Du möchtest KI-Bilder erstellen? Mit ChatGPT, FLUX und Midjourney ist die künstliche Intelligenz auf dem Vormarsch. Der AI Image Generator Markt boomt – und nicht nur die Textgenerierung mit KI erfreut sich großer Beliebtheit und liefert hervorragende Ergebnisse. Hast du schon einmal von KI-Kunst gehört oder von der Möglichkeit, mit einem KI-Bildgenerator beeindruckende Bilder zu erzeugen?
Die Möglichkeiten und Qualität der KI-generierten Bilder werden dich umhauen!
Lass deiner Fantasie freien Lauf – denn bei der Bilderstellung mit KI sind deiner Kreativität keine Grenzen gesetzt. Der Computer setzt deine Textbeschreibungen in beeindruckende visuelle Meisterwerke um – und das oft in weniger als einer Minute. Mit generativer KI entstehen Bilder in Sekunden. Egal ob du einzigartige Bilder erstellen möchtest oder hochwertige Bilder für kommerzielle Zwecke brauchst: Die fortschrittlichen KI-Modelle von heute machen es möglich.
Die Zahlen sprechen für sich: Laut Marktanalysen wächst der globale Markt für KI-Bildgeneratoren auf prognostizierte 30 Milliarden USD bis 2033 – und täglich werden weltweit über 34 Millionen KI-Bilder erzeugt. Was noch vor kurzer Zeit experimentelles „Prompt-and-Pray“ war – also das Hoffen auf ein gutes Ergebnis – hat sich zu einer Ära der präzisen Regieführung und professionellen Konsistenz entwickelt.
In diesem Artikel gebe ich dir einen kompletten Überblick über die besten KI-Bildgeneratoren und zeige dir, wie du kostenlos KI-Bilder erstellen und schnell und einfach Bilder generieren kannst. Für jeden Weg findest du ein ausführliches Tutorial zum Vertiefen. Egal ob du Anfänger bist oder schon Erfahrung hast – hier findest du den perfekten Einstieg, um deine Ideen zum Leben zu erwecken.
Das Wichtigste in Kürze:
- Kostenlos ohne Anmeldung: Perchance AI (unbegrenzt, kein Account nötig)
- Bester Allrounder: ChatGPT mit GPT-4o Image Generation
- Für Fotorealismus: FLUX.2 oder Midjourney V7
- Für künstlerische Bilder: Midjourney V7 (ab 10$/Monat)
- Für Rechtssicherheit: Adobe Firefly (trainiert auf lizenzierten Inhalten)
- Made in Germany: FLUX von Black Forest Labs aus Freiburg

Schnellstart: Jetzt sofort KI-Bilder erstellen
Keine Zeit für ein langes Tutorial? Hier sind deine Optionen auf einen Blick:
Auf einen Blick:
- Kostenlos ohne Anmeldung: Perchance AI (unbegrenzt, kein Account nötig)
- Mit ChatGPT: chat.openai.com (GPT-4o Image Generation integriert)
- Per App: Microsoft Designer (iOS/Android)
- Für Profis: Midjourney V7 (ab 10$/Monat)
KI-Bilder kostenlos ohne Anmeldung erstellen
Du willst sofort loslegen ohne Account? Wenn du KI Bilder erstellen kostenlos möchtest, dann aufgepasst – diese Tools funktionieren wirklich komplett ohne Registrierung:
Perchance AI (perchance.org) ist die wohl unkomplizierteste Option. Vollständig kostenlos, unbegrenzte Generierungen, keine Anmeldung nötig. Das Tool basiert auf Stable Diffusion und bietet viele verschiedene Stile. Einziger Haken: Die Auflösung ist auf 512×512 Pixel begrenzt – ausreichend für Konzeptarbeit und Social Media, aber nicht für professionellen Druck.
Craiyon (craiyon.com) ist der Nachfolger von DALL-E mini und generiert bis zu 9 Bildvarianten gleichzeitig – ebenfalls ohne Account, dafür mit Werbung. Ideal, wenn du schnell verschiedene Interpretationen deines Prompts sehen willst.
Raphael AI (raphaelai.org) nutzt einen intelligenten Multi-Modell-Router, der automatisch zwischen verschiedenen Top-Modellen wählt. Unbegrenzte Nutzung, keine Registrierung und eine Zero-Data-Retention-Policy – deine Prompts und Bilder werden nicht gespeichert. Falls dir Datenschutz besonders wichtig ist, ist das ein starkes Argument.
Google ImageFX (labs.google.com) funktioniert mit deinem bestehenden Google-Account – keine neue Registrierung nötig. Die Bildqualität ist beeindruckend und die Textdarstellung in Bildern gehört zu den besten auf dem Markt.
Perchance AI ist die beste Wahl für komplett anonymes Arbeiten – unbegrenzte Bilder, keine Registrierung, keine E-Mail nötig!

Was ist ein KI-Bild?
Ein KI-generiertes Bild ist ein Bild, das mit Hilfe von künstlicher Intelligenz generiert wird, zum Beispiel mit GPT-4o Image Generation, Stable Diffusion, FLUX oder Midjourney. Manchmal nennt man sie auch digitale Kunst, AI-Bilder, AI Image oder Prompt Art.
Die KI-Technologie wurde mit Millionen von Bildern aus dem Internet trainiert. Die künstliche Intelligenz lernt aus diesen Trainingsdaten, um auf Basis deiner Eingaben völlig neue Bilder zu erstellen. Auf diese Weise ist jedes generierte Bild immer einzigartig.
Du gibst der künstlichen Intelligenz über einen Text-Prompt eine Beschreibung und bittest sie, daraus ein neues Kunstwerk zu erstellen. Die KI analysiert deine Texteingabe, erkennt die Zusammenhänge und erstellt ein völlig neues AI Bild, das auf den Elementen der Trainingsdaten basiert. So werden KI-Bilder aus Text generiert – ähnlich wie bei einem Puzzle werden verschiedene Elemente zusammengesetzt, um ein einzigartiges Kunstwerk zu schaffen.
Durch Befehle (sogenannte Prompts) kann man der KI sagen, welches Motiv oder Endergebnis man haben möchte. Je besser dein Prompt, desto beeindruckender das Ergebnis! Die Bildqualität hängt stark davon ab, wie präzise du deine Vorstellung beschreibst.
