Webdesign Kosten: Was eine professionelle Website wirklich kostet

Webdesign Kosten sinken in den Keller. Aber wer billig kauft, kauft zweimal – eine Aussage, die nur allzu oft zutrifft.

Was kostet es, eine Website erstellen zu lassen? Wie setzen sich die Kosten für Webdesign zusammen? Und was kostet ein Webdesigner pro Stunde? Diese Fragen beantworte ich in diesem Beitrag. Und falls Sie wissen wollen, wie eine zeitgemäße Website heute aussieht: Die aktuellen Webdesign Trends 2026 hab ich dir separat zusammengefasst. Angebote wie „Wir erstellen Ihre Website kostenlos“ klingen verlockend, sind aber nüchtern betrachtet unrealistisch: Vertriebspersonal, Büroräume und laufende Kosten muss am Ende jemand bezahlen – und das sind Sie. Nachfolgend zeige ich Ihnen transparent, woraus sich der Preis zusammensetzt und welche Faktoren ihn treiben.

Webdesign Kosten Vorteile einer professionellen Website Investition

Das Wichtigste in Kürze:

  • Marktpreise 2026: One-Pager 1.000–2.500 Euro, kleine Website mit 5 Seiten 2.500–5.000 Euro, Business-Website ab 10 Seiten 5.000–12.000 Euro, einfacher Online-Shop 8.000–15.000 Euro
  • KI-Baukasten als Alternative: 15–45 Euro im Monat – Rechtstexte, Bildrechte und Barrierefreiheit bleiben aber Ihre Aufgabe
  • Der Preis hängt weniger am Design als am Funktionsumfang: Shop, Buchung oder Mehrsprachigkeit treiben die Kosten
  • Laufende Kosten einplanen: Hosting, Domain, Lizenzen und Wartung fallen jedes Jahr an
  • Typische Kostenfalle: Günstige Angebote ohne Pflege – Sicherheitsupdates sind kein Extra, sondern Pflicht
  • Vor der Anfrage klären: Wer pflegt die Inhalte später – Sie selbst oder die Agentur?


Papierfigur hebt den Deckel einer Kiste, die in Schnipsel zerfällt, daneben eine intakte Kiste

Webdesign ist nicht gleich Webdesign

Manche Website ist wie ein zusammengewürfeltes Outfit: Sie erfüllt die Grundfunktion – online sein – und sonst nichts. Andere sind perfekt auf das jeweilige Unternehmen zugeschnitten, mit individuellem Design, das die Zielgruppe anspricht. Eine professionelle Website lässt sich leicht pflegen, läuft schnell und wird bei Google gefunden.

Andere Websites sind eben nur da. Wenig Informationsgehalt. Zeitraubend, weil nicht usability-optimiert. Langweilig gestaltet. Kein AHA-Effekt. Keine Anfragen. Häufig fehlen bei solchen Seiten auch rechtliche Pflichtangaben – etwa ein vollständiges Impressum, eine passende Datenschutzerklärung oder eine funktionierende Cookie-Einwilligung. Das ist abmahnfähig, und die Kosten dafür übersteigen die Ersparnis beim Angebot schnell.

Für den Anwender kaum auf Qualität prüfbar

Wie in jeder Branche ist der Wettbewerb auch im Webdesign enorm – und von Amateuren überschwemmt. Das Problem: Als Kunde können Sie die Qualität der Website kaum beurteilen.

Sie haben keine Ahnung vom guten Quellcode – warum auch, Sie sind kein Programmierer. Eine gestalterische Bewertung ist subjektiv. Also machen viele selbsternannte Webdesigner ihre Dienstleistung nur über den Webdesign Preis attraktiv.

Die Folge: Eine Marktüberschwemmung von Website-Angeboten mit Preisen ab 300 bis 700 Euro. Haben Sie diesen Preis mal hinterfragt?

Für dieses Geld werden nach dem Baukasten-Prinzip Websites erstellt. Template wählen, Farbe ändern, Logo rein – fertig. Der nächste Kunde bekommt dasselbe Template in Grün statt Blau. Wie soll Ihre Website da aussehen wie etwas Besonderes?

Dafür ist der Preis eigentlich noch zu hoch. Denn es gibt zahlreiche Programme, die per Mausklick eine eigene Website konfigurieren. Aus meiner Sicht tauglich für den Heimgebrauch – nicht für ein Unternehmen, das bei den Suchmaschinen gefunden werden will. Gutes Webdesign sieht anders aus.

„Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig Geld viel Wert zu erhalten. Nehmen Sie das niedrigste Angebot an, müssen Sie für das eingegangene Risiko etwas hinzurechnen. Wenn Sie das aber tun, dann haben Sie auch genug Geld, um für etwas Besseres zu bezahlen.“ – John Ruskin

Papierfigur steigt eine Treppe hinauf, auf jeder Stufe eine größere Website

Webdesign Preise im Überblick: Was eine Website kostet

Bevor wir tiefer einsteigen, hier die Übersicht. Die Preise variieren je nach Umfang und Komplexität – aber diese Zahlen geben Ihnen eine solide Orientierung für Ihre Kalkulation:

Website-Typ Marktpreis (Spanne) Was Sie bekommen
One-Pager / Landingpage 1.000 – 2.500 EUR Eine Seite, responsives Design, Kontakt
Kleine Website (5 Seiten) 2.500 – 5.000 EUR Start, Leistungen, Über uns, Kontakt, Impressum
Business-Website (10+ Seiten) 5.000 – 12.000 EUR Vollständige Präsenz mit CMS und SEO
Online-Shop (einfach) 8.000 – 15.000 EUR Bis 50 Produkte, Zahlung, Grundfunktionen
Online-Shop (komplex) 15.000 – 40.000 EUR Umfangreich, individuelle Programmierung
Enterprise / Portal 25.000+ EUR Maßgeschneiderte Lösung für große Unternehmen

Wichtig: Diese Preise gelten für professionelles Webdesign mit individuellem Design – nicht für Template-Lösungen. Einfaches Webdesign mit vorgefertigtem Template beginnt bei 500 Euro, hat aber die beschriebenen Nachteile.
Webdesign Preise Übersicht Kostenaufstellung für Websites

Website erstellen lassen: Kosten & Preise 2026

Eine Website erstellen lassen kostet je nach Umfang unterschiedlich viel. Sie möchten eine Website erstellen lassen und fragen sich, welche Kosten auf Sie zukommen? Die Homepage erstellen lassen Kosten hängen davon ab, was Sie brauchen. Ein One-Pager für einen Freelancer ist günstiger als ein umfangreicher Unternehmensauftritt mit Buchungssystem.

Für eine solide Business-Website sollten Sie am Markt zwischen 5.000 und 12.000 Euro einplanen. Darin enthalten: individuelles Design, responsive Umsetzung, CMS-Integration und SEO-Grundlagen. Wer weniger investiert, bekommt weniger – wer mehr investiert, bekommt mehr Funktionalität und Individualität.

