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WordPress installieren: Der große Guide 2020 [SUPEREINFACH]

Eine professionelle Website mit WordPress kostenlos selbst zu erstellen ist für viele Unternehmer und Start-ups scheinbar eine große Aufgabe. Bei der WordPress-Installation gibt es viele Stolpersteine und anfangs kann das ganze Thema überwältigend wirken. Mit meiner Anleitung kannst du ganz einfach WordPress selbst installieren und einrichten. Damit baust du dir deine eigene, kostenlose Website.

Wordpress ist das beliebteste Content-Management-System. Mittlerweile basieren über 34% aller Websiten weltweit auf dem kostenlosen Redaktionssystem WordPress. Viele große Unternehmen (Tagesschau Blog, Microsoft, Walt Disney) nutzen WordPress. Damit bist du in guter Gesellschaft ;)

Weitere Infos zu WordPress: Was ist WordPress? | WordPress Infografik | WordPress Vorteile & Nachteile

Da WordPress Open Source ist, ist es komplett kostenlos und bietet dir mit über 50.000 Plugins viele Möglichkeiten der Erweiterung deiner Website. Zudem ist WordPress wesentlich besser für die Suchmaschinenoptimierung geeignet als die einschlägigen Homepage-Baukästen.

Aber genug der Lobeshymne auf WordPress. Du bist schließlich hier, um dir deine eigene Website mit WordPress zu erstellen. In fünf einfachen Schritten kannst du WordPress installieren:

Vorbereitung zur WordPress-Installation

 

1. Webspace & Domain besorgen

Bevor du WordPress installieren kannst, brauchst du eigenen Webspace und eine Domain. Das ist dein „Grundstück“ im Web, auf dem du dein WordPress-Haus bauen kannst.

Webhoster gibt es verdammt viele. Du hast hier die Qual der Wahl. Aber vorsichtig: Billige Anbieter haben oft schlechte Leistungen im Angebot. Meine Empfehlung ist All-Inkl. Für kleinere WordPress Projekte nutze ich diesen Webhoster seit Jahren.

Ich empfehle dir für deine WordPress Website den Tarif Privat (oder Privatplus) von All-Inkl. Solltest du einen richtig professionellen WordPress-Hoster suchen, kannst du auch Raidboxes benutzen. Raidboxes updaten sogar dein WordPress (im Fully Managed Tarif) und halten es aktuell und sicher. Dafür ist dieser Hoster etwas teurer.

In dieser Anleitung zeige ich dir, wie du WordPress bei ALL-INKL installierst:

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Natürlich lässt sich die Anleitung auf andere Webhosting-Anbieter wie Ionos, Strato, Host Europe usw. übertragen. Allerdings würde ich dir diese nicht empfehlen!

Nachdem du deine Domain und den Webspace bestellt hast, solltest du dich noch etwas gedulden. Es kann bis zu 24 Stunden dauern, ehe deine Domain erreichbar ist. Solange kannst du WordPress auch noch nicht installieren.

 

2. SSL-Zertifikat erstellen

Jede Website sollte heute ein SSL-Zertifikat benutzen. Das ist das Schloss neben der Adresse deiner Website im Broswer. Deine Adresse lautet mit SSL-Zertifikat https://… statt http://…

Damit ist die Verbindung zwischen deiner Website und deinen Besuchern verschlüsselt.

Sobald du ein Kontaktformular hast, ist ein SSL-Zertifikat sogar Pflicht!

In diesem Video zeige ich dir, wie du ein SSL-Zertifikat bei All-Inkl einrichtest:

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Nach der Anmeldung erhälst du eine Mail von All-Inkl mit dem Betreff „Zugangsdaten und Auftragsbestätigung Kunden-Nr. XXXXXX“. In dieser Mail findest du deine Kundennummer und ein temporäres Passwort.

Mit diesen Zugangsdaten kannst du dich in die All-Inkl MembersArea einloggen: https://all-inkl.com/login/

 

Hier kannst du nun dein richtiges Passwort erstellen. Achte dabei auf ein sicheres Passwort und notiere dir dieses an einem sicheren Platz!

Falls du den Tarif „Privat“ von All-Inkl hast, gehst du auf „Zusatzoptionen“ in der linken Seitenspalte. Dann kannst du „Option SSL-Erweiterung bestellen“ anklicken. Nach zweimaliger Bestätigung hast du dein SSL-Zertifikat gekauft (im PrivatPlus Tarif sind die SSL-Zertifikate bereits inklusive).

Jetzt solltest du dich in das KAS von All-Inkl einloggen: https://kas.all-inkl.com/

Hier klickst du in der linken Seitenspalte auf „Domain“. In der Übersicht klickst du auf das kleine Icon rechts neben der Domain (bearbeiten).

Hier kannst du das SSL-Zertifikat aktivieren. Du wirst auf eine neue Seite geleitet.

 

Setze das Häkchen bei „Haftungsausschluss akzeptieren“ und klicke auf „Senden“.

Gratulation! Dein SSL-Zertifikat ist nun eingerichtet. Du solltest jetzt noch unter „SSL erzwingen“ das Menü auf „ja“ setzen. Damit werden alle nicht verschlüsselte Anfragen auch verschlüsselt. Nun hast du es wirklich geschafft :)

 

3. FTP-Zugang & Datenbank auf Webspace erstellen

Um WordPress zu installieren, brauchst du jetzt nur noch eine Datenbank und einen FTP-Zugang, um die WordPress Dateien hochzuladen.

