Webdesign Kosten: Was eine professionelle Website wirklich kostet

Webdesign Kosten sinken in den Keller. Aber wer billig kauft, kauft zweimal – eine Aussage, die nur allzu oft zutrifft.

Was kostet es, eine Website erstellen zu lassen? Wie setzen sich die Kosten für Webdesign zusammen? Und was kostet ein Webdesigner pro Stunde? Diese Fragen beantworte ich in diesem Beitrag. Ob die Rechnung aufgeht, immer kostengünstiger einzukaufen und dabei auf Qualität zu verzichten, ist mehr als zweifelhaft.

Der Einstieg mancher Anbieter „Wir erstellen Ihre Website kostenlos…“ klingt verlockend. Aber nüchtern betrachtet: völlig unrealistisch. Diese Firmen haben Vertriebspersonal, Büroräume, laufende Kosten. Irgendjemand muss das bezahlen. Und dieser Jemand sind am Ende Sie.

Die Kosten hängen von zahlreichen Faktoren ab – und nicht alle sind auf den ersten Blick sichtbar. In diesem Artikel zeige ich Ihnen transparent, wie sich der Preis für eine Website zusammensetzt und welche Faktoren die Kosten beeinflussen.

Webdesign Kosten Vorteile einer professionellen Website Investition

Webdesign ist nicht gleich Webdesign

Tragen Sie eine grau-blau geringelte Hose und ein rotes Mickymaus-T-Shirt? Nein? Aber Sie sind angezogen und nicht nackt. Gleicher Status also wie bei mancher Website: Sie ist online. Mehr nicht.

So ist es auch bei den Websites da draußen. Einige sind perfekt auf das jeweilige Unternehmen zugeschnitten, mit individuellem Design, das die Zielgruppe anspricht. Eine professionelle Website lässt sich leicht pflegen, läuft schnell und wird bei Google gefunden.

Andere Websites sind eben nur da. Wenig Informationsgehalt. Zeitraubend, weil nicht usability-optimiert. Langweilig gestaltet. Kein AHA-Effekt. Keine Anfragen. Meist sind solche Websiten auch nicht rechtssicher. Die nächste Abmahnung (3000 € +) kommt sicher. Die Frage ist nur wann.

Für den Anwender kaum auf Qualität prüfbar

Wie in jeder Branche ist der Wettbewerb auch im Webdesign enorm – und von Amateuren überschwemmt. Das Problem: Als Kunde können Sie die Qualität der Website kaum beurteilen.

Sie haben keine Ahnung vom guten Quellcode – warum auch, Sie sind kein Programmierer. Eine gestalterische Bewertung ist subjektiv. Also machen viele selbsternannte Webdesigner ihre Dienstleistung nur über den Webdesign Preis attraktiv.

Die Folge: Eine Marktüberschwemmung von Website-Angeboten mit Preisen ab 300 bis 700 Euro. Haben Sie diesen Preis mal hinterfragt?

Für dieses Geld werden nach dem Baukasten-Prinzip Websites erstellt. Template wählen, Farbe ändern, Logo rein – fertig. Der nächste Kunde bekommt dasselbe Template in Grün statt Blau. Wie soll Ihre Website da aussehen wie etwas Besonderes?

Dafür ist der Preis eigentlich noch zu hoch. Denn es gibt zahlreiche Programme, die per Mausklick eine eigene Website konfigurieren. Aus meiner Sicht tauglich für den Heimgebrauch – nicht für ein Unternehmen, das bei den Suchmaschinen gefunden werden will. Gutes Webdesign sieht anders aus.

„Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig Geld viel Wert zu erhalten. Nehmen Sie das niedrigste Angebot an, müssen Sie für das eingegangene Risiko etwas hinzurechnen. Wenn Sie das aber tun, dann haben Sie auch genug Geld, um für etwas Besseres zu bezahlen.“ – John Ruskin

Webdesign Preise Übersicht Kostenaufstellung für Websites

Webdesign Preise im Überblick: Was eine Website kostet

Bevor wir tiefer einsteigen, hier die Übersicht. Die Preise variieren je nach Umfang und Komplexität – aber diese Zahlen geben Ihnen eine solide Orientierung für Ihre Kalkulation:

Website-Typ Preisspanne Was Sie bekommen
One-Pager / Landingpage 1.000 – 2.500 EUR Eine Seite, responsives Design, Kontakt
Kleine Website (5 Seiten) 2.500 – 5.000 EUR Start, Leistungen, Über uns, Kontakt, Impressum
Business-Website (10+ Seiten) 5.000 – 12.000 EUR Vollständige Präsenz mit CMS und SEO
Online-Shop (einfach) 8.000 – 15.000 EUR Bis 50 Produkte, Zahlung, Grundfunktionen
Online-Shop (komplex) 15.000 – 40.000 EUR Umfangreich, individuelle Programmierung
Enterprise / Portal 25.000+ EUR Maßgeschneiderte Lösung für große Unternehmen

Wichtig: Diese Preise gelten für professionelles Webdesign mit individuellem Design – nicht für Template-Lösungen. Einfaches Webdesign mit vorgefertigtem Template beginnt bei 500 Euro, hat aber die beschriebenen Nachteile.