Webdesign-Preise nach Branche: Was Ihre Branche kostet

Nicht jede Branche braucht dieselbe Website. Ein Anwalt braucht Seriosität und Mandantengewinnung, ein Zahnarzt eine Online-Terminbuchung, ein Steuerberater Vertrauen und Diskretion. Das wirkt sich auf Umfang – und damit auf den Preis – aus:

Branche Typischer Marktpreis Worauf es ankommt
Anwälte & Kanzleien 4.000 – 9.000 EUR Seriöses Design, Rechtsgebiete, Mandanten-Vertrauen
Steuerberater 3.500 – 8.000 EUR Diskretion, Mandantenportal, Terminbuchung
Ärzte & Praxen 3.500 – 8.000 EUR Online-Termine, Barrierefreiheit (bei Online-Buchung)
Zahnärzte 4.000 – 9.000 EUR Bildstark, Behandlungs-Übersicht, Recall-System
Architekten & Planungsbüros 3.500 – 8.000 EUR Projektgalerien, große Bilder, schnelle Ladezeiten
Handwerk & Bau 2.500 – 6.000 EUR Lokale SEO, Referenzen, schnelle Anfrage
Immobilienmakler 2.500 – 5.500 EUR Objektdarstellung, Maklersoftware-Anbindung, Eigentümer-Ansprache
Handel & Online-Shop 8.000 – 30.000 EUR Produktpflege, Zahlung, Versand

Der Aufpreis bei beratenden Berufen – Anwalt, Steuerberater, Arzt – entsteht weniger durch Technik als durch Vertrauensaufbau. Hochwertige Fotografie, eine klare Struktur der Leistungen und rechtssichere Formulierungen sind hier Pflicht, nicht Kür.

Webdesign Preise Deutschland: Regionale Unterschiede

Die Webdesign Preise in Deutschland variieren je nach Region erheblich. Das liegt an unterschiedlichen Lebenshaltungskosten und Büromieten:

Region Preistendenz
München, Hamburg, Frankfurt +20–30% über Durchschnitt
Berlin, Köln, Düsseldorf +10–20% über Durchschnitt
Dresden, Leipzig, Ostdeutschland -10–20% unter Durchschnitt
Ländliche Regionen -15–25% unter Durchschnitt

Dresden bietet oft das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Niedrigere Lebenshaltungskosten bedeuten niedrigere Stundensätze – ohne Kompromisse bei der Qualität. Dank Remote-Arbeit spielt der Standort keine Rolle mehr. Als Webdesigner in Dresden arbeite ich für Kunden in ganz Deutschland – ob München, Hamburg oder Berlin.

Relaunch oder Neubau: Was kostet was?

Sie haben bereits eine Website, die in die Jahre gekommen ist? Dann stellt sich die Frage: aufmöbeln oder komplett neu bauen? Die Antwort hängt vom Zustand der technischen Basis ab.

Szenario Kostenrahmen Wann sinnvoll
Kleiner Refresh (Design-Politur, Texte) 800 – 2.500 EUR Struktur und Technik sind solide
Relaunch (neues Design auf bestehender Basis) 2.500 – 6.000 EUR Inhalte gut, aber Optik und Technik veraltet
Kompletter Neubau 4.000 – 12.000 EUR Veraltete Technik, schlechte SEO-Basis, kein CMS

Faustregel: Ist die technische Basis marode – langsam, nicht mobil, kein wartbares CMS –, ist der Neubau oft günstiger als das ewige Flicken. Ein Relaunch lohnt sich, wenn Inhalte und Struktur stimmen und nur die Optik nicht mehr zeitgemäß ist.
Papierfigur schiebt einen Regler am Mischpult hoch, dahinter wächst ein Münzstapel

Was sich auf die Kosten auswirkt

Der Preis einer Website hängt von mehreren Faktoren ab. Die wichtigsten erkläre ich Ihnen – damit Sie verstehen, warum die Webdesign Kosten so stark variieren können.

1. Umfang und Komplexität

Die Anzahl der Seiten ist der offensichtlichste Kostenfaktor. Aber die Größe Ihrer Website ist nicht alles. Entscheidend ist die Funktionalität: Eine einfache Website mit fünf statischen Seiten kostet weniger als eine mit Buchungssystem oder komplexen Filtern.

Je mehr Features, desto mehr Programmierung. Jede zusätzliche Funktion kann zusätzliche Kosten verursachen – und damit steigt der Gesamtpreis.

Funktionen und ihre Preisaufschläge

  • Kontaktformular: 100–300 EUR (Standardfunktion, oft inklusive)
  • Buchungssystem: 800–2.500 EUR
  • Mitgliederbereich mit Login: 1.500–4.000 EUR
  • Produktkonfigurator: 3.000–10.000 EUR
  • Individuelle Schnittstellen (API): 1.000–5.000 EUR pro Anbindung
  • Mehrsprachigkeit: 30–50% Aufschlag auf den Grundpreis

Diese Funktionen erhöhen die Komplexität und damit den Aufwand erheblich.

2. Individuelles Design vs. Template

Hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Ein Template kostet weniger – aber Sie teilen es mit tausenden anderen Websites. Eine maßgeschneiderte Website wird exklusiv für Sie erstellt und spiegelt Ihr Corporate Design wider.

Kriterium Template Individuelles Design
Preis 500–1.500 EUR 2.500–8.000 EUR
Einzigartigkeit Gering 100%
Corporate Design Eingeschränkt Voll integriert
Markenwirkung Austauschbar Professionell
SEO-Potential Begrenzt Voll optimierbar

Eine gestaltete Website mit maßgeschneidertem Design vermittelt Professionalität. Sie zeigt Ihrer Zielgruppe: Hier wird nicht am falschen Ende gespart. Eine innovative Website hebt Sie von der Konkurrenz ab.

WordPress CMS Content Management System Website-Pflege

3. Content Management System (CMS)

Ohne CMS wären Sie bei jeder Textänderung auf Ihren Webdesigner angewiesen. Mit einem Content Management System können Sie Ihre Inhalte selbst pflegen – ohne Programmierkenntnisse.

WordPress ist das beliebteste CMS weltweit und meine erste Wahl. Es ist flexibel, bewährt und Sie finden immer jemanden, der damit arbeiten kann. Über 40% aller Websites laufen auf WordPress.

CMS-Optionen im Vergleich

  • WordPress: Der Allrounder. Ideal für Unternehmenswebsites, Blogs, kleinere Shops. Riesige Community, unzählige Erweiterungen. Die meisten Pakete basieren darauf.
  • Shopify: Spezialisiert auf E-Commerce. Einfache Handhabung, monatliche Gebühren statt Einmalzahlung.
  • TYPO3: Für große Unternehmen mit komplexen Strukturen und hohen Sicherheitsanforderungen. Sehr mächtig, aber teuer in Einrichtung und Pflege – für kleine und mittlere Websites ist es meist überdimensioniert.
  • Webflow: Visuelles Design-Tool mit Hosting. Beliebt bei Designern, aber eingeschränkte Erweiterbarkeit.

