ist der Einstieg ins E-Mail Marketing direkt aus deinem WordPress Dashboard ein toller Anfang, um diese neue Welt des Online Marketings zu entdecken.

Die einfache Bedienung von Mailpoet hat allerdings auch seinen Preis: Fortgeschrittene Funktion wie Automation oder andere komplexe Marketing Funktion wirst du vergeblich suchen.

Vorteile:

  • Newsletter Versand direkt aus WordPress möglich
  • Über 50 stylische E-Mail Templates
  • Integration von WooCommerce (z.B. Mails an die Käufer bestimmter Produkte deines Online-Shops, auch Transaktionale Mails)
  • Einfache Automation für neue Abonnenten deines Newsletters (komplexe Automation nicht möglich)
  • Einfache Segmentierung möglich
  • Formulare können einfach per Drag and drop erstellt werden
  • Mit Analytics Feature kannst du deine Mail Kampagnen auswerten
  • Automatisierte Blog Beiträge an deine Abonnenten schicken

Nachteile:

  • Komplexere Automationen sind nicht möglich
  • Sehr eingeschränkte Planungsfunktion
  • Bei einer größeren Kontaktliste ist der Versand über den eigenen Server nicht ratsam

MailPoet eignet sich damit für einfache Newsletter – nicht jedoch für krasse Marketing-Kampagnen. Besonders empfehlenswert für WordPress Nutzer.

MailPoet ausprobieren

 

rapidmail Logo

Rapidmail – einfaches Newsletter Tool für Anfänger

Das deutsche Newsletter-Tool rapidmail setzt auf Benutzerfreundlichkeit und ist daher besonders für Anfänger interessant. Auch wenn auf umfangreiche Automatisierungsfunktionen verzichtet wird, punktet rapidmail mit einer einfachen, intuitiven Bedienung und hohen Zustellraten.

Der Drag-and-Drop-Editor ist simpel und eignet sich gut für Einsteiger, während erfahrene Nutzer den fehlenden HTML-Zugriff und das altmodische Design möglicherweise vermissen könnten. Obwohl mittlerweile eine Kontaktlistensegmentierung über Tags möglich ist, sind komplexe Kampagnen aufgrund fehlender Automatisierungen eingeschränkt.

Rapidmail bietet dir drei Tarife an: Essential für 15 Euro, Performance für 25 Euro und Unlimited für 35 Euro im Monat. Alle drei gelten für bis zu 500 Kontakte und erlauben dir unbegrenzt viele Mailings. Du kannst also so oft senden, wie du magst – der Preis hängt an deiner Listengröße, nicht an deiner Sendelaune.

Ohne Abo geht es zwar auch, aber ehrlich: Ein einzelner Versand an 500 Kontakte schlägt mit 20 Euro zu Buche. Das ist wirklich teuer. Zum Reinschnuppern gibt es dafür einen fairen Einstieg – dein erstes Mailing an bis zu 2.000 Kontakte ist gratis. Perfekt, um den Editor und die Zustellung einmal in Ruhe zu testen, bevor du dich festlegst.

Für Anfänger im E-Mail Marketing kann rapidmail genau das Richtige sein, weil alles angenehm aufgeräumt ist. Wenn du mit WordPress arbeitest und eine kleine Liste hast, solltest du dir vorher aber noch MailPoet ansehen – das ist bis 500 Abonnenten kostenlos.

Vorteile:

  • Sehr leichter Einstieg ins E-Mail Marketing (gerade für Anfänger)
  • Intuitive Bedienung durch weniger Funktionalität
  • Die flexiblen Tarife sind für wenig Versender relativ günstig
  • DSGVO-konform durch Serverstandort Deutschland

Nachteile:

  • Automationen nur gestaffelt nach Tarif (1 im Essential, 5 im Performance, unbegrenzt erst im Unlimited)
  • Für Vielversender ist dieser E-Mail Marketing Anbieter teuer
  • Es gibt zwar Möglichkeiten zur Segmentierung der Kontaktliste, durch die fehlende Funktion ist diese aber relativ sinnfrei
  • Tracking-Möglichkeiten begrenzt

Rapidmail richtet sich hauptsächlich an E-Mail-Marketing-Anfänger ohne Bedarf an erweiterten Funktionen. Für WordPress-Nutzer könnte Mail Poet eine bessere Alternative darstellen.

