35 ultimative SEO Tipps, die dich besser ranken lassen

35+ ultimative SEO Tipps 2020, die deine Google Rankings verbessern

Du möchtest gerne deine Rankings verbessern und bei Google auf Platz 1 kommen?

Aber die ganze Suchmaschinenoptimierung erscheint dir wie eine neunköpfige Hydra?

Auch wenn der Google Algorithmus mittlerweile über 200 Ranking-Faktoren hat, kannst du mit diesen ultimativen 35+ Suchmaschinenoptimierungs Tipps 2020 deine Rankings extrem verbessern.

Sicherlich gibt es noch weit mehr Stellschrauben an deiner Website. Dennoch kannst du mit diesen grundlegenden Tipps deine Rankings extrem verbessern. Nach dem Pareto-Prinzip sind dies hier die 20% Arbeit um deine Rankings um 80% zu verbessern. Oder mehr.

Inhaltsverzeichnis Anzeigen

1. Seo Tipps: Die BASICS

Dein grundlegendes Mindset zur Suchmaschinenoptimierung sollte passen. Mit diesen SEO Ratschlägen behälst du einen kühlen Kopf und kannst auch abseits der hier vorgestellten SEO-Tipps agieren.

1.1 OnPage + OffPage Optimierung = erfolgreiches SEO

Erfolgreiche Suchmaschinenoptimierung besteht aus der sogenannten OnPage- und OffPage-Optimierung. Die OnPage Optimierung meint dabei alles, was du auf deiner eigenen Website unternimmst. Die OffPage Optimierung bezeichnet alles was abseits deiner Website passiert.

Social Media wie auch der Linkaufbau sind Beispiele für die OffPage Optimierung. Wenn deine Website auch bei anderen Websiten punkten kann, wird auch Google deiner Website mehr vertrauen.

Gute Suchmaschinenoptimierung meint dabei beides: Tollen Content auf deiner eigenen Website (OnPage-Optimierung) und daraus resultierend dann natürlich auch die Links von anderen Websiten (OffPage-Optimierung) auf deine tollen Inhalte.

1.2 Geduld haben

Du meinst, du befolgst heute alle SEO Tipps hier und morgen rankst du auf Platz 1?

Weit gefehlt. So funktioniert Google nicht.

Bevor deine Rankings sich verbessern dauert es. Google beobachtet deine Website und testet erstmal zögerlich, wie die User auf deinen Content reagieren. Bevor sich deine Rankings also verbessern, können auch schonmal 3-6 Monate ins Land gehen.

Wichtig: Bleib chillig! Jede Veränderung am Content kann ein weiteres Absacken bewirken. Manch einer hat schon die Geduld verloren und jeden Tag neu optimiert. Das Resultat: Durch die ständigen Veränderungen schätzt Google die Website als inkonsistent ein. Die Rankings fallen.

1.3 Tricks & Blackhat SEO ist keine nachhaltig Strategie

Früher gab es das Keyword Stuffing. Und allerlei andere Tricks um bei Google zu schummeln.

Sogenanntes Blackhat SEO funktioniert vielleicht kurzfristig. Mittel- und langfrisitig wird Google deine Website abstrafen.

Deshalb ist es wichtig, nach den Spielregeln zu spielen. Es gibt keinen schnellen Weg zum Erfolg. Guter Content und eine technisch einwandfreie Auszeichnung wird immer zu guten Rankings führen. Das dauert vielleicht etwas länger – dafür wirst du aber morgen auch noch gut ranken.

1.4 Suchmaschinenoptimierung ist nur Mittel zum Zweck

Bedenke bitte, dass die Nutzersignale immer wichtiger werden. Klar kannst du alles super optimieren, sodass Google denkt du hast 1A Content. Wenn du dann allerdings auf Platz 1 rankst und der Nutzer findet die gewünschten Informationen nicht auf deiner Website, wirst du auch ganz schnell wieder fallen.