Die erstellten KI-Bilder bieten dabei eine Vielzahl von kreativen Möglichkeiten und können als Inspirationsquelle für Künstler und Designer dienen. Auch Webdesign Agenturen nutzen mittlerweile KI-Tools im kommerziellen Bereich für kreative Projekte – von Blogbildern bis hin zu kompletten Werbekampagnen.

Wie funktioniert ein KI-Bildgenerator?
Ein KI-Bildgenerator ist ein leistungsstarkes Tool, das Techniken der künstlichen Intelligenz, wie z. B. Deep-Learning-Algorithmen, einsetzt, um selbstständig Bilder zu generieren.
Der Generator scannt Millionen von Bildern im Internet samt zugehörigem Text und erkennt Trends im Zusammenhang zwischen den Bildern und Fotos und ihren Beschreibungen. Dabei lernt er, welche visuellen Elemente zu welchen Beschreibungen passen.

Anhand dieser Trends kann der KI Bild Generator dann ein Bild zu einem gegebenen Text erstellen. Stell dir vor, du gibst eine Beschreibung wie „ein roter Sportwagen vor einer Berglandschaft“ ein. Der KI-Bildgenerator analysiert die Wörter, erkennt die Zusammenhänge und erstellt ein Bild, das genau deiner Beschreibung entspricht. So verwandelt die Bildgenerierung einfache Texte in beeindruckende Illustrationen – und das in wenigen Sekunden statt Stunden. Der AI Art Generator macht Kunst zu erstellen so einfach wie nie zuvor.
Die Technologie dahinter hat sich enorm weiterentwickelt. Früher dominierten reine Diffusionsmodelle (bei Stable Diffusion und FLUX), bei denen das Bild schrittweise aus Rauschen entsteht. Inzwischen setzen Anbieter wie OpenAI und Google auf autoregressive Architekturen, bei denen das Bild direkt im Sprachmodell erzeugt wird – die KI „versteht“ also, was sie generiert, statt nur Pixelmuster zu optimieren. Das Ergebnis: deutlich bessere Ergebnisse bei Text im Bild, konsistentere Kompositionen und intuitivere Bearbeitung im Dialog. Aber keine Sorge: Du musst die Technik nicht verstehen, um großartige Bilder zu erstellen!

Das richtige Tool für dich finden
Du suchst das richtige Tool? Wenn du Bilder mit KI erstellen möchtest, findest du in unserem großen KI-Bildgeneratoren Vergleich alle Tools im ausführlichen Test – mit Preisen, Vor- und Nachteilen sowie konkreten Empfehlungen für das Erstellen von KI-Bildern für jeden Zweck.
Das richtige Tool für deinen Zweck:
- Für Einsteiger: ChatGPT mit GPT-4o Image Generation oder Microsoft Designer
- Für künstlerische Premium Bilder: Midjourney V7
- Für Fotorealismus: FLUX.2, Midjourney
- Für maximale Kontrolle: Stable Diffusion oder FLUX lokal
- Für Rechtssicherheit: Adobe Firefly (trainiert auf lizenzierten Inhalten)
- Für unterwegs: Mobile Apps wie Microsoft Designer
Wenn du nach Midjourney Alternativen suchst, haben wir auch dafür einen ausführlichen Vergleich erstellt.
Überlege dir vorher, was du mit den Bildern machen willst. Brauchst du sie für kommerzielle Zwecke? Dann achte auf die Nutzungsbedingungen und prüfe, ob die generierten KI-Bilder kommerziell genutzt werden dürfen. Willst du fotorealistische Bilder? Dann ist FLUX oder Midjourney deine beste Wahl. Sollen es kunstvolle Illustrationen in einem bestimmten Stil sein? Dann führt kein Weg an Midjourney vorbei. Brauchst du Text im Bild – etwa für Poster, Menükarten oder Infografiken? Dann ist ChatGPT oder Ideogram die beste Wahl.
Die besten Wege, KI-Bilder zu erstellen

KI-Bilder mit ChatGPT erstellen (GPT-4o Image Generation)
Ideal für Einsteiger – Kostenlos nutzbar (limitiert), Plus ab 20$/Monat
Der einfachste Einstieg in die KI-Bildgenerierung! Seit dem Launch von GPT-4o Image Generation hat OpenAI das alte DALL-E 3 als primären Bildgenerator abgelöst. Das neue Modell erzeugt Bilder direkt im Sprachmodell und erreicht laut LM Arena Leaderboard den höchsten Elo-Score aller Bildgeneratoren. Du beschreibst einfach, was du sehen möchtest, und ChatGPT erledigt den Rest – so kannst du dir deine KI-Bilder erstellen lassen. Die Benutzeroberfläche ist intuitiv und auch für Benutzer ohne Vorkenntnisse sofort verständlich.
Das Besondere: Du kannst deine Bilder iterativ im Dialog verbessern. Gefällt dir etwas nicht? Sag es ChatGPT einfach – „Mach den Himmel dramatischer“ oder „Ändere die Krawatte in Rot“ – und es passt das Bild an. Das ist ein riesiger Vorteil gegenüber anderen Generatoren, bei denen du jedes Mal einen komplett neuen Prompt schreiben musst.
Die überragende Stärke von GPT-4o ist die Textdarstellung in Bildern. Schilder, Menükarten, Infografiken mit zuverlässig lesbarem Text – das war historisch die größte Schwäche von KI-Bildgeneratoren, und ChatGPT hat dieses Problem gelöst.
Übrigens: Laut Superhuman AI haben seit dem Launch über 130 Millionen Nutzer mehr als 700 Millionen Bilder mit ChatGPT generiert. Das zeigt, wie zugänglich und beliebt das Tool inzwischen ist.
Ganz neu ist außerdem die dedizierte Images-Experience direkt in der ChatGPT-Sidebar. Dort findest du Preset-Filter, Trendprompts und kannst sogar einmalig dein Foto hochladen, damit ChatGPT dein Aussehen für zukünftige Bilder speichert – ohne jedes Mal neu durch die Kamerarolle zu scrollen. Das macht die Arbeit mit eigenen Fotos deutlich komfortabler.
- Konversations-basiert: Du kannst im Dialog nachbessern („Mach den Himmel blauer“)
- Versteht deutsche Prompts: Kein Englisch nötig!