Rapidmail ausprobieren

 

CleverReach Logo

CleverReach – Gute Funktionen aus D

CleverReach ist die deutsche Mailchimp Alternative, die sich für alle Newslettergrößen eignet. Bis 250 Newsletter Abonnenten kannst du sogar 1000 Mails pro Monat kostenlos versenden. Leider ist auch dieses Newsletter Tool im kostenlosen Tarif nicht werbefrei und einige Funktionen stehen dir nicht kostenlos zur Verfügung.

Dennoch eignet sich CleverReach hervorragend um ein Newsletter zu versenden. Mit dem Wizard baust du deinen Newsletter ganz einfach per Drag-and-Drop. Hier gibt es vorgefertigte Design-Elemente, die du einfach in deinen Newsletter reinziehst.

Allerdings gibt es hier auch kritische Stimmen im Netz. Das Erstellen von Newslettern ist etwas kniffelig und für Nicht-HTML Menschen manchmal schwierig. Die Vorschau des visuellen Editor hakelt etwas und zeigt manchmal nicht das korrekte Design an. Das haben andere Newsletter Anbieter in dieser Liste besser gelöst. Auch die Design-Vorlagen wirken etwas in die Jahre gekommen.

Die Feature Liste von CleverReach lässt keine Wünsche offen: Einzel-Kampagnen, Autoresponder, Automationen, Follow-up Kampagnen, A/B Splittests und zeitgesteuerte Kampagnen.

Besonders wenn es um Automation geht, bietet das Automation-Center THEA viele Werkzeuge. Hier können komplexe Workflows erstellt und abgebildet werden. So wird es zum Beispiel möglich, Kampagnen auszulösen, wenn in einem Newsletter ein bestimmter Link angeklickt wird. Zudem bietet dir CleverReach die Möglichkeit, Tags zu verwenden um E-Mail Kontakte zu markieren.

Die Statistik Funktionen sind zwar vorhanden und du kannst sehen wie oft ein Newsletter geöffnet wurde – du kannst jedoch nicht sehen wer genau den Newsletter geöffnet hat.

Da CleverReach aus Deutschland kommt, brauchst du dich um den Datenschutz bzw. die DSGVO nicht sorgen. Nach eigenen Angaben werden die Daten nur in der EU gespeichert.

Vorteile:

  • Deutscher Support
  • Gute Dokumentation in deutsch (sehr gute Webinare)
  • Einfache und verständliche Oberfläche
  • MailChimp Vorlagen können mit Bordmitteln in ein CleverReach Template konvertiert werden
  • Gute Automatisierungsmöglichkeiten mit Workflow Ansicht
  • Bis 250 Abonnenten kannst du komplett kostenlos versenden (1000 E-Mails pro Monat)
  • DSGVO-konform (da E-Mail Tool aus Deutschland)
  • Agentur Lösungen mit Kundenzugängen

Nachteile:

  • Wenig Schnittstellen (teilweise auch nicht so gut gewartet)
  • Design Templates sind eher so 90er mäßig
  • Kontaktverwaltung über Tagging sehr umständlich
  • Kosten können bei Vielsendern explodieren

CleverReach eignet sich für alle Newsletter und bietet tolle Automatisierungsfunktionen und einen deutschen Support. Schwächen hat das Newsletter Tool bei den Schnittstellen und dem visuellen Editor.

Cleverreach ausprobieren

 

Kit Logo

Kit (früher ConvertKit) – Umfangreiches E-Mail-Marketing für Kreative

Kit möchte das beste E-Mail Marketing Tool auf dem Markt sein. Und dabei ist es wirklich eine gute Alternative für ActiveCampaign.

