WebP Plugin für Wordpress Tutorial Thumb

Webp ganz einfach mit Plugin in Wordpress verwenden

Die Bildoptimierung wird zunehmend wichtiger bei der Geschwindigkeitsoptimierung deiner Website. Mit Google’s webp-Bildformat kannst du die Größe deiner Bilder deutlich reduzieren – und damit die Ladezeit deiner Wordpress Website spürbar drücken. Mit dem passenden Wordpress Plugin ist das kinderleicht! In diesem Artikel zeige ich dir wie es geht.

1. Was ist WebP?

Webp ist ein von Google entwickeltes Bildformat. Dabei sollen die WebP-Bilder schnellere und kleinere Bilder ermöglichen und so die Ladezeit einer Website extrem drücken. Das Bildformat wurde erstmals 2010 erwähnt und bietet verlustfreie und verlustbehaftete Kompressionsmethoden. Die Bilder werden dabei vom Webbrowser ausgeliefert – basierend auf dem MIME type.

Die WebP komprimierte verlustfreie Kompression ermöglicht bis zu 26% kleinere Bilder im Vergleich zu PNGs. Die verlustbehaftete Kompression mit WebP ermöglicht bis zu 34% kleiner Bilder verglichen mit JPEGs.

Große Konzerne wie eBay und YouTube nutzen das WebP Format bereits – wird also Zeit, dass auch du dieses tolle Bildformat für deinen Wordpress Blog benutzt und so jede Menge Ladezeit sparst.

Warum ist WebP so wichtig? Bilder machen auch heute noch einen riesigen Anteil am Gewicht einer Website aus. Laut dem Web Almanac 2025 kommen rund 36-37% der Seitengröße durch Bilder zustande – auf dem Smartphone sind das im Median etwa 911 KB allein an Bildern. Mit dieser Zahl im Kopf macht die Optimierung von HTML, CSS und JS Sinn, aber der Fokus sollte auch auf optimierte Bilder gelegt werden. Mit dem Bildformat WebP kannst du deine Bilder viel kleiner komprimieren – bei nahezu gleichbleibender Bildqualität. Je kleiner deine Wordpress Seite ist, desto schneller wird sie laden – das ist nicht nur für deine Besucher gut sondern zahlt auch direkt auf deine Core Web Vitals (LCP, INP und CLS) ein, die Google als Rankingsignal heranzieht.

1.1 WebP Kompatibilität

Früher war der Browser Support bei WebP noch ein echtes Thema – das hat sich komplett gedreht. Laut caniuse wird WebP heute von über 97% aller Browser weltweit unterstützt. Chrome, Firefox (ab Version 65), Edge und auch Safari (ab Version 14, seit September 2020) liefern WebP problemlos aus. Die alte Sorge „läuft das auch überall?“ kannst du also getrost vergessen.

Trotzdem ist es kein Fehler, weiterhin ein JPG/PNG Fallback für die paar Prozent alter Browser einzurichten. Dadurch werden auch in uralten Browsern keine kaputten Bilder angezeigt sondern einfach nur etwas größere Bilder. Das Nutzererlebnis bleibt also für jeden erhalten. Der Fallback ist heute aber eher Bonus als Pflicht – die guten Plugins richten ihn dir sowieso automatisch ein.

 

1.2 WebP vs. AVIF – der neue Stern am Himmel

WebP ist nicht mehr das einzige moderne Format auf dem Markt. Mit AVIF gibt es mittlerweile einen Nachfolger, der noch besser komprimiert: AVIF-Bilder sind im Schnitt rund 50% kleiner als JPEG und etwa 30% kleiner als WebP. Der Browser-Support ist inzwischen richtig gut (Safari unterstützt es ab Version 16), liegt aber noch ein kleines bisschen unter dem von WebP. In der Praxis liefert man deshalb gerne AVIF mit WebP- bzw. JPEG-Fallback aus – so bekommt jeder Browser das beste Format, das er versteht.