- Überlegene Textdarstellung: Schilder, Poster und Infografiken mit lesbarem Text
- Kostenlos nutzbar: Auch Free-Nutzer erhalten Zugang (limitiert), Plus für 20$/Monat
- Keine Lernkurve: Wenn du chatten kannst, kannst du Bilder erstellen
- Kommerzielle Nutzung: In allen Plänen erlaubt – OpenAI überträgt alle Rechte an dich

Midjourney V7 – Für künstlerische Meisterwerke
Ideal für Kreative und Profis – Ab 10$/Monat
Midjourney ist und bleibt der ästhetische Goldstandard – kein anderes Modell erreicht vergleichbare Komposition, Farbgebung und cineastische Lichtstimmung. Wenn du kunstvolle, atmosphärische Bilder in einem unverwechselbaren Stil willst, führt kein Weg an Midjourney vorbei. Die KI generiert Bilder mit einem einzigartigen Look, der sofort ins Auge sticht – perfekt, um Inhalte zu erstellen, die aus der Masse herausstechen.
Mit Version 7 hat Midjourney einen massiven Sprung gemacht. Das Killer-Feature heißt Omni Reference (--oref): Du kannst dem Modell diktieren „Nimm dieses Auto, diesen Charakter und jenen Beleuchtungsstil und kombiniere sie.“ Das ermöglicht erstmals echte Storytelling-Workflows ohne ständiges Nachbessern. Dazu kommt der Draft Mode für 10× schnellere Generierung, perfekt um Kompositionen zu testen, bevor du die volle Rechenleistung abrufst.
Ein riesiger Fortschritt: Die Abhängigkeit von Discord ist Geschichte! Die Web-App auf midjourney.com bietet jetzt visuelle Editoren, Drag-and-Drop-Referenzbilder, fortgeschrittene Inpainting- und Outpainting-Funktionen und Parameter-Slider. Seit kurzem gibt es sogar Videogenerierung (5–21 Sekunden Clips).
Midjourney eignet sich perfekt für Werbung, Konzeptkunst, Buchcover, Social Media Content und überall dort, wo ein „Wow-Effekt“ gefragt ist. Du kannst sogar Logos mit Midjourney erstellen. Allerdings ist das Tool kostenpflichtig – das günstigste Abonnement startet bei 10$/Monat.
- Unerreichte Ästhetik: Bilder sehen aus wie von professionellen Concept Artists
- Omni Reference: Charaktere, Stile und Objekte aus Referenzbildern übernehmen
- Web-Interface: Endlich einfacher als über Discord!
- Draft Mode: 10× schnellere Generierung für schnelles Prototyping
- Riesige Community: Millionen von Prompt-Beispielen zur Inspiration
- Kommerzielle Nutzung: Mit bezahltem Abo erlaubt

Google Gemini / Imagen – Kostenlos und mit starker Textdarstellung
Ideal für Marketing-Material und schnelle Ergebnisse – Kostenlos nutzbar
Googles KI hat sich zu einem echten Schwergewicht entwickelt! Die Bildgenerierung läuft mittlerweile über das hauseigene Nano Banana-Modell (ja, der Name ist wirklich so!) – Googles native Bildgenerierung direkt in Gemini. Das Modell gibt es in zwei Varianten: Nano Banana für schnelle Alltagsgenerierung und Nano Banana Pro mit einem speziellen „Thinking“-Modus für komplexe Prompts und professionelle Ergebnisse in bis zu 4K-Auflösung.
Das herausragende Merkmal: Google kann Text fehlerfrei in Bilder integrieren. Ob Logos, Straßenschilder oder Buchcover – wo Midjourney oft noch Hieroglyphen produziert, liefert Google lesbare Typografie. Das macht es zum Favoriten für Marketing-Materialien und Social Media Content.
Besonders clever ist Googles „Whisk“-Funktion: Du lieferst drei separate Bild-Inputs – eines für das Subjekt, eines für die Szene und eines für den Stil. Die KI mischt diese Elemente dann zu einem neuen Bild zusammen. Das ist deutlich intuitiver als komplexes Prompting!
Aber das Beste kommt noch: Gemini ist inzwischen richtig stark, wenn es um die Bearbeitung eigener Fotos geht. Du kannst dein Foto hochladen und die KI per Textanweisung bearbeiten lassen – Hintergrund ändern, Objekte ersetzen, Elemente hinzufügen, direkt in der Gemini App. Laut Googles Support-Seite kannst du sogar mehrere Fotos gleichzeitig hochladen und nahtlos kombinieren – perfekt für kreative Kompositionen.
Du kannst Imagen auch nutzen, um Bilder zu bearbeiten oder Objekte zu entfernen – ähnlich wie bei KI-Tools zum Hintergrund entfernen. Google ImageFX ist die dedizierte Bildgenerierungs-Oberfläche – perfekt für schnelle Experimente!
- Kein neuer Account nötig: Dein Google-Login reicht
- Komplett kostenlos: Free-Tier mit 2–3 Bildern pro Tag, Google AI Pro für ~100 Bilder/Tag
- Beste Textdarstellung: Neben ChatGPT die zuverlässigste Text-Engine
- 4K-Auflösung: Hochauflösende Bilder im Pro-Tier
- Versteht deutsche Prompts: Beschreibe auf Deutsch, was du willst
- SynthID-Wasserzeichen: Automatisch eingebettet für Transparenz
Zu Google ImageFX Zum Tutorial
KI-Bilder aus eigenem Foto erstellen
Ideal für Personalisierung – Mega-Trend
Du willst dein eigenes Foto mit KI bearbeiten? Dieser Trend explodiert gerade! Das „Image-to-Image“-Segment ist der wichtigste Wachstumsbereich der KI-Bildgenerierung. Nutzer wollen nicht mehr nur irgendein Bild – sie wollen sich selbst oder ihre Produkte in neuen Kontexten sehen. Vom Style Transfer bis zum Face Swap – die Möglichkeiten sind endlos. Lade ein Foto hoch und lass die KI es in verschiedene Stile transformieren – so wird dein Bild in qualitativ hochwertige Bilder umgewandelt. Du kannst auch ein Referenzbild laden, um der KI zu zeigen, welchen Look du dir vorstellst.
Diese Technik wird für Profilbilder, Avatare, personalisierte Geschenke und LinkedIn-Fotos immer beliebter. Statt einen Fotografen zu buchen, lässt du einfach die KI dein Selfie in ein professionelles Headshot verwandeln – so entstehen tolle Fotos in Sekunden.