Natürlich kommt auch Kit mit den gehobenen Funktionen eines Newsletter Tools: Erweiterte Automationen, Landing-Page Builder, Tag-System zur Segmentierung und sehr gute Zustellraten.

Auch der Drag-and-Drop Builder zur Erstellung neuer Newsletter wirkt sehr intuitiv und erleichtert dir das Erstellen wunderschöner Newsletter. Zudem gibt es noch viele Design Templates, welche du als Vorlage nutzen kannst.

Mit dem Workflow Editor (der von der Bedienung sehr an ActiveCampaign erinnert) erstellst du visuell komplexe Automationen. Und wie auch bei ActiveCampaign können diese Automationen von Tags ausgelöst werden und auch zu neuen Automationen führen. Damit sendest du zielgerichtete E-Mails an deine Zielgruppe.

Besonders für Verkäufer von online Produkten dürfte Kit sehr interessant sein. Mittlerweile ist es möglich, sogar deinen Shop über den Newsletter Anbieter einzurichten. Damit läuft dein Shop wie auch dein E-Mail Marketing Hand in Hand.

Vorteile:

  • Kostenloser Account möglich bis zu 10.000 Kontakten (mit nur einer Automation)
  • Sehr intuitiver Drag- and drop E-Mail Builder
  • Kontakte werden über Tags und Segmente organisiert (nicht über die altbackenen Listen)
  • Viele Vorlagen für Automation und Landing Pages
  • Sehr guter Hilfebereich
  • Mit dem visuellen Workflow Editor erstellst du komplexe Automationen und behältst dabei den Überblick
  • Sehr gute Zustellbarkeitsrate
  • Direkt angeschlossener Shop zum Verkauf von digitalen Produkten

Nachteile:

  • Nur auf Englisch verfügbar
  • Server Standort ist in den USA
  • Analyse könnte umfangreicher sein

Kit ist alles andere als ein Neuling – das Tool gibt es seit 2013 und es hat sich vor allem bei Bloggern, Autoren und Creatorn etabliert. Als Alternative zu ActiveCampaign ist es einen Blick wert, gerade weil der kostenlose Tarif bis 10.000 Abonnenten reicht.

Kit ausprobieren

ActiveCampaign Logo

ActiveCampaign – das Schweizer Taschenmesser

Das E-Mail-Marketing Tool ActiveCampaign lässt in Sachen Funktionalität keine Wünsche offen. Es ist in diesen Newsletter Tool Vergleich der mächtigste Anbieter. Falls du also vor hast, E-Mail Marketing auf höchsten Niveau zu betreiben, solltest du definitiv ein Blick auf ActiveCampaign werfen.

Im E-Mail Marketing geht es um genau zugeschnittene Inhalte auf die jeweiligen Zielgruppen. Genau das ist mit ActiveCampaign möglich. Hier kannst du, basierend auf den verschiedenen Aktionen deiner Abonnenten, Tags zuweisen. Damit wird es möglich, deine E-Mail Liste nach Interessengruppen aufzuspalten.

Generell bietet ActiveCampaign fast grenzenlose Möglichkeiten im Bereich der Automation. Mit dem visuellen Workflow Editor wird es möglich, von einer Automation (aufgrund einer Aktion deiner Abonnenten) zu einer Anderen zu springen. Dadurch sendest du weniger E-Mails, diese dann aber zugeschnitten auf den jeweiligen Abonnenten.

Diese wenn-/dann-/sonst-Logik gibt es so bei keinem anderen Newsletter Anbieter.

Der Drag-and-Drop Newsletter Builder ist vielleicht im Hinblick auf die Konkurrenz etwas hakelig – die responsiven Templates sind jedoch State of the Art. sobald du dir dein erstes E-Mail Template gebaut hast, kannst du dieses auch als Vorlage speichern und immer wieder verwenden.

ActiveCampaign rechnet nach Kontakten ab, nicht nach versendeten Mails. Der Einstieg heißt Starter und kostet bei jährlicher Zahlung 15 Euro im Monat für 1.000 Kontakte. Klingt erst mal super – aber hier bekommst du nur 5 Automations-Aktionen. Das reicht für eine kleine Willkommensstrecke, nicht für das, wofür man ActiveCampaign eigentlich kauft.

