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Raidboxes Test & Erfahrungsbericht – professionelles WordPress Hosting?

Nachdem mein damaliger Webhoster eigenmächtig meine Domain löschte und auch sonst nicht glänzen konnte, suchte ich 2017 nach einem seriösen und zuverlässigen Webhoster für meine WordPress Website. Damals bin ich zu Raidboxes gewechselt. Dann wieder zu einem anderen Anbieter und schließlich wieder zu Raidboxes zurück. Meine Webhoster Odyssee und meine Langzeiterfahrungen mit Raidboxes möchte ich dir in diesem Artikel schildern.

Raidboxes ist mittlerweile ziemlich gewachsen und wohl der beliebteste WordPress Hoster Deutschlands. Ob Raidboxes seinen Ruf gerecht wird, erfährst du in diesem Artikel. Dabei möchte ich nicht nur auf die Vorteile von Raidboxes eingehen, sondern auch die Raidboxes Nachteile (ja, die gibt es auch) nennen.

 

1. Was ist Raidboxes?

Raidboxes bietet managed WordPress Hosting. Managed WordPress Hosting bedeutet, dass du dich ganz auf deine Website konzentrieren kannst. Der Webhoster übernimmt dabei alle Aufgaben der Server-Administration und zusätzlich noch die Performance-Optimierung sowie den Sicherheitscheck. Er kümmert sich quasi komplett um deinen Webserver. Damit musst dir dir um den technischen Aspekt nur wenig Sorgen machen. Zudem bietet dir Raidboxes auch auf WordPress spezialisierten Support an. Das ist wohl der größte Vorteil eines managed WordPress Hosting Anbieter.

Natürlich hat das seinen Preis und kann mit Dumping-Angeboten wie von All-Inkl oder one.com nicht mithalten. Dafür bekommst du Qualität und kannst dich auf den Webspace Hoster verlassen. Bei Raidboxes werden die Tarife in “Boxen” eingeteilt. Mit einer Box ist eine WordPress Installation gemeint. Im Unterschied zu anderen Anbietern kannst du also nicht wie du willst auf deinem Webspace von 5GB (im Starter-Tarif) wüten, sondern kannst nur ein WordPress Projekt betreiben. Dafür hast du allerdings ordentlich Speed auf der Box.

1.1 Raidboxes Preise

Bei Raidboxes gibt es viele unterschiedliche Tarife – passend für den Einzelunternehmer, wie auch die WordPress Agentur. Zudem gibt es sogenannte Bulk-Tarife. Hier kaufst du dir gleich mehrere Boxen auf einmal und sparst so. Zugegeben, der Rabatt ist nicht umwerfend – wer aber sowieso einige Kunden bei Raidboxes hosten möchte, sollte sich die Bulk-Tarife mal anschauen.

Etwas versteckt findest du den Mini-Tarif für 9/Monat. Dieser Tarif ist nicht zu empfehlen, da es sich um shared WordPress Hosting handelt. Hier erhälst du keinen eigenen Server, sondern teilst dir deine Ressourcen mit Anderen auf den Servern. Dann kannst du auch zu All-Inkl gehen – das ist billiger. Der erste “echte” Tarif ist der Starter-Tarif. Dieser schlägt mit 15 € zu buche und bietet dir alles was du für ein Projekt mit bis zu 75.000 Besucher im Monat brauchst. Der Fully Managed Tarif unterscheidet sich nur in einem vom Starter-Tarif: Raidboxes übernimmt hier auch deine Theme- und Plugin-Updates. Mit den manuellen Backups kannst du jedoch auch vor jedem Update ein Backup ziehen und dir die 15 € sparen.

Wenn du ein WooCommerce Shop betreiben willst, kannst du das natürlich auch mit dem Starter-Tarif tun. Ich habe ebenfalls einen Shop auf meiner Website. Allerdings solltest du bei einem größeren/komplexeren Shop überlegen, ob du nicht den Pro-Tarif abschließen willst. Dieser ist mit 4GB Ram, 2 vCores und mehr Memory Limit doppelt so stark wie der Starter-Tarif.