Deshalb solltest du dir bewusst machen, dass du für den Nutzer optimierst. Er soll die gewünschten Informationen auf deiner Website finden. Klar optimieren wir auch für Google – aber das ist nur Mittel zum Zweck.

Vergiss das nicht.

1.5 Google lügt!

In den Google Webmaster Hangout werden scheinbar immerwieder kleine Geheimnisse zum Google Algorithmus gelüftet. Leider kann man sich auf die Aussagen von Google zum Google Algorithmus nicht verlassen.

Manchmal lässt Google durchblicken, dass diese oder jene Methode nicht funktioniert oder keinen Einfluss auf die Rankings hat. Meine Erfahrungen aus der Praxis sind jedoch häufig andere. Entweder streut Google hier absichtlich Falschinformationen oder weiß seit Rankbrain selber nicht mehr so genau was geht und was nicht geht. Das Beispiel zur Klick-Rate verdeutlicht das nochmals.

1.6 Tracke deine Rankings & Besucher

Die beste Suchmaschinenoptimierung hilft dir nicht, wenn du deine Rankings nicht überwachst. Dafür gibt es Tools, die täglich deine Rankings abfragen und speichern.

Das WordPress Rankie Plugin kostet einmalig $21 und speichert deine Rankings direkt im WordPress Backend. Dieses Keyword Plugin ist nicht ganz genau – dafür jedoch einmalig und günstig zu erwerben.

Wenn du es etwas professioneller magst, kannst du dir den SerpWatcher anschauen. Dieser kommt als Teil des Mangools SEO Toolkit und bietet dir alles was du brauchst (und mehr). Die 30€/Monat sind gut angelegtes Geld.

Egal wie – Um deine Rankings zu verbessern solltest du wissen wo du stehst. Und welche Methode dir am meisten hilft.

1.7 Suchmaschinenoptimierung ist ein kontinuierlicher Prozess

Suchmaschinenoptimierung macht man nicht einmal und dann ist gut. Sicherlich kannst du erstmal die hier vorgestellten SEO Tipps umsetzen.

Dennoch solltest du immer am Ball bleiben und spätestens in einem halben Jahr deine Seite wieder analysieren und verbessern. Die Konkurrenz tut dies nämlich auch.

 

2. Seo Tipps: KEYWORDS

Die Suchbegriffe, sogenannte Keywords, sind das Herzstück deiner Suchmaschinenoptimierung. Auch wenn 70% der Suchanfragen Long-Tail Keywords sind, solltest du dich trotzdem auf Keywords fokussieren.

2.1 Keyword Konzept & Keyword Recherche

Es gilt: Nur ein Keyword pro Unterseite. Und mit Keyword meine ich eigentlich Thema ;)

Vor jeder Suchmaschinenoptimierung steht die Keywordrecherche. Und daraus resultiert dann das Keyword Konzept. Mit einem Keyword Tool kannst du überprüfen, wieviel Leute im Monat nach deinem Keyword suchen und wie hoch die Konkurrenz ist.

Drauf aufbauend suchst du dir Keywords für deine Unterseiten aus und gruppierst die Keywords thematisch.

Das Thema Keyword Recherche ist extrem wichtig und kann einen ganzen Blogartikel füllen.

2.2 Benutze ein gutes Keyword-Tool

Um gute Keywörter für deine Optimierung zu finden, solltest du auch ein gutes Keyword Tool benutzen. Dabei bedeutet gut nicht unbedingt teuer. Auch mit kostenlosen Keyword Tools kommst du schon ein Stückchen:

  • Ubersuggest: Kostenloses Keyword Tool von Neil Patel mit Wettbewerbsanalyse
  • AnswerThePublic: Kostenloses Tool für Fragen und Long-Tail Keywords
  • Google Suggest: In der Google Suchleiste einfach mal dein Keyword eingeben und sehen was Google vorschlägt
  • Karma Keyword Tool: Dieses Tool gibt Einblicke in die Suchvolumen
  • Google Trends: Hier kannst du die Tendenz eines Keywords untersuchen
  • KWFinder: Mal so richtig abkeyworden: Das kostenpflichtige Keywords Tool lässt keine Wünsche offen

Der Vollständigkeithalber hier die richtig teuren Profi Keyword Tools: Sistrix, SEMRush, Searchmetrics, XOVI und Ahrefs. Für den Anfang kannst du jedoch mit den kostenlosen Keyword Tools oder zumindest mit dem günstigen KWFinder arbeiten.