Der ehrliche Einstiegspreis ist deshalb der Plus-Tarif für 49 Euro im Monat. Ab hier sind deine Automationen unbegrenzt. Darüber geht es weiter mit Pro für 79 Euro und Enterprise für 145 Euro, jeweils bei 1.000 Kontakten. Und ja, es gibt Sendelimits: Du darfst das 10- bis 15-fache deines Kontaktlimits verschicken. Unbegrenzt ist also auch das Mailvolumen nicht.

Genau hier liegt der Unterschied zu Brevo. Brevo kann Automationen schon im kostenlosen Tarif (bis 2.000 Kontakte) und ab 15 Euro im Monat sogar unbegrenzt. ActiveCampaign verlangt dafür 49 Euro – gibt dir dann aber die Wenn-Dann-Verzweigungen, das Lead Scoring und das CRM, die sonst keiner so hinbekommt. Es ist also kein „besser oder schlechter“. Es ist die Frage, wie tief du einsteigen willst.

ActiveCampaign kann man als All-in-one Marketingplattform sehen – zumal sogar ein CRM eingebaut ist. Auch das Verwalten der Kontakte mit der Filterfunktion über Text ist sehr übersichtlich und intuitiv gelöst.

Vorteile:

  • Beste Automatisierungsfunktion auf dem Newsletter Tool Markt
  • Erweitertes Tracking: Click-Maps, Geo Tracking und Seitenbesucher erleichtern dir die Analyse deiner Newsletter Konversionen
  • Einfache Migration von bereits vorhandenen E-Mail Listen
  • Überdurchschnittlich gute Zustellbarkeit
  • Viele Integrationen (auch für WordPress)
  • Automationen können auch kopiert werden (und dann verändert)
  • Sehr guter Workflow Editor zum Erstellen von Automation

Nachteile:

  • Die Übersetzung der Benutzer Oberfläche ist manchmal etwas eigenwillig
  • Der Drag and drop Builder zum Erstellen von E-Mails ist manchmal etwas hakelig
  • Die vielen Funktionen können Anfänger manchmal überfordern

ActiveCampaign eignet sich für Power-User, die alles aus dem Thema E-Mail Marketing heraus holen möchten. Durch die vielen Automatisierungsmöglichkeiten kannst du deine Abonnenten zielgruppengerecht ansprechen.

ActiveCampaign ausprobieren

Newsletter-Tools Preisvergleich

Ein Preisvergleich zwischen den einzelnen E-Mail Marketing Anbietern ist schwierig. Trotzdem habe ich mal versucht, die einzelnen Newsletter Tools preislich zu vergleichen.

Dir sollte jedoch klar sein, dass die einzelnen Anbieter unterschiedliche Funktionalitäten haben. Deshalb macht ein Preisvergleich eigentlich nicht soooo viel Sinn. Falls dir das Budget extrem wichtig ist, habe ich weiter unten bei den Newsletter Empfehlungen auch sehr Budget schonende Anbieter besprochen.

Übrigens: Du kannst bei den Anbietern noch zusätzlich bei jährlich (oder zweijährlicher) Zahlung sparen. Alle hier angegebenen Preise beziehen sich auf die Bezahlung pro Monat. Die Preise sind je nach Bezahl-Turnus sehr unterschiedlich – so kannst du bei ActiveCampaign bis zu 40% sparen wenn du im Voraus bezahlst.

Bei den Newsletter Tool Preisen ist die Abrechnungsmethode auch unterschiedlich. Während Anbieter wie ActiveCampaign oder Rapidmail nach Kontakten abrechnen, bezahlst du bei Brevo nach versendeten Mails. Daher solltest du dir (falls der Preis bei der Wahl deines Newsletter Anbieters eine Rolle spielt) vorher überlegen, wieviel Newsletter du an wieviel Abonnenten versenden möchtest.