Was mit deinem Foto möglich ist:
- Style Transfer: Dein Foto im Anime-Stil, Comic- oder Ölgemälde-Stil
- Face Swap: Dein Gesicht in verschiedenen Szenarien
- Image-to-Image: Dein Foto als Ausgangspunkt für neue Bilder
- Outpainting: Dein Bild erweitern über die Grenzen hinaus
- Inpainting: Bereiche im Bild gezielt verändern oder entfernen
- Persona-Erstellung: Konsistente Charaktere basierend auf dir
Die einfachsten Wege, dein eigenes Foto zu transformieren:
Der absolute Gewinner für die Arbeit mit eigenen Fotos ist ChatGPT. Du lädst dein Bild einfach hoch, beschreibst was du willst – und ChatGPT macht den Rest. Laut OpenAI hält das neue Images-Modell beim Bearbeiten hochgeladener Fotos jetzt Details wie Beleuchtung, Komposition und das Aussehen von Personen konsistent über mehrere Bearbeitungsschritte hinweg. Du kannst im Dialog Schritt für Schritt verfeinern – „Ändere den Hintergrund zu einem Strand“, „Mach mein T-Shirt blau“, „Verwandle das Ganze in einen Comic-Stil“. Das ist so intuitiv, wie es nur geht. Außerdem bietet ChatGPT eine neue Likeness-Upload-Funktion: Einmal dein Foto hochladen und dein Aussehen wird für zukünftige Generierungen gespeichert – ohne jedes Mal erneut ein Bild hochzuladen.
Direkt dahinter kommt Google Gemini. Google hat die Foto-Bearbeitung direkt in die Gemini App gebracht – du kannst Hintergründe ändern, Objekte austauschen, Elemente hinzufügen und sogar bis zu 5 Fotos gleichzeitig kombinieren. Besonders cool: Die Character Consistency sorgt dafür, dass dein Charakter über mehrere generierte Bilder hinweg gleich aussieht – perfekt für Storytelling oder Social Media-Serien. Und das Ganze ist komplett kostenlos mit deinem Google-Account!
Für Midjourney-Nutzer gibt es die Omni Reference (--oref) Funktion: Du lädst dein Foto hoch, setzt den Parameter und steuerst mit --ow (Omni Weight, 25–400), wie stark das Referenzbild den Output dominiert. Die Ergebnisse sind ästhetisch unübertroffen – aber das Tool kostet mindestens 10$/Monat und funktioniert nur auf Englisch.
Für maximale Kontrolle bietet FLUX in Kombination mit ControlNet die Möglichkeit, die Konturen deines Gesichts exakt beizubehalten, während die Textur komplett in Ölfarbe, Aquarell oder andere Stile umgewandelt wird. Das verhindert den Effekt, dass du im generierten Bild plötzlich fremd aussiehst. Allerdings brauchst du dafür technisches Know-how (siehe den FLUX-Abschnitt weiter unten).
Inpainting ermöglicht dir, bestimmte Bereiche im Bild gezielt zu verändern – z.B. störende Objekte entfernen oder Elemente hinzufügen. Du markierst einfach den Bereich und beschreibst die gewünschte Änderung.
Outpainting erweitert dein Bild über seine ursprünglichen Grenzen hinaus – perfekt, um ein Hochformat zu Querformat zu konvertieren oder mehr Hintergrund hinzuzufügen.
Tools für die Arbeit mit eigenen Fotos:
Für Hintergrundentfernung bleibt remove.bg der Marktführer – kostenlos bis 1024 px, mit Plugins für Photoshop, Figma und GIMP. Photoroom eignet sich besonders für E-Commerce-Produktfotografie mit KI-generierten Studio-Hintergründen.
Für KI-Upscaling setzt Topaz Gigapixel AI den Standard mit bis zu 16× Vergrößerung. Die kostenlose Open-Source-Alternative Upscayl (upscayl.org) verarbeitet lokal mit 14 KI-Modellen und bietet volle Privatsphäre – perfekt wenn du deine Bilder nicht in die Cloud hochladen willst.
Für Privatsphäre-bewusste Nutzer empfehle ich Luminar Neo (skylum.com): Die Software arbeitet vollständig lokal ohne Cloud-Upload und bietet KI-gestützten Sky-Replacement, Objektentfernung und Foto-Restaurierung.

FLUX – Der deutsche Star der KI-Bildgenerierung
Made in Germany – Das wichtigste Open-Source-Bildmodell der Welt
FLUX ist DAS KI-Modell aus Deutschland – und inzwischen das wichtigste Open-Source-Bildmodell der Welt! Die Firma Black Forest Labs aus Freiburg wurde von ehemaligen Stability AI Mitarbeitern gegründet – also von den Leuten, die an der LMU München schon Stable Diffusion entwickelt haben. Und jetzt haben sie etwas noch Besseres gebaut!
Mit FLUX.2 hat das Team ein Modell mit 32 Milliarden Parametern veröffentlicht, das native 4-Megapixel-Auflösung unterstützt und bis zu 10 Referenzbilder gleichzeitig verarbeiten kann. Die Bildqualität ist so überzeugend, dass Adobe FLUX bereits in Photoshop integriert hat. Laut TechCrunch erreichte BFL zuletzt eine Bewertung von 3,25 Milliarden USD.
Das FLUX-Ökosystem umfasst mehrere Varianten für unterschiedliche Zwecke: FLUX.2 Klein (Apache 2.0 Lizenz, sub-Sekunde, ab 0,014 USD/Bild) für maximale Geschwindigkeit, FLUX.2 Dev (kostenlos, nicht-kommerziell) für Entwickler, FLUX.2 Pro (0,03 USD/Bild) und FLUX.2 Max (0,07 USD/Bild, höchste Qualität) für professionelle Ergebnisse.
FLUX ist besonders stark bei Produktfotos, Portraits und fotorealistischen Bildern. Materialien wie Glas, Haut oder Metall werden mit einer Präzision simuliert, die fast an Raytracing-Renderer heranreicht. Wenn du bisher mit verzerrten Händen oder unlesbarem Text gekämpft hast – FLUX löst diese Probleme.
- Fotorealistische Menschen: Endlich korrekte Hände und Anatomie!
- Text in Bilder: FLUX kann tatsächlich lesbaren Text generieren
- Apache 2.0 Lizenz: Die Klein-Variante ist komplett frei für kommerzielle Nutzung
- Lokal nutzbar: Maximale Privatsphäre über ComfyUI auf dem eigenen Rechner
- Made in Germany: Ein Freiburger Unternehmen mischt die KI-Welt auf!