1.2 Demo-Box – Vier Tage alles kostenlos testen

Wenn du dir mit den Boxen und Tarifen unsicher bist, oder einen Leistungstest durchführen willst um deinen jetzigen Webhoster mit Raidboxes zu vergleichen, kannst du alle Boxen mind. 4 Tage unverbindlich testen. Die Starter-Box sogar ganze 14-Tage! Mit dem kostenlosen Umzugsservice von Raidboxes kannst du automatisiert deine Seite von Raidboxes zu Raidboxes kopieren lassen :)

 

 

 

2. Die Vorteile von Raidboxes

Eins ist klar: Raidboxes bot schon seit Tag 1 wirklich innovative Features und Funktionen für WordPress. Dabei liest sich das ganze nicht nur sehr gut, sondern funktioniert sogar in der Praxis! Was von vielen Webhostern als modern und Zukunftstechnologie angeboten wird, ist bei Raidboxes schon seit einiger Zeit Standard. Sobald eine neue PHP-Version stabil läuft, wird sie auf dem Server angeboten. Kostenlose SSL-Zertifikate, HTTP/2 und PHP7.4 zählen zum Standard bei Raidboxes.

Zudem werden immer neue Funktionen im Backend von Raidboxes eingebaut und auf Kundenwünsche wird reagiert (z.B. 301-Redirects, die früher nur mit Plugin möglich waren).

2.1 Die Server von Raidboxes

Raidboxes läuft auf sogenannten nginx-Webserver. Die meisten Hoster setzen Apache-Webserver ein, weil diese leichter zu administrieren sind. Allerdings sind (zumindest theoretisch) nginx-Webserver schneller. Während die Apache-Server bereits seit 1995 im Einsatz sind, handelt es sich bei den nginx Server um eine optimierte Neuentwicklung, die erst seit 2003 zum Einsatz kommt.

Das Thema Nginx vs. Apache ist fast eine religiöse Frage und soll hier nicht weiter diskutiert werden. Raidboxes verwendet in (fast jedem) Fall den besseren Server.

Ein weiterer wichtiger Faktor sind die tatsächlichen Server-Ressourcen. Da Raidboxes mit sogenannten vServer und vCores arbeitet hast du garantierte Server-Power. Durch die vServer und vCores wird der eigentliche Server in viele kleine aufgeteilt. Bei anderen Anbietern wie z.B. All-Inkl ode 1&1 teilst du dir den Server mit vielen anderen Kunden. Wenn kein vServer zum Einsatz kommt, kann es sein, dass ein Kunde auf deinem Server sitzt, der viele Ressourcen braucht. Das bedeutet du hast weniger Ressourcen, weil dieser Kunde den Server stark belastet und “deine” Ressourcen mitverwendet. Das kann mit einem vServer nicht passieren. Hier wird der Server fair aufgeteilt und wenn ein Kunde eben mehr Ressourcen braucht, kann er nur den vServer (und den vCore) benutzen. Es wird nicht auf die gesamten Serverressourcen zurückgegriffen, sondern eben nur auf die virtuelle Umgebung des vServers.

Das trifft nicht auf den Mini-Tarif von Raidboxes zu. Hier handelt es sich um shared Server.

2.2 Der Support

Raidboxes bietet nur WordPress Hosting an. Das bedeutet, der Support hat tagtäglich mit den selben Problemen, Plugins und Themes zutun. Dadurch kann dich der Support auch kompetent unterstützen und weiß immer, was zutun ist. Die Supportmitarbeiter anderer Hosting-Anbieter haben eventuell schon mal was von WordPress gehört – manche haben aber nur oberflächliche Erfahrungen mit dem CMS und können dir bei Spezial-Fragen nicht weiterhelfen.

Zusätzlich liegt auch der Fokus bei Raidboxes auf dem Support. Dieser antwortet im Live-Chat in unter 5 Minuten auf deine Fragen. Ich habe schon viele Hoster ausprobiert – aber Raidboxes hat einfach den besten Support. In den 2,5 Jahren bei Raidboxes hatte ich einige Supportanfragen und alle wurden in deutlich unter 5 Minuten beantwortet. Manche Hilfestellung ging (für meine Begriffe) sogar über den Support hinaus. So hat mir Jan bei der Pagespeed Optimierung meiner WordPress Website im Detail geholfen.

Du erreichst den Support von 8-22h im Live-Chat und telefonisch von 10-17h. Generell ist der Live-Chat die beste Möglichkeit Dinge zu klären, weil du hier mit Links und Screenshots dein Problem am Besten beschreiben kannst.

Am Support scheidet sich auch oft ein guter und ein schlechter Hoster. Wer im Monat 2 Euro für seinen Webspace zahlt, kann nicht erwarten, dass ein professioneller Support Hilfestellungen gibt.