SEO Suchmaschinenoptimierung für Websites Kostenfaktor

4. SEO und Suchmaschinenoptimierung

Eine Website ohne SEO ist wie ein Laden ohne Schild. Schön, aber niemand findet ihn. Suchmaschinenoptimierung sorgt dafür, dass Ihre Website bei Google gefunden wird.

Grundlegende SEO-Maßnahmen sollten bei jeder hochwertigen Website Standard sein: sauberer Code, schnelle Ladezeiten, Optimierung der Website für mobile Geräte. Die tiefergehende Optimierung – Keyword-Recherche, Content-Strategie – ist ein eigenes Paket.

SEO-Leistung Kosten
SEO-Grundlagen (im Webdesign enthalten) Inklusive
Keyword-Recherche und Strategie 500–1.500 EUR einmalig
OnPage-Optimierung komplett 1.000–3.000 EUR
Laufende SEO-Betreuung 500–2.000 EUR/Monat

Mein Tipp

Investieren Sie lieber mehr Budget in SEO als in ein überladenes Design. Die schönste Website nützt nichts, wenn sie bei den Suchmaschinen nicht gefunden wird. Wer in seine Website investieren will, sollte SEO von Anfang an mitdenken.

Papierfigur klebt eine zerbrochene Website mit Paketband zusammen

Warum billige Webdesign Kosten Sie teuer zu stehen kommen

Die entscheidende Frage ist nicht, ob die Website am Ende online ist – sondern ob sie gefunden wird und Anfragen bringt. Angebote für 600 bis 800 Euro werben sogar mit Suchmaschinenoptimierung, liefern sie aber praktisch nie.

Damit bringt billiges Webdesign im besten Fall nichts – das Geld hätte man sich sparen können. Im schlechteren Fall vermittelt die Seite ein unprofessionelles Bild nach außen. Dann ist billig nicht mehr preiswert. Wer auf Qualität setzen möchte, sollte seine Website professionell erstellen lassen – mit individuellem Design und SEO von Anfang an.

Was bei Billiganbietern typischerweise fehlt

  • Individuelle Gestaltung – stattdessen Templates, die tausende andere auch nutzen
  • Sauberer, schneller Code – die Website lädt oft langsam, und Ladezeit ist ein bestätigter Rankingfaktor
  • Mobile Optimierung – damit die Website auf allen Geräten funktioniert
  • SEO-Grundlagen – keine Chance, bei Google gefunden zu werden
  • Rechtssicherheit – Impressum, Datenschutz oft fehlerhaft
  • Support – nach der Bezahlung ist der Anbieter nicht mehr erreichbar
  • Schulung – Sie können Ihre eigene Website nicht bedienen

Billiges Webdesign Nachteile und versteckte Risiken

Versteckte Kostenfallen: Was viele Anbieter verschweigen

Der Preis im Angebot ist selten der Preis, den Sie am Ende zahlen. Genau hier verlieren Unternehmen das meiste Geld – nicht beim eigentlichen Webdesign, sondern bei dem, was im Angebot nicht steht. Diese Kostenfallen sollten Sie kennen, bevor Sie unterschreiben:

Kostenfalle Typischer Nachschlag Warum sie entsteht
Zusätzliche Korrekturrunden 80–150 EUR/Std „Im Angebot waren nur zwei Korrekturschleifen enthalten“
Texte und Inhalte 50–120 EUR pro Seite Viele Anbieter liefern kein Copywriting – Sie schreiben selbst
Lizenzen (Theme, Plugins, Stockfotos) 100–600 EUR / Jahr Premium-Plugins laufen im Abo, nicht als Einmalkauf
DSGVO und Rechtssicherheit 150–500 EUR Cookie-Banner, Datenschutzerklärung – oft separat berechnet
Wartung nach dem Launch 300–1.000 EUR / Jahr „Pflege war nicht Teil des Angebots“
Datenübernahme beim Relaunch 300–1.500 EUR Alte Inhalte zu migrieren kostet Zeit

Faustregel

Rechnen Sie bei jedem Angebot ohne klare Leistungsbeschreibung 20–40 % Aufschlag dazu. Ein seriöser Festpreis listet genau auf, was enthalten ist – und was nicht. Fehlt diese Liste, fehlt sie nicht aus Versehen.

Webdesign Kosten – ein einfaches Rechenbeispiel

Anhand eines Beispiels können Sie sich selbst ausrechnen, wie viel Arbeit in der Erstellung einer Website steckt. Ich rechne mit einem sehr günstigen Stundensatz von 60 Euro:

Phase Was passiert Stunden
Analyse Ziele definieren, Zielgruppe verstehen, Wettbewerb analysieren 5h
Planung Sitemap, Informationsstruktur, Technologie-Entscheidung 3h
Design Wireframes, visueller Stil, Usability, Benutzererfahrung 8h
Content Texte, Fotos, Videos – optimiert für Besucher und Google 8h
SEO Keyword-Recherche, OnPage-Optimierung, technisches SEO 16h
Entwicklung Programmierung, CMS-Integration, Mobile-Optimierung 30h
Evaluation Tests, Browserkompatibilität, Funktionsprüfung 5h
Launch Live-Schaltung, Monitoring, Fehlerbehebung, Schulung 8h
GESAMT 83h

Das macht 83 Stunden Arbeitsaufwand. Bei 60 Euro Stundensatz sind das knapp 5.000 Euro. Ein realistischer Preis für eine professionelle Website.

Jetzt erinnern wir uns an die Billigangebote für 500 Euro netto. Nach Adam Riese macht das einen Stundensatz von etwa 6 Euro.

Die Frage ist: Welcher kompetente Webdesigner arbeitet für 6 Euro die Stunde? Wenn bei der Kalkulation an jeder Stelle gespart wird, leidet zwangsläufig die Qualität der Website. Da hilft auch kein mittleres Webdesign als Kompromiss – entweder richtig oder gar nicht.

„Wer aufhört zu werben, um Geld zu sparen, kann ebenso seine Uhr anhalten, um Zeit zu sparen.“ – Henry Ford

Papierfigur steht ratlos an einer Weggabelung mit drei Wegweisern

Freelancer, Webdesign Agentur oder KI: Wohin fließt Ihr Geld?

Jetzt wird es interessant. Denn die Frage ist nicht nur, was Sie bezahlen – sondern wofür. Ich habe zu diesem Thema einen ausführlichen Artikel geschrieben:

Werbeagentur vs. Freelancer – der komplette Vergleich

Soll Ihre Website mit WordPress laufen, finden Sie alle Leistungen unserer WordPress Agentur auf einer eigenen Seite – inklusive Festpreis-Angebot.

Hier die wichtigsten Punkte zusammengefasst:

Die Agentur-Struktur: Was Sie mitbezahlen

Ich habe selbst bei einer Agentur gearbeitet. Ich weiß, wie es hinter den Kulissen läuft. Bei einer professionellen Webdesign Agentur arbeiten mehrere Leute an Ihrem Projekt:

Der Projektmanager koordiniert und kommuniziert. Er ist Ihr Ansprechpartner – aber er macht nicht Ihre Website. Der Designer erstellt das visuelle Konzept und muss seine Ideen dem Projektmanager erklären. Der Entwickler setzt um, was der Designer geplant hat, hat aber oft keinen direkten Kundenkontakt.

