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Warum gutes Webdesign mehr als 500 € kostet

Webdesign Kosten sinken in den Keller.  Aber wer billig kauft, kauft zweimal – eine Aussage, die nur allzu oft zutrifft. Wie setzen sich Webdesign Kosten zusammen? Mit welchen Kosten muss ich bei der Homepage Erstellung rechnen? Diese Fragen werden in diesem Beitrag beantwortet. Ob die Rechnung der Kunden, immer kostengünstiger einzukaufen und auch auf bessere Qualität zu verzichten, aufgeht, ist zweifelhaft.


Für den Kunden ist dies oft erst auf den zweiten oder sechsten Blick ersichtlich. Der Einstieg der Lieferanten „Wir erstellen Ihre Website kostenlos…„ ist wohl sehr verlockend – aber nüchtern betrachtet – sehr unrealistisch, zumal derartige Firmen auch Vertriebspersonal eingestellt haben, das auch bezahlt werden will. Ein Unternehmer wird also bei derartigen Angeboten aufhorchen. Kosten und Leistung sind auch beim Webdesign gekoppelt.

Ja, die gutgläubige Firma erhält vielleicht auch ihre Website – sie ist am Ende auch online.

Webdesign ist nicht gleich Webdesign

Tragen Sie eine grau-blau geringelte Hose und ein rotes Mickymaus-T-Shirt? Nein? Aber Sie sind angezogen und nicht nackt. Gleicher Status also wie bei der erwähnten Online-Website. So ist es auch bei den im Web vorhandenen Websites. Einige sind perfekt auf das jeweilige Unternehmen zugeschnitten, zudem noch praktisch, da die Unternehmen selbst ihre Inhalte einpflegen wollen. Andere Websites sind eben nur da… Wenig Informationsgehalt, zeitraubend, da nicht usabilityoptimiert und langweilig gestaltet – kein AHA-Effekt.

Webdesign – für den Anwender oft nicht oder kaum auf Qualität prüfbar

Wie zwischenzeitlich in jeder Branche, ist der Wettbewerb auch im Webdesign Bereich sehr hoch und auch von Amateuren überschwemmt. Da der Kunde meist keine Ahnung vom guten Quellcode hat (bzw. gar nicht haben kann, sonst wäre er Programmierer) und auch eine gestalterische Bewertung durch den Kunden nur subjektiv sein kann, machen viele selbsternannte Webdesigner ihre Dienstleistung nur über den Preis attraktiv. Die Folge ist Marktüberschwemmung von Website-Angeboten mit Webdesign Kosten von 300 bis 700 Euro. Haben Sie diesen Preis mal hinterfragt? Hierfür werden dann nach dem Baukasten-Prinzip Websites erstellt. Einfach die Farbe und das Logo ändern – und schon wieder eine Website verkauft. Dafür ist der Webdesign Preis wiederum viel zu hoch, denn zwischenzeitlich gibt es zahlreiche Programme, die über Mausklick eine Website konfigurieren – aus unserer Sicht aber nur für den Heimgebrauch tauglich sind. Mit solchen Seiten werden Sie nicht bei Google ranken – der Effekt der Website verpufft.

John Ruskin hat schon analysiert:

»Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig Geld viel Wert zu erhalten… Das funktioniert nicht. Nehmen Sie das niedrigste Angebot an, müssen Sie für das eingegangene Risiko etwas hinzurechnen. Wenn Sie das aber tun, dann haben Sie auch genug Geld, um für etwas Besseres zu bezahlen.«

 

Billige Webdesign Kosten

Und eben diese Websites, die sogar mit Suchmaschinenoptimierung werben, gibt’s dann für 600 bis 800 Euro. Der Kunde hat dann eine neue Website, da man heutzutage nachziehen und ebenfalls wie alle anderen online sein muss. Zwischenzeitlich hat aber das Online-Marketing (auch unter Berücksichtigung des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb) einen wesentlichen Stellenwert in der Werbung erhalten. Dazu gehört auch, dass die Websites auch bei Google gefunden werden. In diesen Genuss kommen Billigwebsites so gut wie nie. Denn ein billiges Webdesign bringt im besten Fall nichts (die 700 Euro hätte man sich sparen können) oder vermittelt im schlimmsten Fall ein unprofessionelles Bild des Unternehmens nach außen. Und plötzlich ist billig eben nicht mehr preiswert.