2.3 Keyword Intention begreifen & Nutzer nicht enttäuschen

Es gibt verschiedene Arten von Keywords. Zudem steckt hinter jedem Keyword eine Intention des Suchenden.

Du solltest das Problem begreifen, welches der Suchende hat. Denn um für ein bestimmtes Keyword auf Platz #1 zu ranken, solltest du das Informationsbedürfniss des Suchenden optimal befriedigen.

Mittlerweile sind Nutzersignale sehr wichtig. Wenn du für ein gewisses Keyword auf Platz #1 rankst, allerdings den Nutzer nicht zufriedenstellen kannst, wirst du über kruz oder lang dein Ranking verlieren. Google merkt, wenn der Nutzer auf deiner Seite nicht das Gesuchte findet und noch wieter googled.

2.4 Shorttail Keywords vs Longtail Keywords

Bei der Länge der Keywords unterscheidet man zwischen Long-Tail Keywords (“SEO Tipps 2020 WordPress Checkliste”) und Short Tail Keywords (“SEO TIPPS”).

Shorttail Keywords haben ein höheres Suchvolumen aber meist auch eine größere Konkurrenz. Zudem lässt sich aus den Short Tail Keywords meist kaum die Suchintention erkennen.

Long Tail Keywords machen ca. 70% der Suchanfragen bei Google aus. Deshalb sind diese Keywords beliebtes Ziel bei der Suchmaschinenoptimierung.

Auch du solltest dein Fokus auf Longtail Keywords setzen. Deshalb solltest du möglichst viele verschiedenartige Keywords zu einem Thema auf einer Unterseite unterbringen. Aber Achtung: Natürlich alles organisch und sinnvoll!

2.5 Schau dir die Keywords der Konkurrenz an

Auf der Suche nach Keywords kannst du dich auch von der Konkurrenz inspirieren lassen. Falls dein Konkurrent bereits eine suchmaschinenoptimierte Webseite hat, bekommst du hier noch tolle Keyword Ideen.

2.6 Keyword-Dichte / WDF*IDF / LSI

Vermutlich hast du schonmal etwas über die Keyworddichte gehört. Diese gibt prozentual an, wie oft ein bestimmtes Keyword in deinem Text vorkommt. Lustigerweise gibt es Tipps wie:

Deine Keyworddichte sollte zwischen 2-3% liegen

Vergiss das gleich wieder! Sicher sollte dein Keyword hier und da schonmal im Text vorkommen. Aber Google ist ja bekanntlich die semantische Suchmaschine. Deshalb erkennt Google das Thema eines Textes auch, wenn nicht jedes zweite Wort dein Keyword (Keyword Stuffing) ist.

Und dann gibt es da noch so tolle Algorithmen wie WDF*IDF oder LSI Keywords. Diese berechnen dir den optimalen SEO-Text. Aber auch das kannst du ganz schnell wieder vergessen.

Um einen Text zu schreiben, der gut rankt brauchst du einfach nur guten Inhalt. Und ein paar Synonyme bzw. themenrelevante Keywords. Diese sollten aber von selbst in den Content kommen, wenn du einen guten Text schreibst.

Um dein Thema noch auszuweiten bzw. hollistisch abzudecken, kannst du zusätzlich die Autosuggest Funktion von Google benutzen.

2.7 Nur ein Keyword (Thema) pro Seite

Bei der Erstellung deines Keyword Konzeptes solltest du dir schon Gedanken über die Verteilung der Keywords auf deine Unterseiten gemacht haben. Du solltest ein ausreichend großes Thema (Keyword) mit einer Unterseite abdecken.