Der einzige kleine Nachteil von AVIF: Das Erzeugen der Bilder (Encoding) dauert etwas länger. Für den normalen Blog-Gebrauch fällt das aber kaum ins Gewicht. Die gute Nachricht: Viele der unten vorgestellten Plugins können WebP und AVIF gleichzeitig – du musst dich also nicht entscheiden.

2. Wie du WebP in Wordpress einbindest

Hier hat sich einiges getan: Anders als früher unterstützt Wordpress WebP inzwischen von Haus aus. Seit der Version 5.8 (Juli 2021) kannst du WebP-Dateien ganz normal in deine Medien-Bibliothek hochladen – und seit Wordpress 6.5 (April 2024) klappt das sogar mit AVIF. Die alte Fehlermeldung beim Upload gehört also der Vergangenheit an:

Und jetzt der Haken: Wordpress wandelt deine bereits hochgeladenen JPEGs und PNGs nicht automatisch in WebP um. Du müsstest also jedes Bild von Hand außerhalb von Wordpress konvertieren und neu hochladen – und genau das nimmt dir ein Plugin ab.

Der Vorteil an einem Plugin: Du brauchst deine „normalen“ JPEGs oder PNGs nicht extra zu konvertieren – die Umwandlung zu WebP übernimmt das Plugin automatisch. Dies geschieht über die exec()-Funktion auf deinem Server. Der Nachteil daran ist, dass manche Server diese Funktion (aus Sicherheits-Gründen) nicht unterstützen. Eventuell musst du bei dem Webhoster mal nachfragen, ob dieser diese Funktion für dich freischaltet.

Falls du partout keine exec()-Funktion auf deinem Server hast, kannst du die Bilder auch von EWWW Image Optimizer in der Cloud konvertieren lassen. Hierbei musst du allerdings eine kostenpflichtige Subscription bei EWWW abschließen. Eine kostenlose Variante um deine Bilder zu WebP zu konvertieren, ist das Plugin WebP Express mit der GD Extension. Diese kann allerdings keine Transparenzen in PNGs erkennen. Falls du sowieso nur sehr wenige PNGs in deiner Website benutzt, kannst du also einfach WebP benutzen.

3. WebP Plugins für Wordpress

Jetzt geht’s ans Eingemachte! Nachdem du dich nun für ein Plugin entschieden hast, möchte ich dir zeigen wie du konkret Webp Bilder konvertierst und in deine Wordpress Website einbindest. Wir starten mit dem einfachsten Weg: EWWW Image Optimizer und eingeschalteter exec()-Funktion.

Bitte fertige vorher immer ein Backup deiner Website an! Dafür kannst du ein Plugin wie Duplicator benutzen. Gute Alternativen sind auch UpdraftPlus oder All-in-One WP Migration.

 

3.1 WebP Einbindung mittels EWWW Image Optimizer Plugin

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Das Plugin EWWW Image Optimizer ist eine der einfachsten Methoden WebP in deine Wordpress Installation einzubinden. Die kostenlose Version konvertiert deine Bilder weiterhin lokal und gratis auf deinem Server (dafür braucht es exec() bzw. cwebp). Wenn du in die Cloud willst, gibt es kostenpflichtige Tarife – die starten bei rund 8 $ pro Monat (Standard, eine Website). Für die meisten Blogs reicht aber die Gratis-Variante locker aus.

  • Bitte vorher immer ein Backup ziehen – benutze dafür einfach das Backup Plugin Duplicator.
  • Installiere dir das EWWW Image Optimizer Plugin
  • Unter Einstellungen -> EWWW Image Optimizer findest du die Einstellung
  • Unter WebP setzt du das Häkchen bei „JPG/PNG nach WebP“

Hinweis: Die Oberfläche von EWWW hat sich seit dem Screenshot etwas verändert – die Häkchen und Buttons heißen aber sinngemäß noch genauso, du findest dich also schnell zurecht.