Das Ergebnis? Stille Post. Ihre Wünsche werden vom Projektmanager interpretiert, an den Designer weitergegeben, der sie dem Entwickler erklärt. Bei jeder Übergabe geht Information verloren. Es entstehen Missverständnisse, Korrekturrunden, Reibereien.

Dazu kommen die Repräsentationskosten: Das schöne Büro in der Innenstadt, der Empfangsbereich mit Designermöbeln – das alles finanzieren die Kunden mit. Webdesign oft teurer als nötig.

Aber Achtung: Bei sehr großen Projekten hat die Agentur echte Vorteile. Wenn parallel Design, Programmierung, Text und Fotografie laufen müssen, ein Team mehrere Monate gebunden ist oder Sie eine vertraglich zugesicherte Vertretung im Urlaubs- und Krankheitsfall brauchen, ist eine Agentur die sicherere Wahl.
Webdesign Agentur vs Freelancer Kostenvergleich

Der Freelancer-Vorteil

Als spezialisierter Freelancer arbeite ich anders. Wenn Sie mit mir sprechen, sprechen Sie mit demjenigen, der Ihre individuelle Website auch tatsächlich erstellt.

Direkte Kommunikation: Ihre Ideen kommen ungefiltert an. Schnellere Umsetzung: Keine internen Abstimmungsrunden. Kein Overhead: Sie bezahlen für Webdesign und -entwicklung – nicht für fancy Büroräume. Persönliche Betreuung: Ein Ansprechpartner für alles.

Ich arbeite von zu Hause. Keine repräsentative Agentur-Adresse, die Sie mitfinanzieren. Was ich spare, sparen Sie. Das macht den Unterschied beim Preis für eine Website.

Kriterium Agentur Freelancer
Stundensatz 80–180 EUR 60–100 EUR
Kommunikation Über Projektmanager Direkt mit dem Macher
Overhead-Kosten 25–40% vom Budget Minimal
Flexibilität Prozessgebunden Agil anpassbar
Bürokosten im Preis Ja, erheblich Nein

Was kostet eine Website von der KI – und was kostet sie Sie hinterher?

Seit 2026 ist das die häufigste Frage im Erstgespräch: Kann eine KI die Website nicht einfach bauen? Die kurze Antwort: Sie kann einen erstaunlich guten Entwurf liefern – aber sie übernimmt nicht die Verantwortung dafür. Und genau die kostet.

Die reinen Werkzeugkosten sind niedrig. Klassische Baukästen mit KI-Assistent (Wix, Squarespace, Webflow) liegen bei etwa 15–45 Euro im Monat. Die neueren KI-Baukästen, die aus einer Beschreibung fertigen Programmcode erzeugen – etwa Lovable oder Bolt – kosten in den Bezahlversionen rund 20–25 Euro monatlich. Welches Werkzeug wofür taugt, habe ich in meinem Vergleich der 14 besten KI Website Builder aufgeschlüsselt.

Damit ist die Website aber nicht fertig, sondern der Rohbau steht. Was KI Ihnen tatsächlich abnimmt und was liegen bleibt:

Das nimmt KI Ihnen ab Das bleibt Ihre Aufgabe
Erste Designentwürfe in Minuten statt Tagen Die Entscheidung, welcher Entwurf zu Ihrer Marke passt
Rohfassungen für Texte Fachliche Richtigkeit – gerade bei Preisen, Leistungen und Rechtsthemen
Technisches Grundgerüst, responsives Layout Rechtstexte, Einwilligungen, Barrierefreiheit
Bildideen und Platzhalter Nutzungsrechte an den tatsächlich verwendeten Bildern
Standard-Struktur einer Website Inhaltliche Strategie: Wonach suchen Ihre Kunden wirklich?

Die Risiken, über die selten gesprochen wird

Hier liegt der eigentliche Punkt: Rechtlich verantwortlich für Ihre Website sind Sie – nicht das Werkzeug, mit dem sie gebaut wurde. Wenn ein KI-Baukasten etwas vergisst, bekommen Sie die Post, nicht der Anbieter.

Worauf Sie bei einer KI-gebauten Website besonders achten müssen:
  • Rechtstexte: KI-Werkzeuge liefern kein belastbares Impressum und keine passende Datenschutzerklärung. Beides muss zu Ihrem tatsächlichen Angebot passen – ein generierter Standardtext tut das selten.
  • Cookie-Einwilligung: Sobald externe Dienste eingebunden sind – Schriftarten, Karten, Videos, Statistik – brauchen Sie eine wirksame Einwilligung, bevor diese laden. KI-Entwürfe binden solche Dienste gern ungefragt ein.
  • Bildrechte: Wo kommen die Bilder her? Bei KI-generierten Motiven und übernommenen Stockfotos ist die Lizenzlage oft unklar. Nachforderungen sind teuer.
  • Barrierefreiheit: KI-Layouts sind selten von sich aus barrierefrei – Kontraste, Alternativtexte und Tastaturbedienung fehlen häufig. Falls Ihre Seite Terminbuchung oder Verträge anbietet, ist das nicht nur ein Komfortthema (siehe Abschnitt zur Branche).
  • Serverstandort: Viele KI-Anbieter hosten außerhalb der EU. Prüfen Sie, wo Ihre Daten und die Ihrer Besucher landen.
  • Herauskommen: Fragen Sie vor dem Start, ob Sie Ihre Inhalte und Ihr Design exportieren können. Bei geschlossenen Baukästen heißt Wechseln später oft: von vorn anfangen.
  • Sicherheitsupdates: Erzeugter Programmcode auf eigenem Server wird nicht automatisch gepflegt. Ohne Wartung wird aus der günstigen Website ein Sicherheitsrisiko.

Wann KI reicht – und wann nicht

Ehrlich gesagt: Für eine einfache Präsenz, mit der Sie erst mal online sein wollen, ist ein KI-Baukasten eine legitime Option. Sie brauchen dafür etwa einen bis drei Tage eigene Zeit, müssen sich um die Rechtstexte separat kümmern und leben mit einem Design, das Ihre Wettbewerber ähnlich haben können.

Sobald die Website aber Anfragen bringen soll, Ihre Marke tragen muss oder rechtlich exponiert ist – bei Heilberufen, Rechts- und Steuerberatung, im Handel – wird die Rechnung anders. Dann zahlen Sie am Ende zweimal: einmal für den KI-Versuch und einmal für die professionelle Umsetzung. Meine Erfahrung aus solchen Fällen: Das Nacharbeiten einer KI-Website ist regelmäßig teurer als ein sauberer Neuanfang, weil erst geprüft werden muss, was überhaupt brauchbar ist.