Wenn du zu einem Thema zwei Unterseiten verfasst, bekommst du es mit der keyword Kannibalisierung zutun. Das bedeutet du bist deine eigene Konkurrenz und das ist nicht gut.

Achte auch auf ein ausreichendes Suchvolumen pro Keyword. Lass dich davon allerdings auch nicht verrückt machen. 70% der Suchanfragen sind Long-Tail Keywords und 15% aller Suchanfragen sind komplett neu. Es gibt also auch Keywords, die scheinen wenig Suchvolumen zu haben (z.B. 30-100 Suchanfragenim Monat) – können jedoch auch viele Besucher bringen.

Und denk daran: ein Platz #1 Ranking ist besser als fünf Platz#4 Rankings. Die ersten drei Plätze bei Google kriegen 60% des Traffics. Mehr Infos gefällig?

2.8 Content Strategie

Es gibt da dieses Buzz-Word “Content Marketing“. Das mag vielleicht für dein Projekt am Anfang etwas verwirrend klingen, dennoch solltest du dir sowas wie ein Content Plan erstellen. Zumindest grob im Kopf.

Über welche Themen willst du schreiben? “Alle Themen” als Antwort zählt nicht. Grenze dein Thema am Anfang ein. Lass dir aber auch Freiräume, die du später eventuell thematisch erweitern kannst.

 

3. Seo Tipps: CONTENT

Das wichtigste bei der Suchmaschinenoptimierung: Der Inhalt. Google sieht sich heute mittlerweile als semantische Suchmaschine. Es geht um Inhalte, Inhalte und Inhalte! Deshalb ist dies auch ein sehr wichtiger Punkt bei den Suchmaschinenoptimierungstipps.

3.1 Content is King

Du hast es wahrscheinlich schon in jedem SEO-Blog gelesen: Content ist King! Und ja, dieses Mantra nervt langsam. Dennoch ist es das Wichtigste bei der Suchmaschinenoptimierung.

Wenn du ein Experte auf deinem Gebiet bist, kannst du einzigartigen Inhalt erstellen, den die Leute auch gerne konsumieren. Den niemand anderes hat. Und damit landest du auf Platz 1.

So einfach ist das!

3.2 Finde dein Thema und suche nach Unterthemen

Wenn du einen Artikel zu einem bestimmten Thema schreibst, überlege welche Unterthemen dazu passen. Decke das ganze Thema ab.

Zusätzlich kannst du auch die Google Suggest Funktion nutzen, um Unterthemen bzw. die Suchanfragen von Usern herauszufinden. Daraus ergeben sich zusätzliche Ideen für Unterthemen.

3.3 Formatiere & Strukturiere deine Texte übersichtlich

Die meisten Nutzer (und Suchmaschinen) scannen deine Seite als erstes. Daher solltest du deine Inhalte mit Überschriften strukturieren. Verwende kurze Absätze.

Zudem kannst du auch Listen, Tabellen, Zitate und andere Formatierungsmöglichkeiten nutzen um deinen Text aufzulockern.

Sicherlich hast du keine Lust, auf eine Expedition durch eine Textwüste mit schier endlosen Worthügeln. Durch die Einteilung in kurze Absätze verschaffst du deinem Leser auch ein Erfolgserlebnis. Wieder einen Absatz geschafft.

Zudem solltest du wichtige Worte auch fett markieren (strong-tag). Das erleichtert das Scannen des Textes für den Nutzer und den Google-bot.

3.2 Benutze aussagekräftige Überschriften

Beim ersten Scan des Nutzers werden vorallen Überschriften überflogen. Deshalb solltest du knackige Überschriften verwenden, die Lust auf den Text machen.

Achte zudem darauf, dass die Überschriften auch deine Keywords oder themenrelevante Schlagworte enthalten.

Dein Keyword sollte auf jeden Fall in der H1-Überschrift enthalten sein. Achte auch auf die richtige Hierachie der H1, H2, H3, usw. Dein WordPress Theme sollte keine H-tags für Gestaltungselemente nutzen.

Verwende Signalwörter um deine Überschrift interessanter zu machen.