- ControlNet-Support: Pixelgenaue Steuerung von Posen und Kompositionen

Adobe Firefly – Für Kreativprofis und maximale Rechtssicherheit
Höchste Rechtssicherheit auf dem Markt – Ab 9,99$/Monat
Adobe Firefly ist Adobes Antwort auf die KI-Bildgeneratoren – und inzwischen ein echtes Kraftpaket. In der aktuellen Version mit nativer 4-Megapixel-Auflösung und „Prompt to Edit“-Funktionalität deckt Firefly laut Adobe 90% aller kreativen Anforderungen ab.
Der große Vorteil: Die KI wurde ausschließlich mit lizenzierten Bildern von Adobe Stock, lizenzierten und gemeinfreien Inhalten trainiert – das bedeutet die höchste Rechtssicherheit auf dem Markt. Enterprise-Kunden erhalten sogar eine IP-Entschädigung – Adobe übernimmt die Haftung bei Urheberrechtsklagen.
Spannend: Firefly integriert mittlerweile auch Partner-Modelle direkt in die Plattform. OpenAI GPT Image, Google Imagen 4, FLUX 2.0, Runway und Ideogram 3.0 sind wählbar – du kannst also verschiedene Engines nutzen, ohne die Plattform zu wechseln. So kannst du KI-Bilder generieren und für kommerzielle Zwecke verwenden.
Die nahtlose Integration in Photoshop (Generative Fill, Generative Expand), Illustrator und Adobe Express macht Firefly zum natürlichen Werkzeug für professionelle Kreative. Allerdings ist Firefly kostenpflichtig und arbeitet mit einem Credits-System: Free (25 Credits/Monat mit Wasserzeichen), Standard (9,99 USD/Monat, 2.000 Credits), Pro (29,99 USD, ~7.000 Credits). So lässt sich die Nutzung der Bilder für professionelle Zwecke optimal planen.
Die wichtigsten KI-Modelle im Vergleich
| Modell | Stärke | Preis | Ideal für |
|---|---|---|---|
| GPT-4o Image | Bester Allrounder, überlegene Textdarstellung | Kostenlos (limitiert), Plus 20$/Mo | Einsteiger, Poster, Infografiken |
| FLUX.2 | Fotorealismus, Text im Bild, Anatomie | Kostenlos (lokal) bis 0,07$/Bild | Portraits, Produktfotos, Entwickler |
| Midjourney V7 | Künstlerischer Stil, unerreichte Ästhetik | Ab 10$/Monat | Kunst, Konzepte, Werbung |
| Google Imagen / Nano Banana | Text-Rendering, 4K, Whisk-Funktion | Kostenlos (limitiert) | Marketing, Social Media |
| Stable Diffusion | Open Source, Custom Models, lokale Kontrolle | Komplett kostenlos | Entwickler, Experimentieren |
| Adobe Firefly | Höchste Rechtssicherheit, Adobe-Integration | Ab 9,99$/Monat | Kreativprofis, Unternehmen |
| Leonardo AI | Vielseitig, Canvas Editor, Custom Training | Free (150 Token/Tag), ab 12$/Mo | Game Assets, konsistente Charaktere |
| Grok/Aurora | Schnelle Generierung, weniger Filter | Kostenlos für X-Nutzer (limitiert) | Schnelle Generierung, Memes |
Starte mit einem kostenlosen KI-Bildgenerator wie ChatGPT oder Google ImageFX, um KI-Bilder kostenlos erstellen zu können. Wenn du merkst, dass du mehr willst, probiere FLUX für Fotorealismus oder Midjourney für kunstvolle Bilder in einzigartigem Stil. Für maximale Rechtssicherheit im kommerziellen Bereich ist Adobe Firefly die sicherste Wahl.
Möchtest du noch mehr Details zu den einzelnen KI-Bildgeneratoren? Dann schau dir unseren ausführlichen Vergleich an – dort findest du auch Infos zu den Prompts, um optimale Ergebnisse zu erzielen!
Die Universal-Formel für perfekte Prompts
Das Prompting hat sich weiterentwickelt: Weg von der Aneinanderreihung von Schlagworten, hin zu einer strukturierten Regieanweisung. Du agierst nicht mehr als bloßer Befehlsgeber, sondern als Scene Director – du führst Regie über dein Bild!
Diese Formel funktioniert bei praktisch allen KI-Bildgeneratoren:
[Subjekt] + [Aktion/Pose] + [Stil/Medium] + [Umgebung] + [Beleuchtung] + [Kamera/Qualität]
- Subjekt (Subject): Wer oder was ist zu sehen?
- Medium und Stil (Style): Welcher ästhetische Look? (oil painting, photorealistic, digital art)
- Komposition (Composition): Kamerawinkel und Bildausschnitt
- Beleuchtung (Lighting): Lichtquellen und Atmosphäre
- Technische Details: Kamera-Equipment (nur bei Fotorealismus)
- Stimmung (Mood): Emotionale Wirkung
Beispiel Fotorealismus:
elderly wizard [Subjekt] casting a spell [Aktion] in fantasy art style [Stil], dramatic rim lighting [Beleuchtung], shot on Sony A7IV, 85mm [Kamera], 8k, highly detailed [Qualität]
Beispiel Produktfotografie:
Matte black perfume bottle on reflective marble surface, studio lighting setup, softbox illumination from left, 4K product photography style, sharp edges, high-detail glass texture, depth of field blurring the background gently, 85mm lens, f/1.8
Die optimale Länge beträgt 50–100 Wörter (2–4 Sätze). Über 150 Wörter entstehen häufig widersprüchliche Anweisungen, die die Qualität verschlechtern. Und ganz wichtig: Wörter am Anfang des Prompts haben bei den meisten Modellen mehr Gewicht – das Hauptmotiv sollte immer an erster Stelle stehen!
- Hauptmotiv an den Anfang: Was am Anfang steht, bekommt die meiste Aufmerksamkeit
- Stil-Keywords nutzen: „trending on artstation“, „cinematic“, „hyperrealistic“
- Qualitäts-Begriffe: „8k“, „highly detailed“, „professional photography“
- Beleuchtung angeben: „golden hour“, „studio lighting“, „dramatic shadows“
- Kamera-Referenzen: „shot on Canon EOS R5″, „85mm portrait lens“, „shallow depth of field“
- Keine subjektiven Adjektive: Worte wie „schön“ oder „cool“ sind für die KI schwer zu interpretieren. Besser sind beschreibende Adjektive wie „symmetrisch“, „farbenfroh“ oder „minimalistisch“.