Was sich auf die Kosten auswirkt

Der Preis einer Website hängt von mehreren Faktoren ab. Die wichtigsten erkläre ich Ihnen – damit Sie verstehen, warum die Webdesign Kosten so stark variieren können.

1. Umfang und Komplexität

Die Anzahl der Seiten ist der offensichtlichste Kostenfaktor. Aber die Größe Ihrer Website ist nicht alles. Entscheidend ist die Funktionalität: Eine einfache Website mit fünf statischen Seiten kostet weniger als eine mit Buchungssystem oder komplexen Filtern.

Je mehr Features, desto mehr Programmierung. Jede zusätzliche Funktion kann zusätzliche Kosten verursachen – und damit steigt der Gesamtpreis.

Funktionen und ihre Preisaufschläge

  • Kontaktformular: 100–300 EUR (Standardfunktion, oft inklusive)
  • Buchungssystem: 800–2.500 EUR
  • Mitgliederbereich mit Login: 1.500–4.000 EUR
  • Produktkonfigurator: 3.000–10.000 EUR
  • Individuelle Schnittstellen (API): 1.000–5.000 EUR pro Anbindung
  • Mehrsprachigkeit: 30–50% Aufschlag auf den Grundpreis

Diese Funktionen erhöhen die Komplexität und damit den Aufwand erheblich.

2. Individuelles Design vs. Template

Hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Ein Template kostet weniger – aber Sie teilen es mit tausenden anderen Websites. Eine maßgeschneiderte Website wird exklusiv für Sie erstellt und spiegelt Ihr Corporate Design wider.

Kriterium Template Individuelles Design
Preis 500–1.500 EUR 2.500–8.000 EUR
Einzigartigkeit Gering 100%
Corporate Design Eingeschränkt Voll integriert
Markenwirkung Austauschbar Professionell
SEO-Potential Begrenzt Voll optimierbar

Eine gestaltete Website mit maßgeschneidertem Design vermittelt Professionalität. Sie zeigt Ihrer Zielgruppe: Hier wird nicht am falschen Ende gespart. Eine innovative Website hebt Sie von der Konkurrenz ab.

WordPress CMS Content Management System Website-Pflege

3. Content Management System (CMS)

Ohne CMS wären Sie bei jeder Textänderung auf Ihren Webdesigner angewiesen. Mit einem Content Management System können Sie Ihre Inhalte selbst pflegen – ohne Programmierkenntnisse.

WordPress ist das beliebteste CMS weltweit und meine erste Wahl. Es ist flexibel, bewährt und Sie finden immer jemanden, der damit arbeiten kann. Über 40% aller Websites laufen auf WordPress.

CMS-Optionen im Vergleich

  • WordPress: Der Allrounder. Ideal für Unternehmenswebsites, Blogs, kleinere Shops. Riesige Community, unzählige Erweiterungen. Die meisten Pakete basieren darauf.
  • Shopify: Spezialisiert auf E-Commerce. Einfache Handhabung, monatliche Gebühren statt Einmalzahlung.
  • TYPO3: Für große Unternehmen mit komplexen Strukturen und hohen Sicherheitsanforderungen. Ein aussterbendes CMS.
  • Webflow: Visuelles Design-Tool mit Hosting. Beliebt bei Designern, aber eingeschränkte Erweiterbarkeit.

SEO Suchmaschinenoptimierung für Websites Kostenfaktor

4. SEO und Suchmaschinenoptimierung

Eine Website ohne SEO ist wie ein Laden ohne Schild. Schön, aber niemand findet ihn. Suchmaschinenoptimierung sorgt dafür, dass Ihre Website bei Google gefunden wird.

Grundlegende SEO-Maßnahmen sollten bei jeder hochwertigen Website Standard sein: sauberer Code, schnelle Ladezeiten, Optimierung der Website für mobile Geräte. Die tiefergehende Optimierung – Keyword-Recherche, Content-Strategie – ist ein eigenes Paket.