Solltest du bereits Bilder hochgeladen haben bevor du das Plugin installiert hast, werden diese natürlich nicht umgewandelt. Um diese Bilder umzuwandeln klickst du unter „Medien“ auf „Massenoptimierung“.

Um wirklich alle Bilder einzubeziehen, solltest du das Häkchen bei „Bereits optimierte Bilder werden standardmäßig übersprungen. Aktiviere dieses Kontrollkästchen vor dem Scannen, um dies zu übergehen.“ setzen.

Falls du deine JPGs und PNGs bereits komprimiert hast, kannst du die Komprimierung bereits vorhandenener Bilder deaktiveren. Setze dafür das Häkchen bei „Kompression überspringen und nur WebP-Konvertierung versuchen.“

Jetzt kannst du auf den „Nach unoptimierten Bilder scannen“-Button klicken. Wenn der Scan durch ist, sollest du alle gefundenen Bilder zu WebP Bildern konvertieren.

Sobald das Plugin fertig konvertiert hat, kümmert es sich noch um die Auslieferung der WebP-Bilder – entweder per Rewrite-Regel in deiner .htaccess oder per JavaScript. Im besten Fall übernimmt das Plugin diesen Schritt für dich. Gehe einfach auf Einstellungen -> EWWW Image Optimizer. Direkt unter dem „Änderungen speichern“-Button siehst du jetzt folgendes:

Klicke einfach auf den Button „Setze Rewirte-Regeln ein“ und das Plugin schreibt automatisch den erforderlichen Code in deine .htaccess. Wenn alles geklappt hat, verwandelt sich das rote Feld mit der PNG-Aufschrift in ein grünes Feld und es steht WebP Darin. Sollte das nicht funktionieren, musst du deine .htaccess per Hand editieren. Bitte leg dir vor Bearbeitung der .htacess ein Backup der Datei an!

EWWW Image Optimizer – WordPress Plugin

EWWW Image Optimizer Vorteile:

  • Kostenlos & lokal: Die Gratis-Version konvertiert deine Bilder direkt auf deinem Server zu WebP – ohne laufende Kosten.
  • Eine der einfachsten Methoden: Häkchen bei „JPG/PNG nach WebP“ setzen und loslegen – das war’s im Grunde.
  • Massenoptimierung: Bereits hochgeladene Bilder lassen sich nachträglich per Bulk-Scan umwandeln.
  • Automatische Auslieferung: Setzt die Rewrite-Regeln in deine .htaccess auf Knopfdruck selbst.
  • Cloud-Option vorhanden: Wenn exec() auf deinem Server gesperrt ist, kannst du auf die kostenpflichtige Cloud-Konvertierung ausweichen.

EWWW Image Optimizer Nachteile:

  • Braucht exec()/cwebp: Die kostenlose lokale Konvertierung funktioniert nur, wenn dein Server die exec()-Funktion erlaubt – manche Managed-Hoster sperren das.
  • Cloud kostet extra: Ohne exec() musst du die kostenpflichtige API nutzen – die Tarife starten bei rund 8 $ pro Monat.
  • Veraltete Screenshots: Die Oberfläche hat sich seit den hier gezeigten Bildern verändert, die Klickpfade weichen leicht ab.

Zu EWWW Image Optimizer

 

3.2 WebP Einbindung mittels WebP Express Plugin

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Falls auf deinem Server die exec()-Funktion gesperrt ist (das kommt bei manchen Managed-Wordpress-Hostern vor), kannst du das EWWW Image Optimizer Plugin nicht kostenlos nutzen. Dir steht es natürlich frei die WebP Konvertierung über die kostenpflichtige API von EWWW Image Optimizer vorzunehmen.

Oder du benutzt das kostenlose Plugin WebP Express. Das ist mit über 300.000 aktiven Installationen nach wie vor super beliebt, wird aktiv gepflegt und kommt fast als „out-of-the-box“-Lösung. Nach der Installation des Plugins kannst du das Plugin unter Einstellung -> WebP Express konfigurieren.