Tool-spezifische Prompting-Tipps
Jedes Tool tickt etwas anders. Hier die wichtigsten Unterschiede:
ChatGPT/GPT-4o versteht natürliche Sprache am besten – konversationelle Prompts funktionieren hier ideal. Keine spezielle Syntax nötig, und du kannst iterativ im Dialog verfeinern. Einfach so schreiben, wie du mit einem Menschen reden würdest.
Midjourney V7 nutzt Parameter am Prompt-Ende: --ar 16:9 (Seitenverhältnis), --s 150 (Stilisierung), --oref [URL] (Omni Reference für Charakter- und Stilkonsistenz), --ow (Omni Weight). Prompt-Gewichtung mit :: – z.B. surreal landscape::2 floating islands::1 gibt der Landschaft doppeltes Gewicht.
Stable Diffusion ist keyword-basiert mit Gewichtungssyntax: (keyword:1.3) erhöht die Gewichtung. Negative Prompts sind unverzichtbar und werden separat eingegeben: „worst quality, blurry, bad anatomy, extra fingers, watermark, text, deformed.“
FLUX unterstützt keine traditionellen Prompt-Gewichtungen und keine Negative Prompts. Stattdessen: Positive Formulierungen verwenden (nicht „nicht dunkel“, sondern „hell und lebendig“), hierarchisch beschreiben (Vordergrund → Mittelgrund → Hintergrund).
GPT-4o, Google Imagen und FLUX verstehen jetzt auch deutsche Prompts. Midjourney funktioniert weiterhin nur auf Englisch.
Ausführliche Prompt-Anleitungen mit vielen Beispielen findest du in den einzelnen Tool-Tutorials! Für Stable Diffusion haben wir eine eigene Prompt-Sammlung erstellt.
Die häufigsten Fehler beim Prompting
Klingt ganz schön kompliziert? Ist es gar nicht! Vermeide einfach diese klassischen Fehler:
Zu vage Beschreibungen produzieren generische Ergebnisse – „ein Hund im Park“ ist zu wenig. Beschreibe Rasse, Fell, Licht, Perspektive. Fehlende Stilangabe führt zu inkonsistenten Outputs – immer explizit „oil painting“, „photorealistic“ oder „digital art“ angeben. Widersprüchliche Anweisungen wie „a bright, dark, sunny, moody landscape“ neutralisieren sich gegenseitig. Bei Stable Diffusion und FLUX: Negative Prompts nicht vergessen – ohne sie tauchen unerwünschte Artefakte wie zusätzliche Finger auf. Und der wichtigste Punkt: Immer iterieren! Die erste Generierung ist selten perfekt – ändere nur eine Variable gleichzeitig, um den Effekt zu verstehen.
Was kannst du mit KI-Bildern machen?
Die Einsatzmöglichkeiten sind nahezu unbegrenzt. Hier ein paar Ideen zur Inspiration:
- Blogbilder und Thumbnails: Einzigartige Bilder für deine Artikel – nie wieder Stock-Fotos!
- Social Media Content: Auffällige Posts für Instagram, Pinterest, LinkedIn und Co.
- Präsentationen: Professionelle Visualisierungen für PowerPoint und Keynote
- Buchcover und E-Book-Design: Individuelle Cover ohne teuren Fotografen oder Illustrator
- Produktvisualisierung: Mockups und Konzepte vor der Produktion
- Werbeanzeigen: Schnell verschiedene Varianten für A/B-Tests erstellen
- T-Shirt und Merch-Design: Print-on-Demand mit eigenen Motiven starten
- Spieleentwicklung: Concept Art, Assets und Charaktere
- Storyboards: Visualisiere deine Video- oder Filmprojekte
- Moodboards: Schnell Ideen visualisieren für Kunden oder Teams
Übrigens: Wenn du auch Videos mit KI erstellen möchtest, schau dir unseren KI-Video-Tools Vergleich an. Und für KI-generierte Logos haben wir ebenfalls einen Guide erstellt.
Kommerzielle Nutzung und Rechtliches
Was ist erlaubt?
Die Rechtslage rund um KI-Bilder hat sich konkretisiert – und es lohnt sich, hier genau hinzuschauen. Grundsätzlich erlauben die meisten großen Tools die kommerzielle Nutzung:
Kommerzielle Nutzung nach Tool:
- ChatGPT/GPT-4o: Kommerzielle Nutzung in allen Plänen erlaubt. OpenAI überträgt alle Rechte an dich.
- Midjourney: Mit bezahltem Abo kommerzielle Nutzung erlaubt. Unternehmen über 1 Mio. USD Umsatz brauchen Pro oder Mega.
- Stable Diffusion: Community License – kostenlos für Unternehmen unter 1 Mio. USD Umsatz.
- FLUX.1 Schnell/Klein: Apache 2.0 Lizenz, komplett frei für kommerzielle Nutzung – keine Lizenzgebühren!
- Google Gemini: Für persönliche und kommerzielle Nutzung freigegeben.
- Adobe Firefly: Volle kommerzielle Rechte durch lizenzierte Trainingsdaten – die sicherste Option auf dem Markt. Enterprise-Kunden erhalten sogar eine IP-Entschädigung.
- Leonardo AI: Kommerzielle Nutzung mit Bezahlplänen. Im Free Plan erhält Leonardo eine nicht-exklusive Lizenz.
- Grok/Aurora: Kommerzielle Nutzungsrechte sind nicht klar definiert – Vorsicht!
Wichtig: Kein Urheberrecht für KI-Bilder
KI-generierte Bilder genießen in Deutschland keinen Urheberrechtsschutz nach § 2 Abs. 2 UrhG – denn das Urheberrecht erfordert eine „persönliche geistige Schöpfung“ eines Menschen. Weder die KI noch der Nutzer noch der Anbieter ist Urheber. Das bedeutet im Klartext: Du kannst keine exklusiven Nutzungsrechte an reinen KI-Bildern erwerben, und andere dürfen sie theoretisch ebenfalls nutzen und kopieren.