SEO-Leistung Kosten
SEO-Grundlagen (im Webdesign enthalten) Inklusive
Keyword-Recherche und Strategie 500–1.500 EUR einmalig
OnPage-Optimierung komplett 1.000–3.000 EUR
Laufende SEO-Betreuung 500–2.000 EUR/Monat

Mein Tipp

Investieren Sie lieber mehr Budget in SEO als in ein überladenes Design. Die schönste Website nützt nichts, wenn sie bei den Suchmaschinen nicht gefunden wird. Wer in seine Website investieren will, sollte SEO von Anfang an mitdenken.

Website erstellen lassen: Mit diesen Kosten rechnen

Sie möchten eine Website erstellen lassen und fragen sich, welche Kosten auf Sie zukommen? Die Homepage erstellen lassen Kosten hängen davon ab, was Sie brauchen. Ein One-Pager für einen Freelancer ist günstiger als ein umfangreicher Unternehmensauftritt mit Buchungssystem.

Für eine solide Business-Website sollten Sie zwischen 4.000 und 8.000 Euro einplanen. Darin enthalten: individuelles Design, responsive Umsetzung, CMS-Integration und SEO-Grundlagen. Wer weniger investiert, bekommt weniger – wer mehr investiert, bekommt mehr Funktionalität und Individualität.

Webdesign Kosten – ein einfaches Rechenbeispiel

Anhand eines Beispiels können Sie sich selbst ausrechnen, wie viel Arbeit in der Erstellung einer Website steckt. Ich rechne mit einem sehr günstigen Stundensatz von 50 Euro:

Phase Was passiert Stunden
Analyse Ziele definieren, Zielgruppe verstehen, Wettbewerb analysieren 5h
Planung Sitemap, Informationsstruktur, Technologie-Entscheidung 3h
Design Wireframes, visueller Stil, Usability, Benutzererfahrung 8h
Content Texte, Fotos, Videos – optimiert für Besucher und Google 8h
SEO Keyword-Recherche, OnPage-Optimierung, technisches SEO 16h
Entwicklung Programmierung, CMS-Integration, Mobile-Optimierung 30h
Evaluation Tests, Browserkompatibilität, Funktionsprüfung 5h
Launch Live-Schaltung, Monitoring, Fehlerbehebung, Schulung 8h
GESAMT 83h

Das macht 83 Stunden Arbeitsaufwand. Bei 50 Euro Stundensatz sind das 4.150 Euro. Ein realistischer Preis für eine professionelle Website.

Jetzt erinnern wir uns an die Billigangebote für 500 Euro netto. Nach Adam Riese macht das einen Stundensatz von etwa 6 Euro.

Die Frage ist: Welcher kompetente Webdesigner arbeitet für 6 Euro die Stunde? Wenn bei der Kalkulation an jeder Stelle gespart wird, leidet zwangsläufig die Qualität der Website. Da hilft auch kein mittleres Webdesign als Kompromiss – entweder richtig oder gar nicht.

„Wer aufhört zu werben, um Geld zu sparen, kann ebenso seine Uhr anhalten, um Zeit zu sparen.“ – Henry Ford

Billiges Webdesign Nachteile und versteckte Risiken

Warum billige Webdesign Kosten Sie teuer zu stehen kommen

Die gutgläubige Firma erhält vielleicht auch ihre Website – sie ist am Ende online. Aber: Wird sie gefunden? Bringt sie Anfragen? Vermittelt die Website Professionalität?

Websites, die sogar mit Suchmaschinenoptimierung werben, gibt es für 600 bis 800 Euro. Der Kunde hat dann eine neue Website, weil man heutzutage online sein muss. Aber das Online Marketing hat einen wesentlichen Stellenwert in der Werbung erhalten. Dazu gehört, dass die Website bei Google gefunden wird.

In diesen Genuss kommen Billigwebsites so gut wie nie. Denn ein billiges Webdesign bringt im besten Fall nichts – die 700 Euro hätte man sich sparen können. Im schlimmsten Fall vermittelt es ein unprofessionelles Bild des Unternehmens nach außen.

Und plötzlich ist billig nicht mehr preiswert. Wer auf Qualität setzen möchte, sollte seine Website professionell erstellen lassen – mit individuellem Design und SEO von Anfang an.

Was bei Billiganbietern typischerweise fehlt

  • Individuelle Gestaltung – stattdessen Templates, die tausende andere auch nutzen
  • Sauberer, schneller Code – die Website ist oft langsam, Google straft das ab
  • Mobile Optimierung – damit die Website auf allen Geräten funktioniert
  • SEO-Grundlagen – keine Chance, bei Google gefunden zu werden
  • Rechtssicherheit – Impressum, Datenschutz oft fehlerhaft
  • Support – nach der Bezahlung ist der Anbieter nicht mehr erreichbar
  • Schulung – Sie können Ihre eigene Website nicht bedienen

Webdesign Agentur vs Freelancer Kostenvergleich

Freelancer vs. Webdesign Agentur: Wohin fließt Ihr Geld?