Ein pragmatischer MittelwegNutzen Sie KI für die Vorarbeit, nicht für das Ergebnis. Sammeln Sie damit Designideen, formulieren Sie Rohtexte für Ihre Leistungen, klären Sie für sich, was Sie überhaupt brauchen. Mit diesem Vorlauf wird die professionelle Umsetzung schneller und damit günstiger – weil die Abstimmungsrunden kürzer werden.

Waage mit Stoppuhr auf der einen und Geldsack auf der anderen Seite

Stundensatz oder Festpreis: Wie Webdesigner abrechnen

Zwei Fragen tauchen in jedem Erstgespräch auf: Was kostet die Stunde – und zahle ich am Ende nach Aufwand oder einen festen Betrag? Beides hängt zusammen, denn der Stundensatz ist auch die Grundlage jeder Festpreis-Kalkulation.

Was kostet ein Webdesigner pro Stunde?

Der Stundensatz ist ein Faktor, wenn Sie die Kosten einer Website kalkulieren wollen. Aber Vorsicht: Ein niedriger Stundensatz bedeutet nicht automatisch günstigere Gesamtkosten.

Anbieter-Typ Stundensatz Ergebnis
Hobby-Webdesigner / Einsteiger 30–50 EUR Länger, mehr Korrekturen
Erfahrener Freelancer 60–80 EUR Effizient, kalkulierbar
Senior Webdesigner 80–120 EUR Schnell, hochwertig
Mittelgroße Agentur 100–180 EUR Prozessabhängig
Premium-Agentur 150–250 EUR Repräsentativ

Ein Webdesigner mit 80 Euro Stundensatz, der 40 Stunden braucht, ist günstiger als einer mit 40 Euro, der 100 Stunden braucht. Erfahrung spart Zeit – und damit Geld. Das sollten Sie beim Kalkulieren berücksichtigen.

Festpreis oder Stundensatz: Was ist für Sie günstiger?

Beide Abrechnungsmodelle haben ihre Berechtigung – aber für die meisten Unternehmen ist eines klar im Vorteil.

Modell Vorteil Nachteil Wann sinnvoll
Festpreis Volle Kostensicherheit, kein Risiko Erfordert klare Projektdefinition vorab Websites mit klar abgestecktem Umfang
Stundensatz Maximale Flexibilität Kosten schwer planbar Laufende Betreuung, unklarer Umfang

Mein Rat: Für ein abgegrenztes Projekt – also die klassische Unternehmenswebsite – ist der Festpreis fast immer die bessere Wahl. Sie wissen vorher exakt, was Sie zahlen. Den Stundensatz nutze ich nur für laufende Pflege oder Projekte, deren Umfang sich noch nicht sauber fassen lässt.
Papierfigur rennt einer an einer Angel hängenden Website hinterher

Laufende Kosten: Was nach dem Launch kommt

Die Erstellung einer Website ist eine Investition. Aber sie ist nicht die einzige. Nach dem Launch entstehen laufende Kosten für die Pflege Ihrer Website:

Kostenart Jährlich
Domain (.de) 10–20 EUR
Hosting (gutes Webhosting) 25–300 EUR
SSL-Zertifikat 0–100 EUR (oft inklusive)
WordPress-Updates und Wartung 300–1.000 EUR / Jahr
Content-Aktualisierung Nach Aufwand
Laufende SEO-Betreuung (optional) 3.000–12.000 EUR

Rechnen Sie realistisch

Mindestens 400–600 Euro pro Jahr für Pflege und Wartung. Eine nicht gewartete Website wird langsam und unsicher.

Was Wartung konkret bedeutet

  • WordPress-Updates: Core, Themes, Plugins aktuell halten
  • Sicherheits-Checks: Regelmäßige Prüfung auf Malware
  • Backups: Automatisierte Sicherungen
  • Performance-Monitoring: Ladezeiten im Blick behalten, damit die Website erhöhte Geschwindigkeit behält
  • Fehlerbereinigung: Wenn etwas nicht funktioniert, schnelle Hilfe

Papierfigur läuft über sieben Trittsteine, der letzte ist eine Startrampe mit Rakete

So entsteht Ihre Website: Der 7-Schritte-Prozess

Transparenz ist mir wichtig. Eine professionelle Website zu erstellen ist ein komplizierter Prozess. Hier mein Ablauf:

Schritt 1 – Analyse: Was soll die Website bezwecken? Was sind Ihre Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Schritt 2 – Planung: Definition der Sitemap, Informationsstruktur, Technologie-Entscheidung.

Schritt 3 – Design: Wireframes, visueller Stil, Usability – für die bestmögliche Benutzererfahrung.

Schritt 4 – Inhalt: Den richtigen Content wählen – optimiert für Besucher und Google.

Schritt 5 – Entwicklung: Programmierung mit modernen Technologien. Die Website funktioniert auf allen Geräten.

Schritt 6 – Evaluation: Tests aller Funktionen, Browserkompatibilität. Erfüllt die Website ihren Zweck?

Schritt 7 – Launch: Ihre Website geht live. Dazu Schulung für das CMS, damit Sie selbst Inhalte pflegen können.

Die Schulung ist bei mir immer inklusive. Ich arbeite grundsätzlich mit Festpreis nach klarer Projektdefinition – keine bösen Überraschungen.

Webdesign-Kosten fördern lassen: Zuschüsse und BAFA

Ein Teil Ihrer Kosten kann förderfähig sein – aber seltener und anders, als oft behauptet wird. Der wichtigste Unterschied: Förderprogramme unterscheiden zwischen Beratung und Umsetzung. Beratung zu Digitalstrategie ist gut förderbar, die Website selbst dagegen nur, wenn sie Geschäftsprozesse digitalisiert – also etwa Terminbuchung, Kundenportal oder Onlineshop. Eine reine Imageseite fällt bei den meisten Programmen durch das Raster.

Förderprogramm Was gefördert wird Förderhöhe (Anhaltspunkt)
BAFA „Förderung unternehmerischen Know-hows“ Nur Beratung – zu Digitalstrategie, Prozessen, Organisation. Nicht die Umsetzung der Website Zuschuss zu den Beratungskosten, max. 5 Beratungen bis 2026
Digitalisierung Zuschuss EFRE (Sachsen, „Digi-Z“) Digitalisierung von Geschäftsprozessen: Shop, Portal, Buchungssystem. Reine Imageseiten sind ausgenommen bis zu 60 % (Heranführung) bzw. 50 % (Transformation)
Länderprogramme außerhalb Sachsens Sehr unterschiedlich – je Bundesland eigene Richtlinie, teils ausgelaufen Vor Anfrage im Einzelfall prüfen

Nicht mehr aktuell: Das häufig empfohlene Bundesprogramm go-digital ist zum 31.12.2024 ausgelaufen. Neue Anträge sind nicht mehr möglich. Wenn Ihnen jemand go-digital für Ihre Website anbietet, ist die Information veraltet.
TippDie Programme ändern sich regelmäßig und unterscheiden sich je nach Bundesland. Sprechen Sie mich vor Projektstart darauf an – im kostenlosen Erstgespräch schauen wir, ob für Ihr Vorhaben überhaupt ein Programm infrage kommt. Ich verspreche keine Förderquote, sondern sage Ihnen ehrlich, wenn nichts passt.