Webdesign Kosten – ein einfaches Rechenbeispiel

Anhand eines einfachen Webdesign Kosten Beispiels kann man sich selbst ausrechnen, wie viel Arbeit in einer guten Website stecken kann. Wir werden mit einem günstigen Stundensatz von 50 Euro von folgenden Anforderungen und Zeitaufwänden ausgehen und rechnen:

Analyse
Der erste Schritt befasst sich immer mit der Beschaffung von Information: Was soll die Website bezwecken? Was sind ihre Ziele und wer ist überhaupt die Zielgruppe?
Zeitaufwand: 5h

Planung
Die Planung umfasst die Definition der Sitemap, die Informationsstruktur und die Technologien, die genutzt werden sollen.
Zeitaufwand: 3h

Design
Hier konzentrieren wir uns nicht nur auf sogenannte Wireframe Modelle und den visuellen Stil, sondern auch auf die Usability des Benutzerinterfaces für die bestmögliche Benutzererfahrung.
Zeitaufwand: 8h

Inhalt
Ein sehr wichtiger Teil im Webdesign Prozess ist, den richtigen Inhalt, Fotos und Videos zu wählen. Und das Ganze sollte nicht nur für den Besucher, sondern auch für Google optimiert werden.
Zeitaufwand: 8h + SEO (16h)

Entwicklung
In dieser Phase programmieren wir die Website mit HTML5, CSS3, Datenbanken und anderen Technologien. Natürlich achten wir auch auf die Optimierung für mobile Endgeräte.
Zeitaufwand: 30h

Evaluation
Wir testen alle technischen Funktionen, die Browserkompatibilität und fragen uns, ob die Website wirklich ihren Zweck erfüllt.
Zeitaufwand: 5h

Launch!
Wir können erfassen und analysieren, was nach dem Start passiert und können so eventuell auftretende Fehler beheben und wenn Sie es wollen, können wir ihnen auch einen Support für Ihre Website anbieten.
Zeitaufwand: 8h

Das macht nun unterm Strich 83 Stunden Arbeitsaufwand!

Jetzt erinnern wir uns an den Preis von bspw. 500 Euro netto. Macht nach Adam Ries einen Stundensatz von ca. 6 Euro. Dann stellt sich die Frage: Welcher kompetente Webdesigner arbeitet für 6 Euro die Stunde? Wenn Sie bei der Kalkulation an der ein oder anderen Stelle noch ein bisschen sparen, wird aber auch die Qualität der Website geschmälert.

Mit dem Internet können Sie mehr als 55 Millionen Deutsche erreichen und auch Ihren Erfolg genau überwachen und so ineffiziente Werbung weglassen. Warum sollten Sie dann also an Ihrer wichtigsten Werbung sparen? Schon Henry Ford sagte:

»Wer aufhört zu werben, um Geld zu sparen, kann ebenso seine Uhr anhalten, um Zeit zu sparen.«

Auch mit Blick auf gesetzliche Grundlagen hat das Onlinemarketing immens an Bedeutung gewonnen. Nutzen Sie den Trend und kontaktieren Sie uns!