Anbieter 500 Kontakte 2.000 Kontakte 10.000 Kontakte Abrechnung
Brevo 0 €300 Mails/Tag ca. 13 €Starter, 10.000 Mails ca. 22 €Starter, 20.000 Mails nach Mails
Kit 0 €Newsletter-Tarif 0 €Newsletter-Tarif 0 €Creator ab 139 $ nach Kontakten
MailPoet 0 €5.000 Mails/Monat ab 10 €Business, gestaffelt ab 10 €Business, gestaffelt nach Kontakten
Mailchimp 11,35 €Essentials 39,27 €Stufe bis 2.500 81 €Essentials nach Kontakten
rapidmail 15 €Essential 33,25 €Essential 95 €Essential nach Kontakten
CleverReach 15 €Basic 30 €Basic 120 €Pro nach Empfängern
ActiveCampaign 15 €Starter, bis 1.000 39 €Starter, bis 2.500 149 €Starter nach Kontakten

Stand August 2026, alle Angaben netto und ohne Gewähr. Brevo rechnet nach versendeten Mails ab – die Werte oben gehen von rund einem Newsletter pro Woche aus. ActiveCampaign nennt seine Preise nur bei jährlicher Zahlung, bei monatlicher Zahlung liegt es höher. Bei Kit ist der Gratis-Tarif bis 10.000 Kontakte nutzbar, Automationen gibt es dort aber nur eine.


Mail marketing dsgvo

Der Datenschutz (DSGVO attacks!)

Datenschutz nervt – muss aber sein. Wenn du einen rechtssicheren Newsletter erstellen möchtest, braucht dein E-Mail Marketing Tool folgende Eigenschaften:

Double Opt-In Funktion

Damit du einen neuen Newsletter Abonnenten in deine Liste aufnehmen kannst, benötigt dein E-Mail Marketing Tool die Double Opt-In Funktion.

Dies bedeutet, dass der Abonnent nach der Absendung des Newsletterformulars nochmal eine Bestätigungsmail erhält und in dieser Double Opt-In Mail auf einen Bestätigungslink klicken muss.

Tipp: Damit du deinen neuen Abonnenten nicht gleich wieder verlierst ist es wichtig, einen starken Call-to-Action in diese Double Opt-In Mail einzubauen.

Dein E-Mail Marketing Tool sollte also auch diese Funktion haben. Alle hier aufgelisteten Newsletter Tools haben natürlich eine Double Opt-In Funktion.

AV-Vertrag

Alle E-Mail Marketing Tools verarbeiten die Daten deiner Abonnenten auf ihren Servern. Da es sich hier um personenbezogene Daten (E-Mails, Namen, IP-Adressen) handelt, brauchst du einen AV Vertrag.

Ich könnte dir jetzt hier mit einwandfreien Anwaltspallaber kommen (§11 BDSG und Art. 28 DSGVO) – aber das lass ich an dieser Stelle mal. Fakt ist: du musst dich um einen Auftragsverarbeitungsvertrag (oder AV-Vertrag oder AVV) kümmern.

Die AV-Verträge für die hier gelisteten E-Mail Tools findest du hier:

  • MailPoet (wenn du über den eigenen Server versendest, verlassen die Daten dein Hosting nicht – nutzt du dagegen den MailPoet Sending Service, brauchst du auch hier einen AV-Vertrag ➜ Infos)
  • RapidMail (im Konto unter Datenschutz)
  • CleverReach (ebenfalls im Kundenbereich runterladbar)
  • Brevo
  • Kit
  • ActiveCampaign

Serverstandort EU

Leider sitzt der beste Newsletter Tool Anbieter ActiveCampaign jedoch in den USA. Mittlerweile bietet ActiveCampaign allerdings auch Server in der EU an. Damit ist auch ActiveCampaign datenschutzkonform nach der DSGVO (korrekte Einbindung vorausgesetzt).