Wichtig: Anträge müssen in der Regel vor Projektbeginn gestellt werden. Wer erst nach der Auftragsvergabe fragt, geht leer aus. Stand der Förderangaben: 30. Juli 2026 – Programme ändern sich, prüfen Sie den aktuellen Stand beim jeweiligen Fördergeber.
Papierfigur gießt einen Setzling, an dem Münzen als Blätter wachsen

Lohnt sich die Investition? Was eine Website zurückbringt

Mit dem Internet können Sie über 77 Millionen Deutsche erreichen. Warum sollten Sie an Ihrer wichtigsten Werbung sparen?

Beispiel: Handwerksbetrieb

Ein Elektriker investiert 4.500 Euro in eine neue Website mit lokaler SEO.

Vorher: 2–3 Anfragen pro Monat. Nachher: 8–12 Anfragen pro Monat. Durchschnittlicher Auftragswert: 800 Euro.

Nicht jede Anfrage wird zum Auftrag – realistisch sind 40–60 % Conversion. Das ergibt 3–5 zusätzliche Aufträge pro Monat und rund 2.400–4.000 Euro Mehrumsatz. Nach Abzug der Materialkosten verbleiben monatlich 1.400–2.400 Euro zusätzlicher Deckungsbeitrag.

Die Website amortisiert sich in 2–4 Monaten. Das ist der Unterschied zwischen Kosten und Investition.
Papierfigur sitzt auf einem großen Fragezeichen und liest

Häufige Fragen zu Webdesign-Kosten

Was kostet eine einfache Website?

Eine einfache Website mit 3–5 Seiten beginnt bei etwa 2.500 Euro für professionelle Arbeit. Darunter bekommen Sie in der Regel ein Standard-Template ohne Anpassung an Ihre Marke – und oft fehlen rechtliche Pflichtangaben, die später nachgearbeitet werden müssen.

Was kostet es, eine Homepage erstellen zu lassen?

Für eine professionelle Unternehmenswebsite liegen die Kosten am Markt zwischen 2.500 und 12.000 Euro – abhängig von Seitenzahl, Design-Anspruch und Funktionen. Die Aufschlüsselung nach Website-Typ finden Sie in der Tabelle oben.

Was kostet eine Website mit 10 Seiten?

Eine kleine Website mit 10 Seiten liegt zwischen 5.000 und 12.000 Euro – je nach Funktionalität. Die Anzahl der Seiten allein sagt wenig; entscheidend ist der Umfang der Website.

Website erstellen lassen – was sind realistische Kosten?

Planen Sie mindestens 2.500 Euro ein, für eine vollständige Business-Website 5.000–12.000 Euro. Rechnen Sie die Laufzeit mit: Eine Website, die drei bis fünf Jahre arbeitet, relativiert den Anschaffungspreis deutlich.

Festpreis oder Stundensatz?

Meine Empfehlung: Festpreis. So wissen Sie genau, was Sie bezahlen. Lassen Preise sich nicht klar definieren, arbeite ich nach Aufwand – aber immer transparent.

Was kostet eine hochwertige Website?

Eine hochwertige Website mit individuellem Design und SEO liegt am Markt zwischen 5.000 und 12.000 Euro. Bei Online-Shops und großen Unternehmen liegt die Spanne höher – dort beginnt sie bei etwa 8.000 Euro.

Kann ich die Kosten für meine Website fördern lassen?

Manchmal – aber seltener als oft behauptet. Wichtig ist die Unterscheidung: Das BAFA-Programm „Förderung unternehmerischen Know-hows“ fördert Beratung, nicht die Umsetzung der Website. Länderprogramme wie der sächsische Digitalisierungs-Zuschuss fördern Geschäftsprozesse – also Shop, Kundenportal oder Buchungssystem, nicht die reine Imageseite. Das Bundesprogramm go-digital ist Ende 2024 ausgelaufen. Über die passenden Programme lassen sich oft 30–50 % der Kosten fördern. Wichtig: Der Antrag muss in der Regel vor Projektbeginn gestellt werden.

Was kostet ein Website-Relaunch?

Ein kleiner Refresh mit Design-Politur und neuen Texten beginnt bei etwa 800–2.500 Euro. Ein vollwertiger Relaunch mit neuem Design auf bestehender Basis liegt bei 2.500–6.000 Euro. Ist die technische Basis veraltet, ist ein kompletter Neubau ab 4.000 Euro oft günstiger als das Flicken.

Was kostet eine Website für Ärzte, Anwälte oder Steuerberater?

Für beratende Berufe liegen die Kosten meist zwischen 3.500 und 9.000 Euro. Der Aufpreis entsteht durch den nötigen Vertrauensaufbau: hochwertige Fotografie, klare Leistungsstruktur und rechtssichere Formulierungen. Bei Arztpraxen wird Barrierefreiheit dann zum Thema, wenn die Seite mehr ist als eine Visitenkarte: Sobald Patienten dort online Termine buchen oder Verträge abschließen können, greift das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG). Eine reine Präsentationsseite ohne solche Funktionen fällt grundsätzlich nicht darunter, und für Kleinstunternehmen – unter 10 Beschäftigte und höchstens 2 Millionen Euro Jahresumsatz – gilt bei Dienstleistungen eine Ausnahme. Ob Ihre Praxis betroffen ist, klären Sie am besten anhand der FAQ der Bundesfachstelle Barrierefreiheit.

Kann ich meine Website nicht einfach von einer KI bauen lassen?

Technisch ja – ein KI-Baukasten kostet etwa 15–45 Euro im Monat und liefert in kurzer Zeit einen brauchbaren Entwurf. Die Verantwortung bleibt aber bei Ihnen: Impressum, Datenschutzerklärung, Cookie-Einwilligung, Bildrechte und Barrierefreiheit erledigt keine KI zuverlässig, und abgemahnt wird der Betreiber, nicht das Werkzeug. Für eine einfache Präsenz ist das ein gangbarer Weg. Wenn die Website Anfragen bringen soll oder Sie in einem rechtlich sensiblen Bereich arbeiten, wird das Nacharbeiten meist teurer als eine saubere Umsetzung von Anfang an.

Was kostet eine Website bei einer Agentur?

Bei mir gilt ein Festpreis nach Seitenzahl: ab 1.800 Euro für eine kompakte Website mit 1–3 Seiten, ab 3.500 Euro für 4–8 Seiten und ab 5.500 Euro für größere Auftritte ab 9 Seiten. Dafür bekommen Sie individuelles Design statt Templates, einen persönlichen Ansprechpartner und eine Umsetzung, die technisch und inhaltlich zu Ihrem Unternehmen passt. Branchenspezifische Funktionen – etwa Terminbuchung oder ein geschützter Mandantenbereich – kommen als Modul dazu, statt den Grundpreis anzuheben. Im kostenlosen Erstgespräch erhalten Sie einen konkreten Festpreis.