Vielleicht denken Sie gerade darüber nach, Ihre erste Website entwickeln zu lassen oder Sie brauchen einfach eine neue, bessere Website. Auf jeden Fall sollten Sie einige grundsätzliche Sachen über Webdesign wissen. Aber keine Angst: Es dauert nur drei Minuten. Als erstes: Seien wir doch mal ehrlich! Ihre Website ist der Ausgangspunkt Ihrer gesamten Online Marketing Aktivitäten. Wenn wir alle Marketing Kanäle und Techniken anschauen, sehen wir, dass diese nur ein Ziel verfolgen: Besucher auf Ihre Website zu locken. Der Hauptzweck Ihrer Website ist dann, diese Besucher in Kunden zu verwandeln. In Marketingsprache nennt man das Konversion. Eine schlechte Website führt dazu, dass Sie Ihr Geld für Marketing verschwenden, denn Sie brauchen nicht mehr Besucher, wenn Sie diese nicht in Kunden verwandeln können. Also: Je besser die Website, desto mehr Besucher werden in Kunden umgewandelt. Dabei spielt es keine Rolle, was Sie verkaufen: Produkte, Dienstleistungen oder auch Häuser.

Viele Leute auf dem Markt nennen sich selbst Webdesigner. Aber in Wirklichkeit haben Sie nur ein, zwei Bücher gelesen und haben nur sehr wenige Kompetenzen. Natürlich können diese Webdesigner sehr schnell – ohne Planung – eine Website für Sie erstellen – mit vielen Informationen, Fotos und Videos… und das meist noch für sehr wenig Geld. Aber die Frage ist: Werden so aus Besuchern auch Kunden? Ist es das, was Sie brauchen? Die Antwort ist einfach: Nein! Sie sollten nach jemandem suchen, der seriöses Webdesign anbietet. Nun – da kommen wir ins Spiel. Wir erstellen Websites nach einem 7 Schritte – Prozess.
Schritt 1 – Analyse:
Der erste Schritt befasst sich immer mit der Beschaffung von Informationen: Was soll die Website bezwecken? Was sind Ihre Ziele und wer ist überhaupt die Zielgruppe?
Schritt 2 – Planung
Die Planung umfasst die Definition der Sitemap, die Informationsstruktur und die Technologien, die genutzt werden sollen.
Schritt 3: Design
Hier konzentrieren wir uns nicht nur auf sogenannte Wireframe Modelle und den visuellen Stil, sondern auch auf die Usability des Benutzerinterfaces für die bestmöglichste Benutzererfahrung.
Schritt 4: Inhalt
Ein sehr wichtiger Teil im Webdesign Prozess ist, den richtigen Inhalt, Fotos und Videos zu wählen. Und das ganze sollte nicht nur für den Besucher, sondern auch für Google optimiert werden.
Schritt 5 – Entwicklung
In dieser Phase programmieren wir die Website mit HTML5, CSS3, Datenbanken und anderen Technologien. Natürlich achten wir auch auf die Optimierung für mobile Endgeräte.
Schritt 6 – Evaluation
Wir testen alle technischen Funktionen, die Browserkompatibilität und fragen uns, ob die Website wirklich Ihren Zweck erfüllt.
Schritt 7 – Launch!
Nachdem die Website online geht, ist der Job noch nicht erledigt! Wir können erfassen und analysieren, was nach dem Start passiert und können so möglich auftretende Fehler beheben und wenn Sie es wollen, können wir Ihnen auch einen Support für Ihre Website anbieten.
Wie sie gerade gesehen habe, ist Webdesign ein sehr komplizierter Prozess – aber wir denken das gute Websites so erstellt werden sollten – und unsere Kunden geben uns Recht!Wenn Sie unsere Leidenschaft für einzigartige Websites teilen, sollten wir uns kennenlernen. Wir würden uns freuen, Ihnen damit zu helfen, was wir am besten können!

4 Kommentare
  1. Sascha Thattil sagte:

    Wie immer ein toller Text.

    Webdesign wird, wie im Beitrag beschrieben, oftmals unterschiedlich eingeschätzt. Auch wegen CMS wie WordPress, welche ja einfach installiert sind.