2.3 Backups

Wenn du dich bereits etwas mit WordPress auskennst wirst du wissen, dass du oft mit Plugin- und Theme-Updates konfrontierst wirst. Hier und da kann es vorkommen, dass nach dem Update irgendwas verquer ist. Dafür eignet sich vor dem Update ein Backup deiner Webseite.

Klar: Mithilfe von Plugins wie Duplicator kannst du auch (mehr oder weniger) einfache Backups deiner Website anfertigen. Dennoch ist die 1-Klick-Backup-Funktion von Raidboxes eine wesentliche Erleichterung. Zudem werden jede Nacht automatisch Backups deiner Box angelegt. Also selbst wenn du mal vergisst ein Backup zu ziehen oder etwas mit deiner WordPress Website passiert, kannst du beim Starter-Tarif auf die Backups der letzten 14 Tagen zurückgreifen. Bei Fully-Managed Tarif stehen dir sogar die Backups der letzten 30 Tage zur Verfügung.

Zudem kannst du auch 3 manuelle Backups im Starter-Tarif durchführen. In den höheren Tarifen stehen dir sogar 10 manuelle Backups zur Verfügung. Damit kannst du den Zeitpunkt deines Backups selbst bestimmen und diesen auch unbegrenzt speichern.

 

2.4 Sicherheit

Die Sicherheit von WordPress interessiert einen so lange nicht, bis man selbst mal Opfer eines Hacker-Angriffs wird. Das musste ich schmerzlich an der eigenen Website erfahren. Keine Angst: Bei Raidboxes ist mir das nie passiert – jedoch bei anderen Webhostern. Daraufhin hat der Webhoster meine Website einfach abgeschalten und mir eine Mail geschrieben. Blöd wenn man da gerade drei Wochen in Neuseeland ist und keinen Computer zur Hand hat.

Bei Raidboxes kannst du dir sicher sein, dass alles so abgeriegelt ist, dass es sicher ist. Natürlich kann kein Webhoster dir 100% Sicherheit bieten. Dennoch ist die Server-Technologie von Raidboxes soweit abgeriegelt, dass es Hackern und Malware extrem schwer gemacht wird in deine WordPress Installation zu kommen.

Beispielsweise wird von Haus aus die XML-RPC (Extensible Markup Language Remote Procedure Call) Schnittstelle deaktiviert. Die meisten WordPress-Anwender wissen nicht, dass sie mit dieser Schnittstelle Inhalte über Apps (z.B. JetPack, WordPress Mobile App, BuddyPress oder Windows Live Writer) ändern können. Diese Funktion wird von den wenigstens genutzt. Trotzdem integrierte WordPress diese Funktion automatisch ab Version 3.5.

Klar wird durch das Deaktivieren einzelner Funktionen auch deine Handlungsfähigkeit beschnitten. Raidboxes bemüht sich jedoch, diese Funktion im Backend bereit zustellen. Dennoch sollte die Sicherheit deiner WordPress Installation oberste Priorität haben. Da verzichte ich gerne auf ein paar Funktionen. Weitere deaktivierte Funktionen findest du weiter unten in den Raidboxes Nachteilen.

2.5 Performance / Ladezeitoptimierung

Die Performance von Raidboxes ist atemberaubend und braucht sich auch vor keinem Vergleich mit anderen WordPress Hostern scheuen. Da die Geschwindigkeit deiner Website mittlerweile zu einem wichtigen Rankingfaktor für Google geworden ist, solltest du die Geschwindigkeit deiner Website nicht außer Acht lassen. Durch die Spezialisierung der Raidboxes Server auf WordPress erhälst du sogar mit einem überladenen WordPress Theme sehr gute Ladezeiten.

Zusätzlich bietet Raidboxes auch das server-seitige Caching an, was Plugins wie W3 Total Cache fast überflüssig macht. Besonders die zukunftsweisende brotli Komprimierung sorgt für eine schnelle WordPress-Umgebung.

Insofern brauchst du eigentlich nur noch deine CSS-Dateien mit einem Plugin wie Autoptimize minifizieren und sicherstellen, dass deine Bilder auch als Webp-Version vorliegen. Dann sollte einem Pagespeed Score im grünen Bereich nichts mehr im Wege stehen.