Wie viel kostet eine Webseite pro Jahr?

Rechnen Sie mit mindestens 400 bis 600 Euro pro Jahr an laufenden Kosten für Domain, Hosting und Wartung – eine genaue Aufschlüsselung finden Sie in der Tabelle im Abschnitt „Laufende Kosten“ weiter oben. Kommt eine laufende SEO-Betreuung dazu, steigen die jährlichen Kosten je nach Umfang auf 3.000 bis 12.000 Euro.

Was bringt ein professionelles Webdesign wirklich?

Ein professionelles Webdesign sorgt dafür, dass Besucher Ihrem Unternehmen vertrauen, sich schnell zurechtfinden und tatsächlich Kontakt aufnehmen. Das zeigt sich in mehr Anfragen, einer geringeren Absprungrate und einer Website, die bei Google und mittlerweile auch bei KI-Suchsystemen gefunden wird. Der Unterschied zu einer Billiglösung liegt selten im ersten Eindruck, sondern darin, was langfristig an Anfragen und Mandanten bzw. Kunden dabei herauskommt.


Papierfigur steht am Ende eines Sprungbretts und blickt nach vorn

Der nächste Schritt

Sie überlegen, eine wirklich professionelle Website erstellen zu lassen? Dann sollten wir uns kennenlernen. In einem kostenlosen Erstgespräch klären wir Ihren Bedarf und ich gebe Ihnen eine ehrliche Einschätzung.

Keine Verkaufstricks. Keine Druckgespräche. Nur eine klare Antwort auf Ihre Fragen.

Kostenloses Erstgespräch: info@kopfundstift.de

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Rafael Luge
Hey, ich bin Rafael – Intermedialer Designer (M.A.) und seit 2014 selbstständig mit meiner Agentur Kopf & Stift. Was als Webdesign-Bude startete, ist mittlerweile zu einer echten Leidenschaft für alles rund um WordPress, SEO und künstliche Intelligenz geworden. Über 250 Webprojekte später weiß ich: Die besten Learnings kommen aus der Praxis. Genau die teile ich hier im Blog – von WordPress-Tutorials über KI-Tools bis hin zu SEO-Tipps. Kein Marketing-Blabla, sondern Sachen, die ich selbst täglich nutze. Auf meinem YouTube-Kanal gibt's das Ganze auch als Video-Tutorials. Wenn du Fragen hast, schreib mir gerne!

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4 Responses
  1. Wie immer ein toller Text.

    Webdesign wird, wie im Beitrag beschrieben, oftmals unterschiedlich eingeschätzt. Auch wegen CMS wie WordPress, welche ja einfach installiert sind.

    Aber wie beschrieben, ist Professionalität wichtig und kann sicherlich ein Vorteil sein.

    Die 83 Stunden sich sicherlich richtig eingeschätzt. Es gibt jedoch auch aufwendigere Plugin Programmierungen wo es dann noch länger dauern kann.

    Vielen Dank für die ausführlichen Informationen. Das ist hilfreich.

    Viele Grüsse
    Sascha Thattil

  2. Hallo Rafael,

    Deine Antwort sowie deine freundliche Art überraschend tatsächlich sehr angenehm.

    Dann muss ich mich wohl entschuldigen ich wusste nicht dass du da so viel mehr Arbeit rein steckst.

    Obwohl wenn ich ehrlich bin, ich das an deinen Seiten schon erkannt habe. Da sind sehr viele schöne grafische Elemente mit bei und sehr viele Gimmicks die das ganze von einem herkömmlichen Theme unterscheiden.

    Deine SEO Skills sind wirklich sehr sehr gut. Circa 10.000 Leute sehen sich monatlich deine Seite an. Das ist schon ziemlich klasse.

    Ich hatte dieses Jahr schon 24 Projekte. Zwei davon waren Suchmaschinen Optimierungen welche auch komplett auf den ersten Platz gegangen sind. (Eine davon SEO Schwierigkeit: 47)….

    Du hast du leider vollkommen recht, die meisten Kunden wissen nicht was sie wollen und müssen komplett durch das Projekt geführt werden. Dazu kommen tatsächlich noch einige Revisionen und kulanter Änderung. Allerdings verfasse ich das vertraglich so dass nur zwei Änderung inklusive sind und der Rest bezahlt werden darf.

    Eine Suchmaschinenoptimierung ist bei mir im Preis nicht enthalten. Kann natürlich bei Bedarf dazu gebucht werden und ist probat und valide.

    Deine Preise sind schon fair. Zumal es Anbieter gibt die das dreifache nehmen aber auf der anderen Seite auch nur ein Viertel davon????…

    Ach so und zwecks der Dauer der Programmierung… Mit wem wie war reines HTML ohne PHP Implementierung – WordPress kann man das ganze schon wenn man sehr gut ist 24 Stunden wuppen…

    Beste Grüße
    Aus Berlin ;)

  3. Lieber Rafael,

    Als aller erstes wollte ich dir nur sagen dass ich deine Webseite sehr schick finde.

    Als Kollege Selbiger Branche kann ich dir nur sagen dass Deine Rechnung in Punkto Entwicklung eine milde gesprochen kleine Augenwischerei darstellt.

    Vielleicht benötigst du ja wirklich für das Installieren eines vorgefertigten Templates beziehungsweise Themes (Enfold-Kriesi) 1 Stunde.

    Aber wie selbst meine Erfahrung bestätigt lässt sich so eine Seite für einen Kunden innerhalb von ein bis zwei Tagen errichten. Wenn man sich ran setzt und Gas gibt ist so eine Webseite in 8 Stunden fertig.

    Nicht dass wir uns falsch verstehen, ich will dich hier nicht Fronten, aber 30+ Stunden sind utopisch.

    Auch eine reine HTML beziehungsweise PHP Entwicklung (From the scratch) würde bei Raschem Vorgehen in 24 Stunden erledigt sein. Ich schreibe hier stets von einer 5-seitigen Webseite.

    Ferner: betrachtet man deine Rechnung müsste man auf einem Preis von circa 3-4000 € kommen. (80 × 50)… Du bietest jedoch auf anderen Seiten einen (One Pager) für 1000 € an. Sowie das wohl begehrteste Web Seiten Modell (fünf Seiten) für 1800)

    Die errechneten 4000 € sind sicherlich für eine echte Agentur ein valider Preis. (Kosten Apparat Mitarbeiter etc.)
    Und ja, auch hier spielt es eigentlich keine Rolle ob ein Template genommen wird oder rein programmiert wird.

    Deine Suchmaschinen Ergebnisse deiner eigenen Agentur sprechen durchaus für sich. Du bist ja wirklich sehr gut aufgestellt.

    Klartext: dass man natürlich nicht mit 8 Stunden rechnet ist klar.

    Weil, wie du schon geschrieben hast, die vor Überlegungen (je nach Kunde) auch noch mal locker 5-8 Stunden Inkaufnehmen.