Jetzt wird es interessant. Denn die Frage ist nicht nur, was Sie bezahlen – sondern wofür. Ich habe zu diesem Thema einen ausführlichen Artikel geschrieben:

Werbeagentur vs. Freelancer – der komplette Vergleich

Hier die wichtigsten Punkte zusammengefasst:

Die Agentur-Struktur: Was Sie mitbezahlen

Ich habe selbst bei einer Agentur gearbeitet. Ich weiß, wie es hinter den Kulissen läuft. Bei einer professionellen Webdesign Agentur arbeiten mehrere Leute an Ihrem Projekt:

Der Projektmanager koordiniert und kommuniziert. Er ist Ihr Ansprechpartner – aber er macht nicht Ihre Website. Der Designer erstellt das visuelle Konzept und muss seine Ideen dem Projektmanager erklären. Der Entwickler setzt um, was der Designer geplant hat, hat aber oft keinen direkten Kundenkontakt.

Das Ergebnis? Stille Post. Ihre Wünsche werden vom Projektmanager interpretiert, an den Designer weitergegeben, der sie dem Entwickler erklärt. Bei jeder Übergabe geht Information verloren. Es entstehen Missverständnisse, Korrekturrunden, Reibereien.

Dazu kommen die Repräsentationskosten: Das schöne Büro in der Innenstadt, der Empfangsbereich mit Designermöbeln – das alles finanzieren die Kunden mit. Webdesign oft teurer als nötig.

Aber Achtung: Sollten Sie ein extrem komplexes Projekt haben, sollten Sie eine Webdesign Agentur

Der Freelancer-Vorteil

Als spezialisierter Freelancer arbeite ich anders. Wenn Sie mit mir sprechen, sprechen Sie mit demjenigen, der Ihre individuelle Website auch tatsächlich erstellt.

Direkte Kommunikation: Ihre Ideen kommen ungefiltert an. Schnellere Umsetzung: Keine internen Abstimmungsrunden. Kein Overhead: Sie bezahlen für Webdesign und -entwicklung – nicht für fancy Büroräume. Persönliche Betreuung: Ein Ansprechpartner für alles.

Ich arbeite von zu Hause. Keine repräsentative Agentur-Adresse, die Sie mitfinanzieren. Was ich spare, sparen Sie. Das macht den Unterschied beim Preis für eine Website.

Kriterium Agentur Freelancer
Stundensatz 80–180 EUR 60–100 EUR
Kommunikation Über Projektmanager Direkt mit dem Macher
Overhead-Kosten 25–40% vom Budget Minimal
Flexibilität Prozessgebunden Agil anpassbar
Bürokosten im Preis Ja, erheblich Nein

Was kostet ein Webdesigner pro Stunde?

Der Stundensatz ist ein Faktor, wenn Sie die Kosten einer Website kalkulieren wollen. Aber Vorsicht: Ein niedriger Stundensatz bedeutet nicht automatisch günstigere Gesamtkosten.

Anbieter-Typ Stundensatz Ergebnis
Hobby-Webdesigner / Einsteiger 30–50 EUR Länger, mehr Korrekturen
Erfahrener Freelancer 60–80 EUR Effizient, kalkulierbar
Senior Webdesigner 80–120 EUR Schnell, hochwertig
Mittelgroße Agentur 100–180 EUR Prozessabhängig
Premium-Agentur 150–250 EUR Repräsentativ

Ein Webdesigner mit 80 Euro Stundensatz, der 40 Stunden braucht, ist günstiger als einer mit 40 Euro, der 100 Stunden braucht. Erfahrung spart Zeit – und damit Geld. Das sollten Sie beim Kalkulieren berücksichtigen.

Webdesign Preise Deutschland: Regionale Unterschiede

Die Webdesign Preise in Deutschland variieren je nach Region erheblich. Das liegt an unterschiedlichen Lebenshaltungskosten und Büromieten:

Region Preistendenz
München, Hamburg, Frankfurt +20–30% über Durchschnitt
Berlin, Köln, Düsseldorf +10–20% über Durchschnitt
Dresden, Leipzig, Ostdeutschland -10–20% unter Durchschnitt
Ländliche Regionen -15–25% unter Durchschnitt

Dresden bietet oft das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Niedrigere Lebenshaltungskosten bedeuten niedrigere Stundensätze – ohne Kompromisse bei der Qualität. Dank Remote-Arbeit spielt der Standort keine Rolle mehr. Als Webdesigner in Dresden arbeite ich für Kunden in ganz Deutschland – ob München, Hamburg oder Berlin.