Die Datenbank speichert die Inhalte deiner WordPress-Installation. Mit dem FTP-Zugang kannst du dich in deinem Webspace einloggen und Dateien ins Internet laden.

Dieses Video zeigt dir, wie du deine Datenbank bei All-Inkl einrichtest:

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Log dich in das KAS von All-Inkl ein: https://kas.all-inkl.com/

Klicke in der linken Seitenspalte den Punkt „Datenbanken“ an. In der rechten oberen Ecke kannst du nun auf „neue Datenbank anlegen“ klicken.

 

Im Feld „Kommentar“ kannst du eine kleine Erinnerungsstütze für dich eingeben, damit du später noch weißt, welche Datenbank das ist. Unter „Passwort“ und „Passwort wiederholen“ gibst du ein sicheres Passwort (besser als meins!) für deine neue Datenbank ein. Klicke auf den Button „speichern“.

Deine neue Datenbank wurde erstellt. Notiere dir Datenbanknamen, Datenbanknutzer und natürlich dein vergebenes Datenbank-Passwort!

 

Um einen FTP-Zugang anzulegen, klicke in der linken Spalte auf „FTP“. Klicke nun in der Liste auf das rechte Icon („bearbeiten“) in der Spalte „Aktion“.

 

Hier kannst du den Hauptnutzer bearbeiten. Notiere dir Servername, Benutzername und vergib ein neues Passwort (auch notieren)!

 

Nun hast du eine Datenbank und einen FTP-Nutzer angelegt. Prima!

 

 

4. WordPress auf deinen Server hochladen

Nachdem du Datenbank und FTP-Zugang hast, kannst du damit beginnen, WordPress auf deinem Server zu installieren. Das Tutorialvideo zeigt dir, wie’s geht:

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WordPress kannst du unter: https://de.wordpress.org kostenlos herunterladen. Klicke auf den Button in der oberen Ecke und danach auf den Button „WordPress 5.4.1 herunterladen“.

Nun wird eine zip-Datei in dein Download-Verzeichnis geladen. Mit Winzip oder Keka (für Mac) kannst du diese Datei entpacken. Später wirst du die entpackten Dateien auf deinen Webspace bei All-Inkl hochladen.

WordPress hochladen:

Um dich mit deinem Webspace zu verbinden, brauchst du ein FTP-Programm. Ich kann dir dazu Filezilla empfehlen. Lade dir das Programm kostenlos herunter und installiere es.

Nach der Installation starte Filezilla. Oben siehst du drei Felder. Fülle diese aus, um dich mit dem Webspace zu verbinden.

Die erforderlichen Daten findest du bei All-Inkl im KAS. Klicke in der linken Seitenspalte auf „FTP“ und dort auf das „bearbeiten“-Icon in der rechten Spalte. Nun siehst du die FTP-Daten, die du in Filezilla eintragen kannst. Das Passwort hast du dir ja vorbildlich an einem sicheren Platz aufgeschrieben.

Wenn du mit dem Webspace verbunden bist, kannst du die entpackten WordPress-Dateien in dein Hauptverzeichnis laden. Bei All-Inkl klickst du doppelt auf das Verzeichnis mit deiner .de-Domain. In dieses Verzeichnis lädst du die WordPress-Dateien.

Achtung: Lösche unbedingt die index.htm und/oder index.html aus deinem Stammverzeichnis. Lass jedoch die index.php im Verzeichnis!

 

 

5. WordPress einrichten

Jetzt musst du WordPress nur noch einrichten und fertig. Wie das geht, zeigt dir dieses Video:

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Nach dem Hochladen der Dateien musst du diese noch richtig mit der Datenbank verbinden. Aber keine Angst: Die meiste Arbeit nimmt dir WordPress ab.

Rufe deine Domain auf. Jetzt solltest auf dem Installationsbildschirm von WordPress landen. Nun brauchst du nur noch:

  • Datenbankname
  • Datenbank-Benutzername
  • Datenbank-Passwort
  • Datenbank-Host

… und du bist am Ziel! Diese Daten hast du dir eigentlich in diesem WordPress-Installieren-Tutorial schon aufgeschrieben. Falls nicht, hier nochmals die Erklärung:

Datenbankdetails im All-Inkl für die WordPress-Installation herausfinden

Logge dich in das KAS von All-Inkl ein. In der linken Seitenspalte klickst du den Punkt „Datenbanken“ an. Hier siehst du den Datenbanknamen und den Nutzernamen in der jeweiligen Spalte. Das Datenbank-Passwort hast du dir bereits aufgeschrieben.

Diese Daten trägst du nun in den Installlationsbildschirm deiner WordPress-Installation ein. Der Datenbankhost von All-Inkl  ist „localhost“.

Zum Schluss kannst du das Tabellen-Präfix ändern, um es Hackern schwerer zu machen, deine Datenbank zu hacken. Keine Angst: Wenn du deine WordPress-Installation immer updatest, ist sie sicher! In meinem Artikel WordPress-Sicherheit gebe ich dir zusätzlich Tipps, um WordPress noch sicherer zu machen.

Wenn du bis hier alles richtig gemacht hast, siehst du folgenden Screen:

 

Danach kannst du noch einen Titel für deine Website eingeben. Zudem legst du hier auch den Benutzernamen und das Passwort für den Zugang zu WordPress fest. Notiere dir diese auch an einem sicheren Platz!

Mit dem Button „WordPress installieren“ schließt du die Installation von WordPress ab.

Mit dem zuvor festgelegten Benutzernamen und dem Passwort kannst du dich jetzt einloggen.

Du hast WordPress installiert. War doch gar nicht so schwer, oder?!

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