    Aber wie beschrieben, ist Professionalität wichtig und kann sicherlich ein Vorteil sein.

    Die 83 Stunden sich sicherlich richtig eingeschätzt. Es gibt jedoch auch aufwendigere Plugin Programmierungen wo es dann noch länger dauern kann.

    Vielen Dank für die ausführlichen Informationen. Das ist hilfreich.

    Viele Grüsse
    Sascha Thattil

    Antworten
  2. DerOnlineNerd sagte:

    Hallo Rafael,

    Deine Antwort sowie deine freundliche Art überraschend tatsächlich sehr angenehm.

    Dann muss ich mich wohl entschuldigen ich wusste nicht dass du da so viel mehr Arbeit rein steckst.

    Obwohl wenn ich ehrlich bin, ich das an deinen Seiten schon erkannt habe. Da sind sehr viele schöne grafische Elemente mit bei und sehr viele Gimmicks die das ganze von einem herkömmlichen Theme unterscheiden.

    Deine SEO Skills sind wirklich sehr sehr gut. Circa 10.000 Leute sehen sich monatlich deine Seite an. Das ist schon ziemlich klasse.

    Ich hatte dieses Jahr schon 24 Projekte. Zwei davon waren Suchmaschinen Optimierungen welche auch komplett auf den ersten Platz gegangen sind. (Eine davon SEO Schwierigkeit: 47)….

    Du hast du leider vollkommen recht, die meisten Kunden wissen nicht was sie wollen und müssen komplett durch das Projekt geführt werden. Dazu kommen tatsächlich noch einige Revisionen und kulanter Änderung. Allerdings verfasse ich das vertraglich so dass nur zwei Änderung inklusive sind und der Rest bezahlt werden darf.

    Eine Suchmaschinenoptimierung ist bei mir im Preis nicht enthalten. Kann natürlich bei Bedarf dazu gebucht werden und ist probat und valide.

    Deine Preise sind schon fair. Zumal es Anbieter gibt die das dreifache nehmen aber auf der anderen Seite auch nur ein Viertel davon😉…

    Ach so und zwecks der Dauer der Programmierung… Mit wem wie war reines HTML ohne PHP Implementierung – WordPress kann man das ganze schon wenn man sehr gut ist 24 Stunden wuppen…

    Beste Grüße
    Aus Berlin ;)

    Antworten
  3. DerOnlineNerd sagte:

    Lieber Rafael,

    Als aller erstes wollte ich dir nur sagen dass ich deine Webseite sehr schick finde.

    Als Kollege Selbiger Branche kann ich dir nur sagen dass Deine Rechnung in Punkto Entwicklung eine milde gesprochen kleine Augenwischerei darstellt.

    Vielleicht benötigst du ja wirklich für das Installieren eines vorgefertigten Templates beziehungsweise Themes (Enfold-Kriesi) 1 Stunde.

    Aber wie selbst meine Erfahrung bestätigt lässt sich so eine Seite für einen Kunden innerhalb von ein bis zwei Tagen errichten. Wenn man sich ran setzt und Gas gibt ist so eine Webseite in 8 Stunden fertig.

    Nicht dass wir uns falsch verstehen, ich will dich hier nicht Fronten, aber 30+ Stunden sind utopisch.

    Auch eine reine HTML beziehungsweise PHP Entwicklung (From the scratch) würde bei Raschem Vorgehen in 24 Stunden erledigt sein. Ich schreibe hier stets von einer 5-seitigen Webseite.

    Ferner: betrachtet man deine Rechnung müsste man auf einem Preis von circa 3-4000 € kommen. (80 × 50)… Du bietest jedoch auf anderen Seiten einen (One Pager) für 1000 € an. Sowie das wohl begehrteste Web Seiten Modell (fünf Seiten) für 1800)

    Die errechneten 4000 € sind sicherlich für eine echte Agentur ein valider Preis. (Kosten Apparat Mitarbeiter etc.)
    Und ja, auch hier spielt es eigentlich keine Rolle ob ein Template genommen wird oder rein programmiert wird.