Laufende Kosten: Was nach dem Launch kommt

Die Erstellung einer Website ist eine Investition. Aber sie ist nicht die einzige. Nach dem Launch entstehen laufende Kosten für die Pflege Ihrer Website:

Kostenart Jährlich
Domain (.de) 10–20 EUR
Hosting (gutes Webhosting) 25–300 EUR
SSL-Zertifikat 0–100 EUR (oft inklusive)
WordPress-Updates und Wartung 300–1.000 EUR / Jahr
Content-Aktualisierung Nach Aufwand
Laufende SEO-Betreuung (optional) 3.000–12.000 EUR

Rechnen Sie realistisch

Mindestens 400–600 Euro pro Jahr für Pflege und Wartung. Eine nicht gewartete Website wird langsam und unsicher.

Was Wartung konkret bedeutet

  • WordPress-Updates: Core, Themes, Plugins aktuell halten
  • Sicherheits-Checks: Regelmäßige Prüfung auf Malware
  • Backups: Automatisierte Sicherungen
  • Performance-Monitoring: Ladezeiten im Blick behalten, damit die Website erhöhte Geschwindigkeit behält
  • Fehlerbereinigung: Wenn etwas nicht funktioniert, schnelle Hilfe

So entsteht Ihre Website: Der 7-Schritte-Prozess

Transparenz ist mir wichtig. Eine professionelle Website zu erstellen ist ein komplizierter Prozess. Hier mein Ablauf:

Schritt 1 – Analyse: Was soll die Website bezwecken? Was sind Ihre Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Schritt 2 – Planung: Definition der Sitemap, Informationsstruktur, Technologie-Entscheidung.

Schritt 3 – Design: Wireframes, visueller Stil, Usability – für die bestmögliche Benutzererfahrung.

Schritt 4 – Inhalt: Den richtigen Content wählen – optimiert für Besucher und Google.

Schritt 5 – Entwicklung: Programmierung mit modernen Technologien. Die Website funktioniert auf allen Geräten.

Schritt 6 – Evaluation: Tests aller Funktionen, Browserkompatibilität. Erfüllt die Website ihren Zweck?

Schritt 7 – Launch: Ihre Website geht live. Dazu Schulung für das CMS, damit Sie selbst Inhalte pflegen können.

Die Schulung ist bei mir immer inklusive. Ich arbeite grundsätzlich mit Festpreis nach klarer Projektdefinition – keine bösen Überraschungen.

Lohnt sich die Investition? Ein Rechenbeispiel

Mit dem Internet können Sie über 55 Millionen Deutsche erreichen. Warum sollten Sie an Ihrer wichtigsten Werbung sparen?

Beispiel: Handwerksbetrieb

Ein Elektriker investiert 4.500 Euro in eine neue Website mit lokaler SEO.

Vorher: 2–3 Anfragen pro Monat. Nachher: 8–12 Anfragen pro Monat. Durchschnittlicher Auftragswert: 800 Euro. Zusätzlicher Umsatz pro Monat: ca. 4.000–6.000 Euro.

Die Website hat sich nach 6 Wochen amortisiert. Das ist der Unterschied zwischen Kosten und Investition.

Häufige Fragen zu Webdesign-Kosten

Was kostet eine einfache Website?

Eine einfache Website mit 3–5 Seiten beginnt bei etwa 2.500 Euro für professionelle Arbeit. Darunter bekommen Sie ein Template ohne Individualität oder einen unerfahrenen Anbieter. Abmahnung inklusive.

Was kostet es, eine Homepage erstellen zu lassen?

Die Homepage erstellen lassen Kosten liegen für eine professionelle Unternehmenswebsite zwischen 2.500 und 10.000 Euro. Der genaue Preis hängt von Umfang, Design-Anspruch und gewünschten Funktionen ab.

Was kostet eine Website mit 10 Seiten?

Eine kleine Website mit 10 Seiten liegt zwischen 5.000 und 12.000 Euro – je nach Funktionalität. Die Anzahl der Seiten allein sagt wenig; entscheidend ist der Umfang der Website.

Website erstellen lassen – was sind realistische Kosten?

Wenn Sie eine professionelle Website erstellen lassen möchten, planen Sie mindestens 2.500 Euro Budget ein. Für eine vollständige Business-Website sind 5.000–10.000 Euro realistisch. Dass die Website danach jahrelang Kunden bringt, macht die Investition lohnenswert.

Festpreis oder Stundensatz?

Meine Empfehlung: Festpreis. So wissen Sie genau, was Sie bezahlen. Lassen Preise sich nicht klar definieren, arbeite ich nach Aufwand – aber immer transparent.