3.3 Benutze Medien (Bilder, Videos, Infografiken, etc)

Texte sind out. Wäre da nicht dieser unheimlich hohe Informationsgehalt, würden die Meisten Texte abwählen.

Deshalb ist es wichtig, Bilder und auch andere Medien zu verwenden. Das lockert deine Texte auf und kann Textwüsten in bunte Oasen verwandeln.

Infografiken werden gern geteilt und sorgen für Backlinks, wenn andere diese in ihren Blogs verwenden. Wenn du die Möglichkeit hast tolle Infografiken zu erstellen – dann tu es!

Immer wichtiger werden Videos. Nutzer ziehen Videos langen Texten vor. Wer hätte das gedacht. Zudem erhöhen Videos so die Besuchszeit deiner Website und senden so positive Nutzersignale an Google.

3.4 Verlinke weitere Ressourcen

Seiten ohne ausgehende Links wirken einsam und verzweifelt. So sieht es Google.

Deshalb solltest du themenrelevante und weiterführende Informationen für deine Leser verlinken. Somit zeigst du Google auch nochmal dein Thema.

Achte darauf auf gute Seiten zu verlinken – Spamlinks bringen keinem was.

3.5 Keywords sinnvoll einbauen

Klar sollst du dich an Keywords orientieren und diese sinnvoll in deinem Text einbauen. Du solltest dabei aber organisch vorgehen.

Wenn du einen Text über ein Thema schreibt ist es doch klar, dass du auch Keywords zum Thema verwendest. Da brauchst du dich nicht um Keyword-Dichte oder ähnliches kümmern.

Schreibe relevanten und einzigartigen Inhalt. Der Rest wird von selber kommen. Versuche soviel Mehrwert wie möglich zu einem Thema zu bieten. Im besten Fall mehr als die Konkurrenz.

Einen Sonderfall gibt es doch: Falls deine Keyworddichte über 4-5% liegt, solltest du Synonyme verwenden. Denn dann kann es sein, dass dich Google abstraft. Auch wenn du diese hohe Keyworddichte nicht mit Absicht geschrieben hast.

3.6 Vermeide Stop Words

Stop Words sind die häufigsten Wörter einer Sprache und haben für Sätze wenig bis gar keine Bedeutung. Deshalb filtert Google diese Stoppwörter heraus. Aus “Wie man ein Loch bohrt” wird dann für Google “Loch bohrt”.

Deshalb kannst du diese Wörter auch weglassen, da sie deinen Text nur künstlich aufblähen. Natürlich sollten deine Sätze trotzdem Sinn machen ;)

Stop Words solltest du auch hier vermeiden:

  • Title-tags
  • URLS von Webseiten
  • Meta-Beschreibungen
  • In den alt-tags deiner Bilder

Eine Liste von Stopwörtern kannst du hier nachlesen.

3.7 Benutze Bindewörter

Wenn du schon einmal mit Yoast SEO gearbeitet hast kennst du sicher auch Bindewörter. Laut Yoast SEO sollten 30% aller Sätze diese Bindewörter enthalten.

Okay – Texte sind keine Mathematik. Die Prozentangabe von 30% muss noch kein guter SEO-Text sein. Dennoch solltest du verstehen was der Sinn dahinter ist. Sobald du dir jedoch Beispiele für Bindewörter anschaust, sollte dir ein Licht aufgehen:

  • Abschließend
  • Beziehungsweise
  • Dabei
  • Dennoch
  • Ebenfalls
  • Obwohl

Bindewörter stellen immer einen semantischen Zusammenhang dar. Damit verklebst du deine einzelen Sätze und Fakten bzw. differenzierst. So schaffst du einen sinnvollen Text, der auch eine Konklusion hat.

 

4. Seo Tipps: Die Suchergebnisseiten (SERPs)

Google bietet dir immer mehr neue Möglichkeiten dein Suchergebnis durch Meta-Titles, Meta-Descriptions und Rich Snippets besser in den Suchergebnissen zu präsentieren.