    Deine Suchmaschinen Ergebnisse deiner eigenen Agentur sprechen durchaus für sich. Du bist ja wirklich sehr gut aufgestellt.

    Klartext: dass man natürlich nicht mit 8 Stunden rechnet ist klar.

    Weil, wie du schon geschrieben hast, die vor Überlegungen (je nach Kunde) auch noch mal locker 5-8 Stunden Inkaufnehmen.

    Also Foto Shop Skizze, Bild Wahl, Menü Struktur, etc.… Hierbei ist die Suchmaschinenoptimierung noch gar nicht mit einberechnet.

    Da du den Eindruck hinterlässt von grafischer Darstellung Ahnung zu haben kannst du locker mit 15 Stunden kalkulieren.

    Und wenn wir (unter uns) ganz ehrlich sind tust du das ja auch schaut man auf deine Preise😉.

    Deine Rechnung mein lieber bezieht sich tatsächlich auf sehr große Projekte die zu sehr großen Agenturen gehen oder zu reinen Programmierern welche auch als Kreativdirektoren tätig sind :)

    Meine Kritik zusammenfassend bezieht sich letztendlich auf das behaupten der Rheinprogrammierung (CSS, HTML,) Sowie das postulieren von 80 Stunden (aus Sicht deiner Arbeitsweise). Sonst ist alles supi.

    Lg
    Ein Kollege

    Antworten
    • Rafael Luge sagte:

      Hi DerOnlineNerd,

      da muss ich dir leider widersprechen. Natürlich hängt das auch damit zusammen, wie die Website erstellt wird. Bei mir sind alle Websiten (du hast es ja schon gemerkt, dass ich Ahnung von SEO habe) – im Gegensatz zu den Websiten meiner „Kollegen“ – immer auch suchmaschinenoptimiert. Zusätzlich teile ich die Erstellung immer in drei Phasen: Konzept, Design & Programmierung.

      Wie bereits beschrieben wird in der Konzept-Phase erstmal geschaut was der Kunde braucht, wie die Konkurrenz es macht und was man daran verbessern kann. Zudem wird dann auch gleich die Keyword-Recherche und Keyword-Analyse durchgeführt. Zudem werden Farben festgelegt und die Bildsprache festgelegt. Hier findet meist auch eine Stockfoto Recherche statt.
      Aufwand ca. 8h (je nach Kunde können hier auch Workshops stattfinden – die Zeit erhöht sich auf bis zu 18h)

      Danach folgt die Design-Phase. In dieser Phase werden Screendesigns im Photoshop erstellt. Das sind dann meist 3-5 unterschiedlicheEntwürfe in Photoshop. Diese werden dann noch mit dem Kund gefeedbackt.
      Aufwand: ca. 8-12h

      Nachdem der Kunde sich für ein Screendesign entschieden hat geht es in die Umsetzung. Und ja – ich arbeite immer mit dem Enfold Theme. Allerdings nicht im Sinne eines Themes. Ich benutze das Enfold Theme als Framework. Das bedeutet, dass ich grundlegende Funktionen des Enfold Themes (wie Slider, Video Einbindungen, das Grid, etc.) zwar nutze – diese jedoch mit CSS und auch mal mit PHP anpasse. Meine Screendesigns gestalte ich komplett frei – sodass meine Websiten eben nicht immer nach Enfold aussehen sondern wie eine eigenständige Website. Unterseiten werden programmiert. Dabei benutze ich eben nicht immer die selben Content Elemente sondern achte darauf, dass auch die Unterseiten der Website für den Benutzer attraktiv bleiben.
      Aufwand: ca. 30h