Was kostet eine hochwertige Website?

Eine hochwertige, professionelle Website mit individuellem Design und SEO liegt zwischen 5.000 und 15.000 Euro. Für große Unternehmen oder komplexe Shops kann es mehr sein.

Der nächste Schritt

Sie überlegen, eine wirklich professionelle Website erstellen zu lassen? Dann sollten wir uns kennenlernen. In einem kostenlosen Erstgespräch klären wir Ihren Bedarf und ich gebe Ihnen eine ehrliche Einschätzung.

Keine Verkaufstricks. Keine Druckgespräche. Nur eine klare Antwort auf Ihre Fragen.

Kostenloses Erstgespräch: info@kopfundstift.de

Wie Sie gesehen haben, ist Webdesign ein komplizierter Prozess – aber gute Websites sollten so erstellt werden. Meine Kunden geben mir Recht.

Wenn Sie meine Leidenschaft für einzigartige Websites teilen, sollten wir uns kennenlernen.

Das könnte dich auch interessieren…

Bild von Rafael Luge
Rafael Luge
Hey, ich bin Rafael – Intermedialer Designer (M.A.) und seit 2014 selbstständig mit meiner Agentur Kopf & Stift. Was als Webdesign-Bude startete, ist mittlerweile zu einer echten Leidenschaft für alles rund um WordPress, SEO und künstliche Intelligenz geworden. Über 250 Webprojekte später weiß ich: Die besten Learnings kommen aus der Praxis. Genau die teile ich hier im Blog – von WordPress-Tutorials über KI-Tools bis hin zu SEO-Tipps. Kein Marketing-Blabla, sondern Sachen, die ich selbst täglich nutze. Auf meinem YouTube-Kanal gibt's das Ganze auch als Video-Tutorials. Wenn du Fragen hast, schreib mir gerne!

Hat dir mein Beitrag geholfen?

4.9 / 5. 169

Bisher keine Bewertungen! Sei der Erste, der diesen Beitrag bewertet.

4 Responses
  1. Wie immer ein toller Text.

    Webdesign wird, wie im Beitrag beschrieben, oftmals unterschiedlich eingeschätzt. Auch wegen CMS wie WordPress, welche ja einfach installiert sind.

    Aber wie beschrieben, ist Professionalität wichtig und kann sicherlich ein Vorteil sein.

    Die 83 Stunden sich sicherlich richtig eingeschätzt. Es gibt jedoch auch aufwendigere Plugin Programmierungen wo es dann noch länger dauern kann.

    Vielen Dank für die ausführlichen Informationen. Das ist hilfreich.

    Viele Grüsse
    Sascha Thattil

  2. Hallo Rafael,

    Deine Antwort sowie deine freundliche Art überraschend tatsächlich sehr angenehm.

    Dann muss ich mich wohl entschuldigen ich wusste nicht dass du da so viel mehr Arbeit rein steckst.

    Obwohl wenn ich ehrlich bin, ich das an deinen Seiten schon erkannt habe. Da sind sehr viele schöne grafische Elemente mit bei und sehr viele Gimmicks die das ganze von einem herkömmlichen Theme unterscheiden.

    Deine SEO Skills sind wirklich sehr sehr gut. Circa 10.000 Leute sehen sich monatlich deine Seite an. Das ist schon ziemlich klasse.

    Ich hatte dieses Jahr schon 24 Projekte. Zwei davon waren Suchmaschinen Optimierungen welche auch komplett auf den ersten Platz gegangen sind. (Eine davon SEO Schwierigkeit: 47)….

    Du hast du leider vollkommen recht, die meisten Kunden wissen nicht was sie wollen und müssen komplett durch das Projekt geführt werden. Dazu kommen tatsächlich noch einige Revisionen und kulanter Änderung. Allerdings verfasse ich das vertraglich so dass nur zwei Änderung inklusive sind und der Rest bezahlt werden darf.

    Eine Suchmaschinenoptimierung ist bei mir im Preis nicht enthalten. Kann natürlich bei Bedarf dazu gebucht werden und ist probat und valide.

    Deine Preise sind schon fair. Zumal es Anbieter gibt die das dreifache nehmen aber auf der anderen Seite auch nur ein Viertel davon????…

    Ach so und zwecks der Dauer der Programmierung… Mit wem wie war reines HTML ohne PHP Implementierung – WordPress kann man das ganze schon wenn man sehr gut ist 24 Stunden wuppen…

    Beste Grüße
    Aus Berlin ;)

  3. Lieber Rafael,

    Als aller erstes wollte ich dir nur sagen dass ich deine Webseite sehr schick finde.