Zudem hat das neue EU-US Data Privacy Framework seit Juli 2023 die rechtliche Situation grundlegend geändert. Damit steht die transatlantische Datenverarbeitung auf einer deutlich klareren Grundlage als zu Privacy-Shield-Zeiten – auch wenn das Framework weiterhin juristisch angegriffen wird. ActiveCampaign hat sich nach diesem neuen Framework zertifiziert und betreibt mittlerweile auch Rechenzentren in der EU, wodurch europäische Kundendaten innerhalb der EU gespeichert werden können.

Deutsche Firmen können ActiveCampaign rechtssicher nutzen, wenn sie den Auftragsverarbeitungsvertrag (DPA) abschließen, Double-Opt-In verwenden, ihre Datenschutzerklärung entsprechend anpassen und bei Tracking-Funktionen eine explizite Einwilligung einholen.

Es ist daher nicht mehr zwingend erforderlich, aus Datenschutzgründen einen E-Mail-Marketing-Anbieter aus der EU zu wählen, solange die genannten Voraussetzungen erfüllt werden.

Wie wählst du die beste Newsletter Software aus?

Um das beste Newsletter Tool für dich zu finden, solltest du dir vorher ein paar Fragen stellen. Denn wie immer gilt: Das perfekte Newsletter Tool gibt es nicht.

Ein Beispiel gefällig? Du möchtest lediglich deine neuen Blog Beiträge als Newsletter direkt über WordPress versenden? Dann wäre beispielsweise ActiveCampaign für dich viel zu umfangreich, da du die meisten Funktionen nicht nutzen würdest. Das Interface zum Erstellen eines Newsletters von ActiveCampaign würde dir daher (durch die vielen Features des E-Mail Marketing Anbieters) eher Zeit rauben, als es dir Zeit spart.

Deshalb solltest du dich vor dem Erstellen deines Newsletters (auch im Hinblick auf die Zukunft) fragen, was du mit deinem E-Mail Marketing vorhast und in welche Richtung es noch gehen soll.

Natürlich ist der Wechsel eines E-Mail Marketing Anbieters immer möglich.

Die wichtigsten Funktionen:

  • Zustellbarkeit: ein wichtiger Punkt bei einem guten Newsletter Tool ist die Zustellbarkeit deines Newsletters. Schließlich nützt es niemandem, wenn deine tollen E-Mails im Spam Ordner des Abonnenten landen. Natürlich haben alle Newsletter Tools eine sehr gute Zustellbarkeit, aber unterscheiden sich im Detail dann doch etwas.
  • Mail-Designs mit Drag-and-Drop Editor: was darf es sein? Eine privat wirkende E-Mail ohne Layout Formatierung oder doch ein Fancy E-Mail Template mit Grafiken, komplexen Spaltenlayouts und verschiedenen Schriftarten und Größen? Je nachdem solltest du deinen Fokus auf einen guten Drag-and Drop Builder für deine Mails legen.
  • Anmeldeformular für deinen Newsletter: Ein gutes Newsletter Tool gibt dir die Möglichkeit, eigene Anmeldeformulare für deinen Newsletter zu erstellen. Im optimalen Fall, läuft das Ganze auch über einen visuellen Editor.
  • Budget: die Tarifmodelle der einzelnen Newsletter Tools unterscheiden sich fundamental. Bei einigen Anbietern geht es nur um die Kontakte in deiner E-Mail Liste – bei anderen Anbietern geht es um die versendeten E-Mails. Hier solltest du dich fragen, wie oft du deinen Newsletter versenden möchtest und wie groß deine E-Mail Kontaktliste ist, beziehungsweise sein wird.
  • Automationen: Falls du etwas mehr benötigst als einen reinen Newsletter, bieten dir Automationen eine wahre Wunderwaffe im E-Mail Marketing Universum. Hier kannst du beispielsweise Autoresponder versenden. Angenommen du gibst ein kostenloses E-Book heraus, wenn sich jemand zu deinem Newsletter anmeldet. Dann könntest du mit Marketing Automation eine Folge von E-Mails an den Abonnenten deines Newsletters senden. Dies erfolgt unabhängig von deinem eigentlichen Newsletter.
  • Support: Ein gutes Tool bietet eine umfangreiche Dokumentation, sowie einen sehr gut erreichbaren Support, der dir schnell und kompetent helfen kann.