Die einzige Ausnahme: Wenn du das KI-generierte Bild signifikant überarbeitest und erkennbare eigene kreative Beiträge hinzufügst, kann für das Gesamtwerk Urheberrechtsschutz als „Mischwerk“ entstehen (§ 3 UrhG). Bloße Filter oder Farbkorrekturen reichen nicht – es braucht substanzielle neue kreative Elemente. Intensives Inpainting, Collagen oder massive manuelle Nachbearbeitung können die Schwelle überschreiten.
Die US-Position ist übrigens vergleichbar: Das Copyright Office verweigerte in der Entscheidung „Zarya of the Dawn“ den Schutz für Midjourney-generierte Bilder in einem Comic.
EU AI Act: Kennzeichnungspflicht ab August 2026
KI-Bildgeneratoren werden dabei als „begrenztes Risiko“ (Transparenzrisiko) eingestuft – sie sind weder verboten noch konformitätsprüfungspflichtig.
Aber Achtung: Die Kennzeichnungspflicht ist enger als oft angenommen. Sie gilt primär für Deepfakes – also KI-generierte Bilder, die echte Personen, Objekte oder Ereignisse lebensecht nachahmen. Comic-artige, offensichtlich künstliche oder abstrakte KI-Bilder sind keine Deepfakes und somit nicht kennzeichnungspflichtig. Realistische KI-Produktfotos mit erfundenen Szenen dürften hingegen unter die Pflicht fallen.
Die Kennzeichnung muss dual erfolgen: menschenlesbar (sichtbares Label „KI-generiert“) UND maschinenlesbar (Metadaten im C2PA-Standard). Tools wie Firefly und ChatGPT fügen diese automatisch ein. Bei Verstößen drohen Bußgelder bis 35 Millionen Euro oder 7% des globalen Jahresumsatzes.
Für die private Nutzung gilt: Der AI Act betrifft ausschließlich den beruflichen/geschäftlichen Einsatz – rein private, nicht-professionelle Nutzung ist ausgenommen.
DSGVO beim Foto-Upload beachten
Beim Upload eigener Fotos an KI-Tools greift die DSGVO vollständig. Fotos identifizierbarer Personen sind personenbezogene Daten. Der Upload von Fotos Dritter ohne deren ausdrückliche Einwilligung verstößt gegen die DSGVO. Biometrische Daten (z.B. bei Face-Swap-Tools) fallen unter Art. 9 DSGVO als besondere Kategorie mit verschärften Anforderungen.
Maximale Privatsphäre bieten lokale Lösungen wie Stable Diffusion, FLUX über ComfyUI, Luminar Neo und Upscayl – hier verlassen keine Daten deinen eigenen Rechner.
Was du vermeiden solltest
Bei kommerzieller Nutzung immer die Nutzungsbedingungen prüfen und im Zweifel einen Fachanwalt für Urheberrecht konsultieren! Die Rechtslage entwickelt sich ständig weiter. Unternehmen sollten jetzt schon Workflows für C2PA-Metadaten und Dokumentation aufbauen, um für die Kennzeichnungspflicht ab August 2026 gerüstet zu sein.
Häufig gestellte Fragen zu KI-Bildern
Wie erstelle ich KI-Bilder mit ChatGPT?
Öffne chat.openai.com, melde dich an und beschreibe einfach auf Deutsch, was du sehen möchtest. ChatGPT nutzt automatisch GPT-4o Image Generation und erzeugt dein Bild. Du kannst dann im Dialog nachbessern – zum Beispiel „Mach den Hintergrund dunkler“ oder „Ändere die Farbe des Kleids“. Auch Free-Nutzer haben Zugang zur Bildgenerierung, allerdings mit stark limitiertem Kontingent. Verfügbar in Deutschland, Österreich und der Schweiz. → Zum ausführlichen Tutorial
Welche KI erstellt Bilder kostenlos ohne Anmeldung?
Perchance AI ist die beste Option: unbegrenzte Generierungen, komplett ohne Account, keine Daten nötig. Raphael AI bietet ebenfalls unbegrenzte Nutzung ohne Registrierung mit einer Zero-Data-Retention-Policy. Craiyon generiert 9 Bilder pro Anfrage ebenfalls ohne Anmeldung. Für höhere Qualität: Bing Image Creator / Microsoft Designer braucht nur ein Microsoft-Konto und liefert die beste kostenlose Bildqualität.
Kann ich KI-Bilder aus meinem eigenen Foto erstellen?
Ja! Der einfachste Weg ist ChatGPT: Foto hochladen, beschreiben was du willst, fertig. ChatGPT hält dabei Gesichtszüge, Beleuchtung und Komposition konsistent – egal ob Style Transfer, Hintergrundwechsel oder komplette Transformation. Google Gemini ist die beste kostenlose Alternative: Du kannst bis zu 5 Fotos gleichzeitig hochladen und kombinieren, Objekte austauschen und den Look komplett verändern. Für ästhetisch anspruchsvolle Ergebnisse nutze Midjourneys Omni Reference (--oref) – Foto hochladen, Parameter setzen, fertig. Für maximale Kontrolle nutze FLUX mit ControlNet über ComfyUI. Alle Tools sind aus dem DACH-Raum nutzbar.
Welcher KI-Bildgenerator ist der beste für Anfänger?
ChatGPT ist der perfekte Einstieg: Du chattest einfach auf Deutsch, beschreibst was du willst, und kannst das Ergebnis im Dialog verfeinern. Keine Lernkurve, keine komplizierten Parameter. Alternativ ist Microsoft Designer ideal – einfache Benutzeroberfläche, kostenlos, versteht deutsche Prompts perfekt, und liefert sofort gute Ergebnisse.
Darf ich KI-Bilder kommerziell nutzen?
Das hängt vom Tool ab: ChatGPT (alle Pläne), Midjourney (mit Bezahlabo), FLUX Schnell/Klein (Apache 2.0, komplett frei) und Adobe Firefly (sicherste Option mit IP-Entschädigung) erlauben kommerzielle Nutzung. Beachte: KI-Bilder genießen keinen Urheberrechtsschutz nach deutschem Recht. Ab August 2026 gilt zudem die EU-Kennzeichnungspflicht für Deepfakes.
Warum haben meine KI-Bilder falsche Hände?
Das war lange ein bekanntes Problem. Die neuesten KI-Modelle wie FLUX.2 und Midjourney V7 haben das weitgehend gelöst. Auch GPT-4o liefert deutlich bessere Anatomie als frühere Modelle. Bei Stable Diffusion helfen negative Prompts wie „extra fingers, distorted hands“ die Qualität zu verbessern.