Achte bei WebP Express darauf, immer die aktuelle Version installiert zu haben. In Versionen vor 0.25.11 gab es eine Sicherheitslücke, die im Dezember 2025 geschlossen wurde. Ein kurzer Klick auf „Aktualisieren“ im Plugin-Bereich hält dich auf der sicheren Seite.

Die ersten Optionen kannst du alle so belassen. Fertige davor ein Backup deiner Wordpress Website an!

Für den normalen Gebrauch solltest du dich für einen Konvertierungs-Algorithmus entscheiden. Ich habe für das Beispiel die „ImageMagick“-Methode unter „Conversion-Methods“ ausgewählt und alle anderen Methoden deaktiviert. Wie du bereits in meinem Screenshot sehen kannst, hast du die Möglichkeit auch mehrere Methoden zur Konvertierung auszuwählen. WebP Express benutzt die oberste Methode zuerst und falls diese nicht funktionieren sollte, die nächste aktivierte Methode darunter und so weiter.

Beachte, dass die Voreinstellungen der Konvertierungsqualität für den normalen Gebrauch ausreicht. Solltest du ein Fotografen Portfolio konvertieren wollen, kann es sinnvoll sein die Qualität der Konvertierung etwas zu erhöhen. Beachte jedoch, dass dann auch die Ladezeit deiner Website wieder steigt.

Nachdem du die Konvertierungsmethode eingestellt hast, kannst du auf den Button „Bulk-Convert“ klicken um deine bereits vorhandenen Bilder in WebP Bilder zu konvertieren.

Das Plugin WebP Express regelt dabei sogar automatisch den erforderlichen Eintrag in die .htaccess. Lediglich das Häkchen unter „Alter HTML“ solltest du noch setzen damit dein HTML-Code schick ist. Dabei wird das <img> tag durch das <picture> tag im Quellcode ersetzt. Damit stellst du den Browsern zwei verschiedene Varianten deiner Bilder zur Verfügung. Somit können kompatible Browser das WebP Bild auswählen und andere Browser können weiterhin dein JPG bzw. PNG-Bild nutzen.

Nach dem Speichern hast du das WebP Plugin erfolgreich konfiguriert!

Übrigens unter dem Punkt „Web Service“ kannst du deine Wordpress Website dazu nutzen, Bilder quasi per Fernbedienung für andere Webseiten zu konvertieren. In der anderen Installation kannst du dann unter „Conversion method“ Remote WebP Express als Methode auswählen.

WebP Express Vorteile:

  • Komplett kostenlos: Funktioniert auch dann gratis, wenn EWWW mangels exec() nicht mehr lokal kann.
  • Out-of-the-box: Über 300.000 aktive Installationen, aktiv gepflegt und nahezu sofort einsatzbereit.
  • Flexible Konvertierungsmethoden: Mehrere Methoden (z.B. ImageMagick) auswählbar – fällt eine aus, springt die nächste ein.
  • .htaccess automatisch: Trägt den nötigen Eintrag selbst ein und ersetzt per „Alter HTML“-Option das img- durch das picture-Tag inklusive Fallback.
  • Remote-Konvertierung: Kann über den Web-Service auch Bilder für andere Websites konvertieren.

WebP Express Nachteile:

  • Sicherheitslücke in Altversionen: In Versionen vor 0.25.11 gab es eine im Dezember 2025 geschlossene Lücke – du musst zwingend aktuell halten.
  • GD erkennt keine PNG-Transparenz: Nutzt du die kostenlose GD-Extension, gehen Transparenzen in PNGs verloren.
  • Mehr Einstellungen nötig: Du musst dich aktiv für eine Konvertierungsmethode und Qualität entscheiden – etwas mehr Hand anlegen als bei 1-Klick-Tools.