Das beste E-Mail Marketing Tool für DICH

Jetzt habe ich dir zwar einige Newsletter Softwares vorgestellt – du bist aber immer noch keinen Schritt schlauer? Dann ist dieser Abschnitt genau der Richtige für dich.

Falls du dich in einer der Aussagen wiederfindest, teste einfach meine Newsletter Tool Empfehlung.

„Ich will einfach einen guten Newsletter verschicken. Ohne mich in ein Monster einzuarbeiten, ohne Doktortitel in Automation.“

Dann nimm Brevo. Du kommst dauerhaft kostenlos rein (300 Mails am Tag), die Automationen sind bis 2.000 Kontakte schon dabei und die Server stehen in der EU. Für die allermeisten ist das genau der richtige Startpunkt.

„Ich blogge mit WordPress und habe eine kleine Liste. Ich will nicht ständig zwischen zehn Tools hin und her springen.“

Schau dir MailPoet an – es sitzt direkt in deinem WordPress-Dashboard und ist bis 500 Abonnenten kostenlos. Wenn deine Liste größer ist und du mit englischer Oberfläche klarkommst: Kit ist bis 10.000 Abonnenten gratis.

„Deutscher Anbieter, deutscher Support, Server in Deutschland. Alles andere kommt mir nicht auf die Liste.“

Dann ist CleverReach deine Wahl. Soll es besonders einfach und aufgeräumt sein, nimmst du rapidmail.

„Ich will das volle Programm. Wenn-Dann-Verzweigungen, Tags, Scoring – und meine Liste soll richtig sauber organisiert sein.“

Dann führt kein Weg an ActiveCampaign vorbei. Ab 49 Euro im Monat bekommst du unbegrenzte Automationen – dafür kann das Tool Dinge, die sonst keiner kann.

Und wer sich noch breiter umsehen will: Mit GetResponse findest du einen weiteren Anbieter mit EU-Servern.

Häufige Fragen zu Newsletter Tools

Was kostet ein Newsletter Tool im Monat?

Das hängt komplett an deiner Listengröße. Bei 500 Kontakten zahlst du mit MailPoet, Kit und Brevo 0 Euro, während Mailchimp 11,35 Euro und rapidmail, CleverReach sowie ActiveCampaign je 15 Euro verlangen. Bei 2.000 Kontakten liegt Brevo bei etwa 13 Euro, CleverReach bei 30 Euro, rapidmail bei 33,25 Euro, ActiveCampaign bei 39 Euro und Mailchimp bei 39,27 Euro – Kit bleibt kostenlos. Bei 10.000 Kontakten gehen die Preise dann richtig auseinander: Brevo etwa 22 Euro, rapidmail 95 Euro, CleverReach 120 Euro und ActiveCampaign 149 Euro. Bei kleinen Listen zahlst du also fast nichts, ab ein paar tausend Kontakten lohnt sich das Vergleichen richtig.

Welches Newsletter Tool ist dauerhaft kostenlos?

Am großzügigsten ist Kit mit bis zu 10.000 Abonnenten und unbegrenzt vielen Mails – dafür bekommst du nur eine einfache Automation, keine E-Mail-Sequenzen und alles auf Englisch. Brevo schenkt dir dauerhaft 300 Mails pro Tag inklusive Automationen bis 2.000 Kontakte, allerdings steht das Brevo-Logo in der Mail (Entfernen kostet 8,10 Euro im Monat). MailPoet ist bis 500 Abonnenten und 5.000 Mails im Monat gratis, CleverReach bis 250 Empfänger und 1.000 Mails, dafür mit Werbung im Newsletter. Mailchimp greift nur noch unter 250 Kontakten, und rapidmail hat gar keinen Gratis-Tarif – dort ist nur das erste Mailing an bis zu 2.000 Kontakte frei.

Welches Newsletter Tool ist DSGVO-konform?