Kann ich KI-Bilder mit lesbarem Text erstellen?
Textdarstellung in Bildern ist gelöst! GPT-4o Image Generation, Google Imagen und Ideogram 3.0 rendern zuverlässig lesbaren, korrekten Text. FLUX kann ebenfalls gut lesbaren Text generieren. Midjourney bleibt hier das Schlusslicht – Textdarstellung ist seine größte Schwäche. Für Poster, Menükarten oder Infografiken ist ChatGPT die beste Wahl.
Muss ich Englisch können, um KI-Bilder zu erstellen?
Nicht mehr unbedingt! GPT-4o, Google Imagen und FLUX verstehen auch deutsche Prompts problemlos. Midjourney funktioniert allerdings nur auf Englisch. Für die besten Ergebnisse empfehle ich trotzdem englische Prompts – besonders bei technischen Details und Stil-Keywords.
Was ist der Unterschied zwischen den KI-Modellen?
GPT-4o (OpenAI) ist der beste Allrounder mit überlegener Textdarstellung und intuitiver Dialog-Bearbeitung. Midjourney V7 erzeugt den künstlerischsten, ästhetischsten Look (nur Englisch). FLUX (Black Forest Labs, Deutschland) bietet den besten Fotorealismus und ist teilweise Open Source. Stable Diffusion ist komplett Open Source, lokal hostbar und bietet maximale Kontrolle. Adobe Firefly bietet die höchste Rechtssicherheit. Google Imagen glänzt bei Text-Rendering und der Whisk-Funktion.
Wie lange dauert es, ein KI-Bild zu erstellen?
Das hat sich dramatisch verbessert! FLUX Schnell generiert Bilder in unter einer Sekunde. Grok/Aurora schafft es in unter 20 Sekunden. Bei ChatGPT dauert es ca. 1 Minute pro Bild. Lokale Installation mit Stable Diffusion oder FLUX kann je nach Hardware 10 Sekunden bis 5 Minuten pro Bild dauern. Die Geschwindigkeit ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz identisch mit dem Rest der Welt.
Was ist Inpainting und Outpainting?
Inpainting ermöglicht das Auffüllen oder Verändern bestimmter Bildbereiche – du markierst einen Bereich und die KI generiert passende neue Inhalte. Outpainting erweitert ein Bild über seine ursprünglichen Grenzen hinaus – perfekt, um mehr Hintergrund hinzuzufügen oder das Format zu ändern. Beide Funktionen bieten ChatGPT, Leonardo AI, Adobe Firefly (Generative Fill) und Stable Diffusion.
Fazit: So startest du mit KI-Bildern
Die Qualität und die Möglichkeiten der KI-generierten Bilder sind wirklich umwerfend. Die Technologie hat den Sprung von der Spielerei zum professionellen Produktionswerkzeug vollzogen. Wenn du KI-Bilder zu erstellen lernst, kannst du deine Ideen in atemberaubende visuelle Meisterwerke umsetzen, die dich und deine Zielgruppe begeistern werden.
Die wichtigste Erkenntnis: Es gibt keinen einzelnen „besten“ Bildgenerator – die richtige Wahl hängt von deinem Anwendungsfall ab.
Meine Empfehlung für den Einstieg:
- Für Einsteiger und Alltagsnutzung: ChatGPT – konversationelle Bedienung, kostenloser Plan, überlegene Textdarstellung
- Für eigene Fotos: Google Gemini – kostenlos, intuitiv, Character Consistency, Whisk-Funktion
- Für Fotorealismus: FLUX – Portraits, Produktfotos, korrekte Hände, lokal nutzbar
- Für künstlerische Bilder: Midjourney V7 – unerreichte Ästhetik, Omni Reference (ab 10$/Monat)
- Für Rechtssicherheit: Adobe Firefly – IP-Entschädigung für Enterprise-Kunden
- Ohne Anmeldung: Perchance AI – unbegrenzte Generierungen ohne Account
Das Schöne an der aktuellen Situation: Du hast die Wahl zwischen kostenlosen und Premium-Optionen. Teste erstmal kostenlos und entscheide dann, ob sich ein Abo lohnt. Die fortschrittlichen KI-Modelle entwickeln sich rasant weiter – der Wettbewerbsvorteil liegt nicht mehr im Zugang zu den Tools, sondern in der Meisterschaft der Workflows.
Jetzt bist du dran: Öffne eines der Tools und erstelle dein erstes KI-generiertes Bild. Du wirst überrascht sein, wie einfach es ist!
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Weiterführende Artikel
- ChatGPT Bilder erstellen: Komplettes Tutorial
- Midjourney Anleitung: Schritt-für-Schritt
- Google Gemini Bilder erstellen: Kostenlos starten
- KI-Bildgeneratoren Vergleich: Alle Tools im Test
- Stable Diffusion Prompts: Prompt-Sammlung
- Midjourney Alternativen: Günstigere Optionen
- KI-Video-Tools: Videos mit KI erstellen
- Logos mit Midjourney erstellen: Logo-Design







Midjourney Bot
BOT
— heute um 08:34 Uhr
You are not allowed to DM with slash commands
Free trial users are not allowed to DM the Midjourney Bot. You can upgrade to a paid plan to do so, by using the /subscribe command or visiting the website: https://midjourney.com/account
/imagine stoned giraffe, full body, jungle –q 2 –upbeta –s 750
das ist die eininzige Meldung, die ich nach Eingabe der Beispiele erhalte.
Muss ich dass verstehen?
midjourney ist mittlerweile nicht mehr kostenlos. er möchte, dass du einen Bezahlaccount nutzt. VG
Ich habe Midjourney versucht aber es klappte gar nichts ständig die Meldung mit V4 da verstand ich schon mal nur Bahnhof und dann mit den coins
Hallo,
interessant und ich werde es ausprobieren.
Offene Frage:
Ich möchte im Stil einer Vorlage weitere Bilder in diesem Stil erstellen lassen.
Wie kann ich Vorlagen der KI übergeben?
das war sehr interesant,weil ich zum aller ersten mal darüber lese .dankeschön
viele grüße DINO
Hallo – komme nicht weiter. Wie teilt man dem Bot was mit und wo muss man klicken?
Gerade mal hier gelandet ganz tolle Empfehlungen