Zusätzlich zum Inhalt sind das wohl die zwei wichtigsten Stellschrauben bei der Suchmaschinenoptimierung.

4.1 Optimiere die Title Tags

Die Title-Tags kannst du mit Plugin wie Yoast SEO für WordPress editieren. Je nach Gerät hast du ca. 70 Zeichen um den Suchenden davon zu überzeugen, auf deine Website zu klicken.

Gerade deshalb sind Title Tags auch so wichtig: Sie sind der Erstkontakt mit dem Suchenden. Sie sollten sofort Aufmerksamkeit wecken. Dafür solltest du Signalwörter benutzen.

Neben den Keywords im Title tag muss dieser auch den Nutzer überzeugen.

Falls du einen Artikel über die besten SEO Tipps 2020 schreiben willst, klingt folgender Meta-Titel nicht wirklich einladend:

SEO Tipps 2020

Besonders gut kommen Zahlen und Power-Wörter (großartig, ultimativ, schnell, sofort, garantiert…). Wenn du den Nutzer noch direkt ansprichst, kann er nicht anders als auf deinen Title-tag zu klicken.

25+ SEO Tipps 2020, um deine Google-Rankings zu verbessern

Um noch einen draufzusetzen: Die Leute stehen auf Ressourcen wie Checklisten, Infografiken, etc.. Zudem erhöhen eckige Klammern auf wundersame Weise auch die Klickrate. Unser Beispiel sieht dann so aus:

25+ ultimative SEO Tipps 2020, die deine Google Rankings verbessern [Checkliste]

Okay – dieser Titel ist zu lang. Falls du jedoch noch Platz für deinen Meta-Titel hast, solltest du darüber nachdenken!

Viele weitere Beispiele für klickstarke Meta-Tiel findest du hier.

4.2 Schreibe eine tolle Meta-Description

Mit dem Title Tag erzeugst du Aufmerksamkeit. Die Meta Description schreibst du, um den Suchenden zu überzeugen. Klar kommen hier auch die Keywords vor – achte jedoch darauf, dass du den Suchenden ansprichst.

Die Verwendungen von ASCII-Codes in der Meta Description kann auch helfen. Beispiele dafür findest du hier. Diese kannst du einfach per kopieren und einfügen übernehmen.

4.3 Benutze RICH Snippets

Immer mehr Google Snippets und Features machen die Suchergebnisseite bunt. Es geht nicht mehr nur um den Meta-Titel und die dazugehörige Beschreibung.

Bei vielen Suchanfragen dominieren heute die SERP Features, also Videos, Featured Snippets, Q&A Boxen, Google Sterne, Reviews usw. Doch wie wird meine Website als Infobox angezeigt?

Sogenannte Rich Snippets, zu deutsch: strukturierte Daten sind hier das Zauberwort. Diese kannst du per Plugin in deine WordPress Website einbinden.

Damit erhöhst du deine Klickrate. Aber aufgepasst: Solltest du alle nötigen Informationen schon auf der Ergebnisseite von Google geben, wird der Suchende nicht mehr auf deine Seite klicken.

 

5. Seo Tipps:Technik

Falls du bereits den Inhalt und die Anzeige in den Suchergebnissen optimiert hast und immernoch nicht auf Platz #1 bei Google bist, solltest du mal die Technik deiner Website anschauen.

Für Laien ist dieser Abschnitt der wichtigsten SEO Tipps 2020 sicherlich ein Buch mit sieben Siegeln. Falls du hier wirklich nur Bahnhof verstehst: Konzentriere dich lieber auf gute Inhalte. Die Technik deiner Website ist (bis auf die Ladezeit Optimierung) nur das Zünglein an der SEO-Waage.

5.1 Optimiere deine Ladezeit

Der wichtigste Ranking Faktor im Technik- Abschnitt: Die Ladezeit deiner Website. Dies kann dich wirklich 35- Plätze im Ranking kosten. Ohne dass du deinen Inhalt veränderst.