    Als Kollege Selbiger Branche kann ich dir nur sagen dass Deine Rechnung in Punkto Entwicklung eine milde gesprochen kleine Augenwischerei darstellt.

    Vielleicht benötigst du ja wirklich für das Installieren eines vorgefertigten Templates beziehungsweise Themes (Enfold-Kriesi) 1 Stunde.

    Aber wie selbst meine Erfahrung bestätigt lässt sich so eine Seite für einen Kunden innerhalb von ein bis zwei Tagen errichten. Wenn man sich ran setzt und Gas gibt ist so eine Webseite in 8 Stunden fertig.

    Nicht dass wir uns falsch verstehen, ich will dich hier nicht Fronten, aber 30+ Stunden sind utopisch.

    Auch eine reine HTML beziehungsweise PHP Entwicklung (From the scratch) würde bei Raschem Vorgehen in 24 Stunden erledigt sein. Ich schreibe hier stets von einer 5-seitigen Webseite.

    Ferner: betrachtet man deine Rechnung müsste man auf einem Preis von circa 3-4000 € kommen. (80 × 50)… Du bietest jedoch auf anderen Seiten einen (One Pager) für 1000 € an. Sowie das wohl begehrteste Web Seiten Modell (fünf Seiten) für 1800)

    Die errechneten 4000 € sind sicherlich für eine echte Agentur ein valider Preis. (Kosten Apparat Mitarbeiter etc.)
    Und ja, auch hier spielt es eigentlich keine Rolle ob ein Template genommen wird oder rein programmiert wird.

    Deine Suchmaschinen Ergebnisse deiner eigenen Agentur sprechen durchaus für sich. Du bist ja wirklich sehr gut aufgestellt.

    Klartext: dass man natürlich nicht mit 8 Stunden rechnet ist klar.

    Weil, wie du schon geschrieben hast, die vor Überlegungen (je nach Kunde) auch noch mal locker 5-8 Stunden Inkaufnehmen.

    Also Foto Shop Skizze, Bild Wahl, Menü Struktur, etc.… Hierbei ist die Suchmaschinenoptimierung noch gar nicht mit einberechnet.

    Da du den Eindruck hinterlässt von grafischer Darstellung Ahnung zu haben kannst du locker mit 15 Stunden kalkulieren.

    Und wenn wir (unter uns) ganz ehrlich sind tust du das ja auch schaut man auf deine Preise????.

    Deine Rechnung mein lieber bezieht sich tatsächlich auf sehr große Projekte die zu sehr großen Agenturen gehen oder zu reinen Programmierern welche auch als Kreativdirektoren tätig sind :)

    Meine Kritik zusammenfassend bezieht sich letztendlich auf das behaupten der Rheinprogrammierung (CSS, HTML,) Sowie das postulieren von 80 Stunden (aus Sicht deiner Arbeitsweise). Sonst ist alles supi.

    Lg
    Ein Kollege

    1. Hi DerOnlineNerd,

      da muss ich dir leider widersprechen. Natürlich hängt das auch damit zusammen, wie die Website erstellt wird. Bei mir sind alle Websiten (du hast es ja schon gemerkt, dass ich Ahnung von SEO habe) – im Gegensatz zu den Websiten meiner „Kollegen“ – immer auch suchmaschinenoptimiert. Zusätzlich teile ich die Erstellung immer in drei Phasen: Konzept, Design & Programmierung.

      Wie bereits beschrieben wird in der Konzept-Phase erstmal geschaut was der Kunde braucht, wie die Konkurrenz es macht und was man daran verbessern kann. Zudem wird dann auch gleich die Keyword-Recherche und Keyword-Analyse durchgeführt. Zudem werden Farben festgelegt und die Bildsprache festgelegt. Hier findet meist auch eine Stockfoto Recherche statt.
      Aufwand ca. 8h (je nach Kunde können hier auch Workshops stattfinden – die Zeit erhöht sich auf bis zu 18h)

      Danach folgt die Design-Phase. In dieser Phase werden Screendesigns im Photoshop erstellt. Das sind dann meist 3-5 unterschiedlicheEntwürfe in Photoshop. Diese werden dann noch mit dem Kund gefeedbackt.
      Aufwand: ca. 8-12h

      Nachdem der Kunde sich für ein Screendesign entschieden hat geht es in die Umsetzung. Und ja – ich arbeite immer mit dem Enfold Theme. Allerdings nicht im Sinne eines Themes. Ich benutze das Enfold Theme als Framework. Das bedeutet, dass ich grundlegende Funktionen des Enfold Themes (wie Slider, Video Einbindungen, das Grid, etc.) zwar nutze – diese jedoch mit CSS und auch mal mit PHP anpasse. Meine Screendesigns gestalte ich komplett frei – sodass meine Websiten eben nicht immer nach Enfold aussehen sondern wie eine eigenständige Website. Unterseiten werden programmiert. Dabei benutze ich eben nicht immer die selben Content Elemente sondern achte darauf, dass auch die Unterseiten der Website für den Benutzer attraktiv bleiben.
      Aufwand: ca. 30h