Wichtiger als das Tool selbst sind der Serverstandort und der Auftragsverarbeitungsvertrag. In Deutschland sitzen rapidmail und CleverReach, in der EU liegt Brevo (ein französisches Unternehmen mit Standort Berlin). Kit und Mailchimp sind US-Anbieter, ActiveCampaign sitzt ebenfalls in den USA, betreibt aber Rechenzentren in der EU und ist nach dem EU-US Data Privacy Framework zertifiziert. Einen Auftragsverarbeitungsvertrag brauchst du übrigens bei jedem Anbieter, auch bei den deutschen – eine Double-Opt-in-Funktion haben dafür alle sieben Tools.

Was ist die beste Alternative zu Mailchimp?

Ganz klar Brevo, und zwar aus zwei Gründen. Bei 2.500 Kontakten kostet Mailchimp 39,27 Euro im Monat, Brevo liegt bei etwa 13 Euro – und deine Daten bleiben in der EU. Wenn dir deutscher Support wichtig ist, ist CleverReach die passende Alternative. Weil Mailchimps Gratis-Tarif nur noch unter 250 Kontakten greift, lohnt sich der Wechsel gerade für kleine Listen.

CleverReach oder rapidmail – was ist besser?

Beide sitzen in Deutschland und liefern dir deutschen Support, unterscheiden sich aber im Funktionsumfang. CleverReach kann mehr: Gratis-Tarif für 250 Empfänger, unbegrenzte Automationen im Pro-Tarif und das Automations-Center THEA – bei 2.000 Empfängern zahlst du 30 Euro im Monat. rapidmail ist dafür einfacher zu bedienen, hat aber keinen Gratis-Tarif: Essential kostet 15 Euro mit einer Automation, Performance 25 Euro mit fünf und Unlimited 35 Euro mit unbegrenzt vielen, bei 2.000 Kontakten sind es 33,25 Euro. Als Faustregel: rapidmail, wenn es schnell und übersichtlich sein soll, CleverReach, wenn du Automationen brauchst.

Welches Newsletter Tool passt zu WordPress?

MailPoet, weil es direkt in deinem WordPress-Dashboard sitzt und bis 500 Abonnenten kostenlos ist. Es bindet dir auch WooCommerce an, was für Shop-Betreiber richtig praktisch ist. Zwei Haken gibt es aber: Komplexe Automationen kann MailPoet nicht, und im Gratis-Tarif läuft der Versand über den MailPoet Sending Service, also nicht über deinen eigenen Server. Bei größeren Listen ist Brevo mit seinem WordPress-Plugin die bessere Wahl.

Was ist der Unterschied zwischen Abrechnung nach Kontakten und nach Mails?

Fast alle Anbieter rechnen nach der Anzahl deiner Kontakte ab – du zahlst also gleich viel, egal ob du einmal oder zehnmal im Monat sendest. Brevo rechnet dagegen nach versendeten Mails ab. Ein Beispiel: 5.000 Kontakte einmal im Monat angeschrieben sind 5.000 Mails, das kostet bei Brevo 7 Euro. Dieselbe Liste viermal im Monat sind 20.000 Mails und damit etwa 22 Euro, während rapidmail für dieselbe Liste 52,25 Euro nimmt – egal wie oft du sendest. Wer selten sendet, fährt mit Brevo also deutlich günstiger.

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Rafael Luge
Hey, ich bin Rafael – Intermedialer Designer (M.A.) und seit 2014 selbstständig mit meiner Agentur Kopf & Stift. Was als Webdesign-Bude startete, ist mittlerweile zu einer echten Leidenschaft für alles rund um WordPress, SEO und künstliche Intelligenz geworden. Über 250 Webprojekte später weiß ich: Die besten Learnings kommen aus der Praxis. Genau die teile ich hier im Blog – von WordPress-Tutorials über KI-Tools bis hin zu SEO-Tipps. Kein Marketing-Blabla, sondern Sachen, die ich selbst täglich nutze. Auf meinem YouTube-Kanal gibt's das Ganze auch als Video-Tutorials. Wenn du Fragen hast, schreib mir gerne!

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