    Also Foto Shop Skizze, Bild Wahl, Menü Struktur, etc.… Hierbei ist die Suchmaschinenoptimierung noch gar nicht mit einberechnet.

    Da du den Eindruck hinterlässt von grafischer Darstellung Ahnung zu haben kannst du locker mit 15 Stunden kalkulieren.

    Und wenn wir (unter uns) ganz ehrlich sind tust du das ja auch schaut man auf deine Preise????.

    Deine Rechnung mein lieber bezieht sich tatsächlich auf sehr große Projekte die zu sehr großen Agenturen gehen oder zu reinen Programmierern welche auch als Kreativdirektoren tätig sind :)

    Meine Kritik zusammenfassend bezieht sich letztendlich auf das behaupten der Rheinprogrammierung (CSS, HTML,) Sowie das postulieren von 80 Stunden (aus Sicht deiner Arbeitsweise). Sonst ist alles supi.

    Lg
    Ein Kollege

    1. Hi DerOnlineNerd,

      da muss ich dir leider widersprechen. Natürlich hängt das auch damit zusammen, wie die Website erstellt wird. Bei mir sind alle Websiten (du hast es ja schon gemerkt, dass ich Ahnung von SEO habe) – im Gegensatz zu den Websiten meiner „Kollegen“ – immer auch suchmaschinenoptimiert. Zusätzlich teile ich die Erstellung immer in drei Phasen: Konzept, Design & Programmierung.

      Wie bereits beschrieben wird in der Konzept-Phase erstmal geschaut was der Kunde braucht, wie die Konkurrenz es macht und was man daran verbessern kann. Zudem wird dann auch gleich die Keyword-Recherche und Keyword-Analyse durchgeführt. Zudem werden Farben festgelegt und die Bildsprache festgelegt. Hier findet meist auch eine Stockfoto Recherche statt.
      Aufwand ca. 8h (je nach Kunde können hier auch Workshops stattfinden – die Zeit erhöht sich auf bis zu 18h)

      Danach folgt die Design-Phase. In dieser Phase werden Screendesigns im Photoshop erstellt. Das sind dann meist 3-5 unterschiedlicheEntwürfe in Photoshop. Diese werden dann noch mit dem Kund gefeedbackt.
      Aufwand: ca. 8-12h

      Nachdem der Kunde sich für ein Screendesign entschieden hat geht es in die Umsetzung. Und ja – ich arbeite immer mit dem Enfold Theme. Allerdings nicht im Sinne eines Themes. Ich benutze das Enfold Theme als Framework. Das bedeutet, dass ich grundlegende Funktionen des Enfold Themes (wie Slider, Video Einbindungen, das Grid, etc.) zwar nutze – diese jedoch mit CSS und auch mal mit PHP anpasse. Meine Screendesigns gestalte ich komplett frei – sodass meine Websiten eben nicht immer nach Enfold aussehen sondern wie eine eigenständige Website. Unterseiten werden programmiert. Dabei benutze ich eben nicht immer die selben Content Elemente sondern achte darauf, dass auch die Unterseiten der Website für den Benutzer attraktiv bleiben.
      Aufwand: ca. 30h

      Dann kommt noch die Optimierung für Smartphones und Tablets. Klar ist Enfold (und alle anderen Wordpress Themes) responsive. Dennoch muss man im Einzelfall Abstände, Schriftgrößen oder auch spezielle Inhaltselemente mit Media queries per Hand an die jeweiligen Geräte anpassen – auch im Landscape Modus.
      Aufwand ca. 4-8h (je nach Machart der Website)

      Jetzt kommen noch die Details. Pagespeed Optimierung, Meta Descriptions und Überschriften müssen gecheckt und gegebenfalls für die Suchmaschine korrigiert werden.
      Aufwand: ca. 4-6h

      Mittlerweile gibt es dann auch noch die DSGVO (Mail Versand über SMTP) und Cookie Hinweise mit Scripten, die geblockt werden müssen.
      Aufwand: ca. 1-2h

      Macht unterm Strich: ca. 65h (bei einem Stundensatz von 70 € wäre das 4550€)

      Und bei dieser Rechnung muss der Kunde immer voll mitziehen. Aus Erfahrung kann ich sagen, dass der Kunde häufig Inhalte noch wechselt oder hin und da auch mal Bildbearbeitung oder eine Infografik braucht.

      Ich hatte dieses Jahr einen Kunden, bei dem ich 160h+ für eine 8-seitige Website an Aufwand gebraucht habe. Jedoch nicht, weil man selber zu langsam ist sondern weil der Kunde immer wieder mit Inhaltsänderungen kommt oder eben kaum grafische Vorstellungskraft hatte und so teilweise über 100 Revisionen pro Unterseite nötig waren.

      Ich biete Festpreise an – das bedeutet, dass ich auch viel auf Kulanz arbeite. Dieser Puffer muss irgendwo in der Website Kalkulation einberechnet sein. Deshalb auch die 1h für die Installation von Wordpress.

      Und klar: Theoretisch kann man eine Website auch in 8h durchballern. Dann muss der Kunde jedoch genau wissen was er will und die Keywords und suchmaschinenoptimierten Texte gleich mitliefern. Es gibt dann keinen Entwurf und alles ist schnell-schnell. So eine Website trifft man im Web an jeder Ecke – auch erstellt von „Kollegen“. Meist nicht datenschutzkonform und den Pagespeed Score brauch man sich gar nicht erst anschauen. Der bleibt dann nämlich unterirdisch. So eine Website kann sich der Kunde jedoch auch selber mit den Homepagebaukästen im Web selber bauen. Dieser Kunde braucht keine Beratung, weiß genau was er will und der Webdesigner ist dann nur Umsetzer. In der Praxis habe ich so einen Fall jedoch noch nicht erlebt. Zudem kann der Kunde mit den heutigen Mitteln die Website auch ganz easy selber bauen.

      Ein Webdesigner ist auch immer Berater. Zudem sehen meine Websiten auch noch verdammt gut aus. Ich bin Master of Arts (Design) und erstellt eben nicht eine Wald-und-Wiesen Website sondern einen Internetauftritt der Hand und Fuß hat. Und das bedeutet, dass der Kunde nicht nur eine Website bekommt – sondern ein erfolgreichen Internetauftritt.

      Mir geht es nicht bei der Website-Erstellung nicht darum der billigste zu sein und es möglichst für wenig Geld zu machen. Ich möchte dem Kunden eine außergewöhnliche Website bieten, die eben auch Themen wie SEO und Pagespeed mit einbezieht.

      Und 24h für eine Theme Programmierung einzuplanen erscheint mir doch ein wenig unrealistisch. Zumindest ohne dabei auf ein Framework wie Skeleton oder Bootstrap zurückzugreifen.

      Diese Zahlen basieren auf meiner 10-jährigen Erfahrungen mit Kunden. Diese wollen auch immer an die Hand genommen werden und kommen eben nicht vom Fach. Deshalb ist auch viel Erklärungsaufwand nötig – damit der Kunde auch ein erfolgreiches Endprodukt hat.

      Viele Grüße
      Rafael

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