2.6 Intuitive Benutzeroberfläche von Raidboxes

Viele WordPress Hoster benutzen Plesk zur Verwaltung deiner WordPress Installation. Sicherlich mag es Geschmackssache sein, aber ich finde Plesk als Verwaltung für WordPress sehr unübersichtlich. Besonders Anfänger tuen sich mit Plesk schwer – weil das Backend sehr technisch strukturiert ist.

Raidboxes hat seine eigene Verwaltungssoftware (nicht mit dem WordPress Dashboard zu verwechseln, dieses ist natürlich auch bei Raidboxes das Bekannte). Diese ist wirklich sehr übersichtlich und macht es auch für Nicht-Systemadministratoren sehr einfach, Einstellungen an der WordPress Installation vorzunehmen.

Die einzelnen Funktionen der Benutzeroberfläche hier vorzustellen würde den Rahmen sprengen. Du kannst sicher sein, dass hier jedoch keine Wünsche offen bleiben. So kannst du sogar deine Plugins und Themes aus der Raidboxes Oberfläche heraus verwalten.

Wichtige Funktionen sieht man auf den ersten Blick. Wer sich dann doch als Hobby-System-Administrator ausprobieren will, findet erweiterte Einstellungen übersichtlich in Tabs gebündelt. Zudem wird die Benutzeroberfläche ständig durch sinnvolle Funktionen erweitert.

2.7 Umzug Service von Raidboxes

Die meisten WordPress Hoster bieten mittlerwile einen Umzug-Service an. Dennoch kann Raidboxes auch hier punkten. Innerhalb von zwei Tagen kopiert Raidboxes deine WordPress Website zu sich. Meist geht es sogar am selben Tag. Bei dem WordPress Hoster HostPress musste ich auf den Umzug fast 14 Tage warten. Wenn deine Inhalte dann in der Demo-Box liegen, kannst du auch schon loslegen!

2.8 Staging Umgebung

Eine Staging-Umgebung ist eine Kopie deiner Website, die jedoch nicht öffentlich sichtbar ist. Mit einem Klick erstellst du eine Kopie deiner Live-Website auf der Staging Umgebung von Raidboxes. Hier kannst du dann nach Lust und Laune rumspielen und neue Sachen ausprobieren. Wenn du mit der Website Version auf deiner Staging-Umgebung zufrieden bist, kannst du sie wieder mit einem Klick auf deine Live-Umgebung kopieren. Wundervoll!

Leider rechnet Raidboxes jedoch deinen Webspace (im Starter-Tarif 5GB) auch für die Staging-Umgebung. Wenn deine Website also größer als 2,5 GB ist, kannst du die Staging-Funktion nicht nutzen. Mit der Backup-Funktion kannst du jedoch einen ähnlichen Effekt erzielen. Leider sind dann aber alle Änderung sofort sichtbar. Du musst also schnell sein :)

 

3. Raidboxes Nachteile/Besonderheiten

Es ist wie immer im Leben: Jeder Vorteil kann auch irgendwie ein Nachteil sein. Damit du nicht die Katze im Sack kaufst, möchte ich dich jetzt noch auf einige Besonderheiten/Nachteile von Raidboxes hinweisen. Die meisten dieser Raidboxes Nachteile erhöhen die Sicherheit deiner WordPress Installation.

3.1. Standardmäßig keine Domain/Mail-Konto

Die Preise bei Raidboxes beziehen sich immer auf eine Box. Also eine WordPress Instanz. Mittlerweile bietet Raidboxes jedoch auch Domains und Mailkonto an. Hier sind andere Anbieter jedoch günstiger zumal eine Domain bei Raidboxes 1,19 € pro Monat kostet. Mit dem Mail Starter Tarif (zusätzlich 3,57 €/Monat) bist du dann bei zusätzlichen 4,76 € für Domain und Mailfach im Monat.

Du hast jedoch die Möglichkeit, deine Domain und dein Mailfach bei einem Anbieter zu kaufen. Zugegeben: Auch mich hat diese Herangehensweise am Anfang verwirrt. Von “normalen” Hostern ist man gewohnt, alles aus einer Hand zu bekommen. Empfehlen kann ich dir das E-Mail Plus Paket von goneo. Hier gibt’s Domain und 30GB Mailfach für nur 0,89 € / Monat. Mit dem DNS-Editor musst du nur noch die Domain auf deine Box von Raidboxes zeigen lassen.

Wenn du noch weitere Websiten bauen willst, bei denen es jedoch nicht um Performance usw. geht, kannst du auch das All-Inkl Privat Paket nehmen. Hier bekommst du 3 Domains, 500 Mailfächer und 50GB Webspace zusätzlich für 4,95 € / Monat. Eine Domain lässt du dann einfach auf deine Box bei Raidboxes zeigen.