      Dann kommt noch die Optimierung für Smartphones und Tablets. Klar ist Enfold (und alle anderen Wordpress Themes) responsive. Dennoch muss man im Einzelfall Abstände, Schriftgrößen oder auch spezielle Inhaltselemente mit Media queries per Hand an die jeweiligen Geräte anpassen – auch im Landscape Modus.
      Aufwand ca. 4-8h (je nach Machart der Website)

      Jetzt kommen noch die Details. Pagespeed Optimierung, Meta Descriptions und Überschriften müssen gecheckt und gegebenfalls für die Suchmaschine korrigiert werden.
      Aufwand: ca. 4-6h

      Mittlerweile gibt es dann auch noch die DSGVO (Mail Versand über SMTP) und Cookie Hinweise mit Scripten, die geblockt werden müssen.
      Aufwand: ca. 1-2h

      Macht unterm Strich: ca. 65h (bei einem Stundensatz von 70 € wäre das 4550€)

      Und bei dieser Rechnung muss der Kunde immer voll mitziehen. Aus Erfahrung kann ich sagen, dass der Kunde häufig Inhalte noch wechselt oder hin und da auch mal Bildbearbeitung oder eine Infografik braucht.

      Ich hatte dieses Jahr einen Kunden, bei dem ich 160h+ für eine 8-seitige Website an Aufwand gebraucht habe. Jedoch nicht, weil man selber zu langsam ist sondern weil der Kunde immer wieder mit Inhaltsänderungen kommt oder eben kaum grafische Vorstellungskraft hatte und so teilweise über 100 Revisionen pro Unterseite nötig waren.

      Ich biete Festpreise an – das bedeutet, dass ich auch viel auf Kulanz arbeite. Dieser Puffer muss irgendwo in der Website Kalkulation einberechnet sein. Deshalb auch die 1h für die Installation von Wordpress.

      Und klar: Theoretisch kann man eine Website auch in 8h durchballern. Dann muss der Kunde jedoch genau wissen was er will und die Keywords und suchmaschinenoptimierten Texte gleich mitliefern. Es gibt dann keinen Entwurf und alles ist schnell-schnell. So eine Website trifft man im Web an jeder Ecke – auch erstellt von „Kollegen“. Meist nicht datenschutzkonform und den Pagespeed Score brauch man sich gar nicht erst anschauen. Der bleibt dann nämlich unterirdisch. So eine Website kann sich der Kunde jedoch auch selber mit den Homepagebaukästen im Web selber bauen. Dieser Kunde braucht keine Beratung, weiß genau was er will und der Webdesigner ist dann nur Umsetzer. In der Praxis habe ich so einen Fall jedoch noch nicht erlebt. Zudem kann der Kunde mit den heutigen Mitteln die Website auch ganz easy selber bauen.

      Ein Webdesigner ist auch immer Berater. Zudem sehen meine Websiten auch noch verdammt gut aus. Ich bin Master of Arts (Design) und erstellt eben nicht eine Wald-und-Wiesen Website sondern einen Internetauftritt der Hand und Fuß hat. Und das bedeutet, dass der Kunde nicht nur eine Website bekommt – sondern ein erfolgreichen Internetauftritt.

      Mir geht es nicht bei der Website-Erstellung nicht darum der billigste zu sein und es möglichst für wenig Geld zu machen. Ich möchte dem Kunden eine außergewöhnliche Website bieten, die eben auch Themen wie SEO und Pagespeed mit einbezieht.

      Und 24h für eine Theme Programmierung einzuplanen erscheint mir doch ein wenig unrealistisch. Zumindest ohne dabei auf ein Framework wie Skeleton oder Bootstrap zurückzugreifen.

      Diese Zahlen basieren auf meiner 10-jährigen Erfahrungen mit Kunden. Diese wollen auch immer an die Hand genommen werden und kommen eben nicht vom Fach. Deshalb ist auch viel Erklärungsaufwand nötig – damit der Kunde auch ein erfolgreiches Endprodukt hat.

      Viele Grüße
      Rafael

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Mit dem Absenden des Kommentars werden dein Name, deine E-Mail-Adresse und der Kommentartext gespeichert. Die Speicherung ist für die Darstellung der Kommentare erforderlich. Weitere Informationen findest du in der Datenschutzerklärung.