Zu WebP Express

 

3.3 Converter for Media – die moderne Gratis-Alternative

Converter for Media – WordPress Plugin

Wenn du gleich beide modernen Formate willst, lohnt ein Blick auf Converter for Media (früher „WebP Converter for Media“). Das Plugin hat über 500.000 aktive Installationen, eine glänzende Bewertung von 4,9 Sternen und konvertiert deine Bilder auf Wunsch gleichzeitig nach WebP und AVIF – und das per 1-Klick. Es ist damit eine der komfortabelsten kostenlosen Lösungen, wenn du frisch startest und direkt das Maximum an Kompression mitnehmen willst.

Converter for Media – WordPress Plugin

Converter for Media Vorteile:

  • WebP und AVIF gleichzeitig: Konvertiert deine Bilder auf Wunsch in beide modernen Formate – du holst direkt das Maximum an Kompression raus.
  • 1-Klick-Lösung: Eine der komfortabelsten kostenlosen Optionen, ideal wenn du frisch startest.
  • Riesige Nutzerbasis: Über 500.000 aktive Installationen und glänzende 4,9 Sterne Bewertung.
  • Komplett kostenlos: Moderne Gratis-Alternative ohne laufende Gebühren.

Converter for Media Nachteile:

  • AVIF-Encoding dauert länger: Das Erzeugen der AVIF-Bilder kostet mehr Rechenzeit als reines WebP – bei vielen Bildern macht sich das beim ersten Durchlauf bemerkbar.
  • Server-Anforderungen: Für die Konvertierung braucht es passende Server-Bibliotheken – auf sehr restriktiven Hostern kann das hakeln.
  • Eigenes Bild-Plugin: Wenn dein Caching-Plugin WebP/AVIF schon mitbringt, ist ein separates Tool wie dieses überflüssig.

Zu Converter for Media

 

3.4 Wenn dein Caching-Plugin das schon kann

Ein Tipp, der dir vielleicht ein extra Plugin spart: Viele moderne Performance- und Caching-Plugins liefern WebP und AVIF heute gleich mit. Tools wie FlyingPress, WP Rocket, Perfmatters oder Cloudflare Polish übernehmen die Konvertierung und Auslieferung oft komplett – dann brauchst du gar kein separates Bild-Plugin mehr. Hier auf kopfundstift.de setze ich zum Beispiel selbst auf die Kombination FlyingPress + Perfmatters. Schau also erst mal, was deine vorhandenen Plugins schon draufhaben, bevor du noch eins installierst.

Wenn du es lieber als reinen Allround-Optimizer magst, sind außerdem ShortPixel, Imagify (vom WP-Rocket-Team, kann auch AVIF), Optimole und CompressX einen Blick wert.

4. Wie prüfe ich ob WebP-Bilder ausgeliefert werden?

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Nachdem du das jeweilige Plugin installiert und konfiguriert hast, solltest du noch prüfen ob die WebP Bilder auch an die kompatiblen Browser ausgeliefert werden. Falls du ein Caching Plugin benutzt, solltest du vorher deinen Cache löschen.

4.1 Wie prüfe ich im Firefox ob WebP verwendet werden?

Im Firefox Browser rufst du nun deine Wordpress Website auf. Klicke auf ein beliebiges Bild mit der rechten Maustaste und wähle „Grafik-Info anzeigen“. Ein Fenster öffnet sich und hier siehst du die Informationen zum Bild. Unter „Typ“ sollte nun „WebP-Grafik“ angezeigt werden. Damit liefert deine Website erfolgreich WebP Bilder aus.

Neben dieser Möglichkeit gibt es noch eine andere Möglichkeit. Hierzu klickst du mit der rechten Maustaste auf eine beliebige Grafik deiner Website. Wähle nun „Grafik anzeigen“ aus. Daraufhin zeigt dir dein Browser nur das Bild an. Klicke mit der rechten Maustaste auf das Bild und wähle „Element untersuchen“ aus. Der Firefox-Inspektor öffnet sich. In der oberen Leiste des Inspektors siehst du verschiedene Tabs (Stilbearbeitung, Web-Speicher, Inspektor, usw). Klicke in dieser Tableiste auf „Netzwerkanalyse“. Darunter öffnet sich nun eine Tabelle in der auch dein Bild erscheinen sollte. Wenn hier unter Typ „webp“ steht, hast du alles richtig gemacht. Gratulation!