3.2 Keine exec()-Funktion

Einige Plugins sind von Haus aus gesperrt bei Raidboxes. Das ist bei vielen WordPress Hostern Gang und Gebe und soll die Sicherheit deiner WordPress Installation gewährleisten. Leider kannst du damit beispielsweise das Duplicator Plugin bei Raidboxes nicht benutzen. Zudem funktioniert auch der EWWW Image Optimizer nur noch mit der bezahlpflichtigen API. Aber keine Angst, für all diese Einschränkungen gibt es Alternativen. Diese Einschränkungen erfolgen jedoch zur Sicherheit deiner WordPress Installation. Du siehst also jeder Nachteil ist auch ein Vorteil und umgekehrt.

3.3 WordPress Core und WordPress Systemdateien sind gesperrt

Aufgrund der Sicherheit, ist der WordPress Core bei Raidboxes abgeriegelt. Du kannst deshalb auch die wp-config.php Datei nicht bearbeiten. Damit unterbindet Raidboxes jedoch über 50% der Hackerangriffen. Mittlerweile hat Raidboxes auf Userwünsche reagiert und in der Raidboxes Benutzeroberfläche erhälst du die Möglichkeit, Sondereinträge für die wp-config.php vorzunehmen.

3.4 Der Preis

Qualität hat seinen Preis. Auf den ersten Blick kostet Raidboxes nicht gerade wenig für eine Website. Zumindest wenn du die Preise mit All-Inkl, 1und1 oder Strato vergleichst. Dennoch kann der Preis im Vergleich zu anderen WordPress Hostern wie Kinsta oder Hostpress als günstig bezeichnet werden. Da sich Raidboxes an B2B Kunden richtet, ist der Preis gerechtfertigt. Ein Unternehmen, welches eine Website zur Außendarstellung nutzt, sollte mehr als 2 Euro pro Monat dafür ausgeben können.

 

4. Meine Erfahrungen mit Raidboxes

Nachdem meine Domain unbeabsichtigt durch meinen ehemaligen Hoster gelöscht wurde, suchte ich also nach einer Alternative. Damals bin ich auf Raidboxes aufmerksam geworden. Wenn deine Website Dreh- und Angelpunkt deines Business ist, sollte dir bewusst sein, dass dein Business mit deiner Website steht und fällt.

Erst der Vorfall mit der Domainlöschung erzeugte bei mir dieses Bewusstsein. Vorher gab ich 5€ / Monat für Webspace aus. Zudem ärgerte ich mich auch stundenlang mit der Pagespeed-Optimierung herum. Denn wenn du langsamen Webspace hast, dann musst du wirklich viele Stellschrauben in deiner WordPress Installation angehen. All das, um ein paar Euros im Monat zu sparen. Aus heutiger Sicht kann ich über mich nur den Kopf schütteln.

In den letzten zwei Jahren waren meine Erfahrungen mit Raidboxes durchweg positiv. Ich hatte damals den Fully-Managed Tarif. Der Support ist wahnsinnig schnell und nicht vergleichbar mit HostEurope oder anderen Budget-Hostern. Zudem hatte ich nie Probleme mit Revisionen, Updates oder ähnlichem. Meinen Kunden empfahl ich ebenfalls Raidboxes, sodass ich nicht nur Erfahrungen mit einer Website machte, sondern mit etlichen WordPress Installationen. Ich brauchte mich nie um Updates kümmern oder ähnlichem.

Letztes Jahr lockte mich dann mein ehemaliger Webhoster mit einem tollen Angebot und ich buchte einen managed Server. Dieser kostet mich sogar das doppelte – 60€ / Monat. Der Webhoster versprach mir die neueste Server-Technologie und ich wollte einfach mal sehen, ob es noch schneller geht. Mein Pagespeedscore war bei Raidboxes schon bei 95/100 aber vielleicht geht da noch mehr? Auf jeden Fall zog ich um. Drei Monate später bin ich nun wieder bei Raidboxes (zwischendurch testete ich kurz Hostpress).

In meinem kleinen Speedtest testete ich die Website kopfundstift.de auf Raidboxes, HostPress und WebGo. Dabei ist Raidboxes nicht nur der günstigste Anbieter sondern auch der Schnellste.