Teste doch einfach deine Website mit Google Pagespeed. Ein Score von unter 60 Punkten bedeutet für dich dringenden Handlungsbedarf. Ab 80 bis 90 Punkten ist die Ladezeit deiner Website nur ein SEO-Luxusproblem.

In einem anderen Blog Artikel habe ich bereits ein Tutorial für die Geschwindigkeitsoptimierung deiner WordPress Website geschrieben.

Deine WordPress Website sollte allerdings auch auf einem schnellen Webspace liegen. In meinem Artikel Die besten WordPress Hoster gebe ich dir Empfehlungen für schnelles WordPress Hosting.

5.2 Sprechende URLS

Die Adresse deiner Seite sollte auch das Thema deiner Unterseite wiedergeben. Im WordPress spricht man von Permalinks.Ein Beispiel gefällig? Folgende URL ist nicht besonders aussagekräftig:

kopfundstift.de/2020/02/07/seo-tipps-2020/

Besser wäre doch folgende URL:

kopfundstift.de/seo-tipps/

Damit zeigst du Google einmal mehr das eindeutige Thema deiner Unterseite.

Die URLS kannst du unter Einstellung -> Permalinks einstellen. Aber Achtung: Sollte deine Website bereits online sein richte 301 Weiterleitungen für die alten Permalinks ein! Eine Anleitung zum Ändern der Permalinks findest du hier.

5.3 Optimiere deine Bilder für die Suchmaschine

Du solltest auf jeden Fall Bilder einsetzen. Beachte aber, dass diese möglichst die richtigen Maße haben. Wenn dein Bild nur 500px in der Breite im Layout hat, muss es nicht 2000px breit sein. Skaliere deine Bilder daher mit einem geeigneten Programm vorher auf die passende Größe. Dazu kannst du Photoshop benutzen oder das kostenlose GIMP.

Aber auch mit den richtigen Maßen solltest du deine Bilder mit einem Plugin zusätzlich komprimieren. Damit werden deine Bilder auch schnell geladen.

Als kleines Extra kannst du auch das neue WebP-Format benutzen. Das spart nochmal Daten und sieht auch gut aus.

5.4 Mobile First

Schon wieder so ein Buzz Word, welches die letzten Jahre durch fast alle Online Marketing Blogs geisterte. Der Mobile First-Ansatz.

Deine Website sollte auf jeden Fall responsive sein. Besser noch: Sie sollte direkt für mobile Endgeräte erstellt sein. Heute reicht noch das responsive Webdesign im herkömmlichen Sinne.

Das Thema Mobile-First kann dabei einen ganzen Blogartikel füllen und soll hier nur genannt bleiben. Die meiste Premium WordPress Themes sind Responsive, bzw. schon Mobile-First.

5.5 Verwende Https (SSL)

Das grüne Schloss (was mittlerweile schon grau geworden ist) deutet auf die SSL-Verschlüsselung hin. Damit werden vom User eingegebene Daten verschlüsselt übertragen.

Aber auch für Blogs usw. lohnt sich die Umstellung von http auf https! Seit 2004 ist die SSL-Verschlüsselung für Google ein wichtiger Rankingfaktor.

Neuere Browser zeigen Websiten ohne SSL-Verschlüsselung mittlerweile immer als unsicher an. Das macht auch keinen guten Eindruck beim Nutzer.

5.6 Vermeide Kategorien/Tag Seiten

Viel hilft viel? Mitnichten! Je aufgeblähter deine Website ist, desto mehr gehen deine guten Inhalte unter.

Deshalb solltest du Zombie-Seiten löschen, bzw. vom Google Index ausschließen. Damit erreichst du ein Ranking-Boost von bis zu 33%.

In Yoast SEO kannst du beispielsweise deine Tags-Seiten und deine Kategorie-Seiten vom Google-Index per “No-Index” ausschließen. Damit setzt du den Fokus mehr auf deine einzigartigen Inhalte anstatt auf Übersichtsseiten mit Duplicate Content.