4.2 Wie prüfe ich im Chrome ob WebP ausgeliefert wird?

Um zu überprüfen ob deine Website WebP Bilder im Chrome Browser ausliefert, klickst du mit der rechten Maustaste auf ein beliebiges Bild deiner Website. Hier wählst du „Untersuchen“ aus. Jetzt öffnet sich das Entwickler-Tools Fenster. Klicke oben in den Tabs (Elements, Console, Sources, usw) auf „Network“. Jetzt solltest du deine Seite nochmal aktualisieren (Strg+R bzw. F5, am Mac Cmd+R). Chrome zeigt dir jetzt alle verwendeten Dateien deiner Website an. Suche dir einfach ein Bild in dieser Liste und jetzt sollte unter „Type“ auch der Eintrag „webp“ vermerkt sein. Du verwendest WebP Bilder!

5. WebP Fazit

Wie du siehst, kannst du mit dem WebP Format wirklich einiges an Bildgröße sparen – und das bei nahezu gleicher Qualität. Der große Unterschied zu früher: Wordpress unterstützt WebP heute nativ, und der Browser-Support ist mit über 97% praktisch kein Thema mehr. Ein Plugin brauchst du trotzdem, weil es deine bestehenden Bilder automatisch umwandelt und ausliefert.

Eine Sache hat sich aber geändert: WebP ist nicht mehr das Maß aller Dinge. Mit AVIF gibt es ein noch sparsameres Format, das nochmal rund 30% kleinere Dateien als WebP schafft und seit Wordpress 6.5 ebenfalls nativ läuft. Am besten fährst du heute mit einem Plugin, das beide Formate kann (z.B. Converter for Media) – so holst du das Maximum an Performance raus. Wenn du also nach weiteren Möglichkeiten suchst, deine Wordpress Installation schneller zu machen sind WebP und AVIF eine richtig gute Lösung.

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Bild von Rafael Luge
Rafael Luge
Hey, ich bin Rafael – Intermedialer Designer (M.A.) und seit 2014 selbstständig mit meiner Agentur Kopf & Stift. Was als Webdesign-Bude startete, ist mittlerweile zu einer echten Leidenschaft für alles rund um WordPress, SEO und künstliche Intelligenz geworden. Über 250 Webprojekte später weiß ich: Die besten Learnings kommen aus der Praxis. Genau die teile ich hier im Blog – von WordPress-Tutorials über KI-Tools bis hin zu SEO-Tipps. Kein Marketing-Blabla, sondern Sachen, die ich selbst täglich nutze. Auf meinem YouTube-Kanal gibt's das Ganze auch als Video-Tutorials. Wenn du Fragen hast, schreib mir gerne!

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3 Responses
  1. Guter Beitrag. Vielen Dank dafür!

    Bei Webp Express kann man Bilder auch über die GD Lib konvertieren. Man muss nur darauf achten, dass es von gd lib unterstützt wird. Ich dachte erst, man benötigt Imagemagick unbedingt dafür. Dadurch habe ich etwas Zeit verloren…

  2. Ich benutze schon ein Plugin zum komprimieren der Bilder, stellt das ein Problem dar? Ich denke ich muss das Plugin aber vorher deaktivieren! Ist das richtig, oder kann ich dieses auch aktiviert lassen? Meinem Verständniss nach macht es aber keinen Sinn 2 Plugin’s zu benutzen, die vorhandene Bilder komprimieren!
    Mit freundlichen Grüßen,
    Reinhold

    1. Hi Reinhold,
      die Komprimierung ist das eine – webp das andere. Webp ist eine andere „Dateiart“. Von Daher kannst du alle zwei Plugins aktiviert lassen – wenn das Komprimierungsplugin kein webp unterstützt. Kommt halt drauf an, ob dein erstes Plugin schon die Webp Funktionalität hat.
      Grüße!

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