In diesen drei Monaten hatte ich zwei Probleme mit WordPress – den Support kontaktierte ich erst gar nicht. Dies lag daran, dass dieser eben nicht viel über WordPress wusste und meine Probleme sehr speziell waren. Nach einem nochmaligen Speedtest (Pagespeed und GTMetrix) merkte ich, dass die Website auf Raidboxes viel schneller war. Selbst mit einem Managed Server für 60€/Monat war ich langsamer als mit dem Starter-Tarif von Raidboxes.

Nach meiner Webhoster Odyssee kann ich nun behaupten: Ich habe viele getestet. Aber bei Raidboxes gibt es einfach das beste Preis/Leistungsverhältnis.

5. Raidboxes FAQs

Für wen ist Raidboxes geeignet?

Raidboxes richtet sich an Menschen, die ihr Online Business vorantreiben wollen, ohne dabei zu großen Fokus auf die Verwaltung, das Management und die Geschwindigkeitsoptimierung ihrer WordPress Website zu legen. Du kannst dich also um die eigentlichen Dinge deines Business kümmern.Zusätzlich eignet sich Raidboxes auch für Agenturen, die für Kunden WordPress Websiten bauen. Damit kann der Kunde ohne Support auf den reibungslosen Ablauf seiner WordPress Website vertrauen.

Kann ich Raidboxes unverbindlich testen?

Ja, du kannst dir eine Test-Box einrichten und diese 14 Tage unverbindlich testen. Solltest du nicht zufrieden sein, kannst du einfach den Test-Zeitraum verstreichen lassen und deine Box wird automatisch gelöscht. Wenn du bei Raidboxes Kunde werden willst, kannst du aktiv einen Tarif auswählen und deine Test-Box wird automatisch zum jeweiligen Tarif.Bei Raidboxes kannst du jeden Monat kündigen, da es nur eine 1-monatige Vertragslaufzeit gibt.

Welchen Raidboxes Tarif brauche ich?

Generell ist der Starter-Tarif für 15 € bei bis zu 75.000 Aufrufen pro Monat völlig ausreichend. Solltest du jedoch mehr brauchen oder einen größeren Shop betreiben wollen, solltest du über den Pro-Tarif nachdenken. Dieser schlägt zwar mit 50 € pro Monat zu Buche, wird aber auch mit größeren Server-Anforderungen (wie WooCommerce) und deutlich mehr Traffic fertig. Natürlich kannst du auch eine kleinere Seite auf dem Pro-Tarif hosten - mehr Power erhälst du so oder so.

Sitzen die Raidboxes-Server in Deutschland?

Raidboxes ist ein deutsches Unternehmen mit Servern in Deutschland. Bezüglich des Datenschutzes war (und ist) Raidboxes Vorreiter. Daher musst du dir deshalb keine Sorgen machen. Ein AV-Vetrag kannst du online mit Raidboxes abschließen.

Bietet Raidboxes auch Domains und Mail-Postfächer an?

Mittlerweile bietet Raidboxes auch Domains und Mail-Adressen an. Auf Wunsch erhälst du so alles aus einer Hand. Die Domains und Mailpostfächer lassen sich dabei (wie alles bei Raidboxes) bequem aus dem Dashboard einrichten.

Welches Plugin kann ich zur Speedoptimierung bei Raidboxes benutzen?

Mit welchen Plugin kann ich meine Bilder komprimieren?

Da das beliebte Plugin EWWW Image Optimizer aufgrund der gesperrten exec() Funktion keine Bilder auf dem Server komprimieren kann, bist du entweder auf die kostenpflichtige API angewiesen, oder du versuchst es alternativ mit WP SMUSH (nur 50 Bilder auf einmal im Free Modus). Alternativ kannst du auch das Compress JPEG & PNG Images Plugin nutzen. hier kannst du zumindest 1000 Bilder in der kostenlosen Variante komprimieren.

Wie verbinde ich eine externe Domain mit Raidboxes?

Um eine Domain bei einem Anbieter mit deiner Box bei Raidboxes zu verbinden, musst du die DNS-Einstellungen der Domain ändern. Klingt kompliziert, ist es aber nicht. Du solltest in den DNS-Einstellungen den A-Eintrag auf deine BOX-IP setzen. Zusätzlich solltest du alle AAAA-Einträge deiner Domain löschen. Beachte, dass es bis zu 24 Stunden dauern kann, bis die DNS-Einstellungen vollständig aktualisiert sind.

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