      Dann kommt noch die Optimierung für Smartphones und Tablets. Klar ist Enfold (und alle anderen WordPress Themes) responsive. Dennoch muss man im Einzelfall Abstände, Schriftgrößen oder auch spezielle Inhaltselemente mit Media queries per Hand an die jeweiligen Geräte anpassen – auch im Landscape Modus.
      Aufwand ca. 4-8h (je nach Machart der Website)

      Jetzt kommen noch die Details. Pagespeed Optimierung, Meta Descriptions und Überschriften müssen gecheckt und gegebenfalls für die Suchmaschine korrigiert werden.
      Aufwand: ca. 4-6h

      Mittlerweile gibt es dann auch noch die DSGVO (Mail Versand über SMTP) und Cookie Hinweise mit Scripten, die geblockt werden müssen.
      Aufwand: ca. 1-2h

      Macht unterm Strich: ca. 65h (bei einem Stundensatz von 70 € wäre das 4550€)

      Und bei dieser Rechnung muss der Kunde immer voll mitziehen. Aus Erfahrung kann ich sagen, dass der Kunde häufig Inhalte noch wechselt oder hin und da auch mal Bildbearbeitung oder eine Infografik braucht.

      Ich hatte dieses Jahr einen Kunden, bei dem ich 160h+ für eine 8-seitige Website an Aufwand gebraucht habe. Jedoch nicht, weil man selber zu langsam ist sondern weil der Kunde immer wieder mit Inhaltsänderungen kommt oder eben kaum grafische Vorstellungskraft hatte und so teilweise über 100 Revisionen pro Unterseite nötig waren.

      Ich biete Festpreise an – das bedeutet, dass ich auch viel auf Kulanz arbeite. Dieser Puffer muss irgendwo in der Website Kalkulation einberechnet sein. Deshalb auch die 1h für die Installation von WordPress.

      Und klar: Theoretisch kann man eine Website auch in 8h durchballern. Dann muss der Kunde jedoch genau wissen was er will und die Keywords und suchmaschinenoptimierten Texte gleich mitliefern. Es gibt dann keinen Entwurf und alles ist schnell-schnell. So eine Website trifft man im Web an jeder Ecke – auch erstellt von „Kollegen“. Meist nicht datenschutzkonform und den Pagespeed Score brauch man sich gar nicht erst anschauen. Der bleibt dann nämlich unterirdisch. So eine Website kann sich der Kunde jedoch auch selber mit den Homepagebaukästen im Web selber bauen. Dieser Kunde braucht keine Beratung, weiß genau was er will und der Webdesigner ist dann nur Umsetzer. In der Praxis habe ich so einen Fall jedoch noch nicht erlebt. Zudem kann der Kunde mit den heutigen Mitteln die Website auch ganz easy selber bauen.

      Ein Webdesigner ist auch immer Berater. Zudem sehen meine Websiten auch noch verdammt gut aus. Ich bin Master of Arts (Design) und erstellt eben nicht eine Wald-und-Wiesen Website sondern einen Internetauftritt der Hand und Fuß hat. Und das bedeutet, dass der Kunde nicht nur eine Website bekommt – sondern ein erfolgreichen Internetauftritt.

      Mir geht es nicht bei der Website-Erstellung nicht darum der billigste zu sein und es möglichst für wenig Geld zu machen. Ich möchte dem Kunden eine außergewöhnliche Website bieten, die eben auch Themen wie SEO und Pagespeed mit einbezieht.

      Und 24h für eine Theme Programmierung einzuplanen erscheint mir doch ein wenig unrealistisch. Zumindest ohne dabei auf ein Framework wie Skeleton oder Bootstrap zurückzugreifen.

      Diese Zahlen basieren auf meiner 10-jährigen Erfahrungen mit Kunden. Diese wollen auch immer an die Hand genommen werden und kommen eben nicht vom Fach. Deshalb ist auch viel Erklärungsaufwand nötig – damit der Kunde auch ein erfolgreiches Endprodukt hat.

      Viele Grüße
      Rafael

      Antworten

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