5.7 Bilder Seo

Bilder SEO ist ein großes Thema. Die Bildersuche von Google wird immer beliebter. Aber nicht nur dafür solltest du die verwendeten Bilder auf deiner Werbsite optimieren.

Da Google Bilder als solche noch nicht erkennen kann, werden die title tags und alt tags der Bilder verwendet um das Bild semantisch einzuordnen. Deshalb solltest du wichtige Keywords (bzw. artverwandte Keywords) in den Dateinamen und die title- und alt-tags deiner Bilder verwenden.

Aber wie immer gilt: Bitte mit Sinn und Verstand. Immer wieder das selbe Keyword in die tags deiner Bilder reinzuschreiben bringt gar nichts. Achte auch darauf, wo du die Bilder in deinem Text verwendest. Das zugehörige Text-Thema sollte sich inhaltlich auch in den tags des Bildes wiederfinden.

 

 

6. Seo Tipps: LINKS

Die OffPage Optimierung verliert zwar zunehmend an Bedeutung, ist aber dennoch ein wichtiger Teil der Suchmaschinenoptimierung. Links deuten Google an, dass deine Website relevant ist und von anderen Websiten geschätzt wird. Wer viele Links hat, besitzt scheinbar eine hohe Reputation.

6.1 Kümmere dich um gute Links

Links musst du dir verdienen! Klar kannst du anfangs hier und da ein paar Links posten…echte Erfolge wirst du aber nur mit hochwertigen Links erzielen.

Deshalb sollten auch hochwertige Websiten auf dich verlinken. Aber wie stellst du das an?

Wenn du kontinuierlich hochwertige Inhalte erstellst und auch Medien (Infografiken, Tools, etc.) dann werden Seiten auf dich verlinken. Das geschieht ganz automatisch.

Es gibt auch die Möglichkeit, Gast-Beiträge für andere Blogs zu schreiben und damit gute Backlinks zu kriegen. Generell sind deiner Kreativtät bei Linkaufbau keine Grenzen gesetzt…ach Halt: Eine gibt es doch: Bitte keinen Spam!

6.2 Vermeide schlechte Links

Es bringt dir nichts irgendwelche Links zu bekommen. Die Seiten, die auf dich verlinken, müssen schon eine hohe Reputation haben.

Also einfach auf Blogs rumsurfen und spammy Kommentare posten a la: “toller Artikel. Vielen Dank!” bringen dich nicht weit. Damit nervst du nur die jeweiligen Blogger.

Zudem ist auch mit Linklisten Vorsicht geboten. Einige funktionieren noch, andere haben keine Sichtbarkeit und stellen damit eine schlechte Linkquelle dar.

6.3 Verlinke intern auf passende Artikel und Unterseiten

Ein sehr unterschätztes Thema. Klar kannst du auch Links von deiner eigenen Website auf dich zeigen lassen. Damit wird deine Seite schneller gecrawlt, weil der Google-bot von einer auf die andere Seite geleitet wird.

Zudem ist der sogenannte interne “Link-Juice” auch ein wichtiger Rankingfaktor. Der Google-bot mag einfach keine einsamen Websiten. Erst die Verbindung der einzelnen Websiten durch Links zeigt dem Google-Bot, dass deine Website konsistent ist.

6.4 Benutze Social Media für Aufmerksamkeit

Ich persönlich mag das Social Media Thema nicht besonders. Dennoch sind auch die sogenannten Social Signals ein Rankingfaktor.

Wenn du viele Links auf Facebook hast oder dein Youtube Channel tausende von Abonennten vorweisen kann, dann wird auch deine Website besser ranken.

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1 Kommentar
  1. Benno sagte:

    Vielen Dank für diese sehr umfangreiche und auch hilfreiche Zusammenfassung der notwendigen SEO-Kriterien und SEO-Strategien. Auch wenn wahrscheinlich niemand jede Kleinigkeit der SEO-Kriterien von Google jemals erfahren wird, so sollten es doch genau Deine Punkte sein, die auf jeder Website berücksichtigt werden müssen. Prima Artikel!

    Antworten

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